Suche

Anzeige

Energieversorger auf der Suche nach neuen Produkten und Vermarktungsstrategien

Die Energiewende beflügelt das Marketing der deutschen Energieversorger. Neue Energiequellen wollen angezapft – aber auch neue Kundenbedürfnisse bedient werden. In ihrer aktuellen Titelstory analysiert die Marketingzeitschrift absatzwirtschaft, auf welche Trends die Branche beim E-Marketing setzt. Eines gilt für alle: Der Atomausstieg macht aus Marketingsicht niemandem Angst. „Die Energiewende birgt aus vertrieblicher Sicht mehr Chancen als Risiken“, versichert Uwe Fritz, Geschäftsführer der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW). Allerdings: Statt bloßer Versorger sind Problemlöser gefragt, die ihren Kunden Antworten auf Fragen zu dezentraler Energieversorgung, Energieeffizienz, intelligenter Energiesteuerung und Elektromobilität bieten.

Anzeige

„Darauf müssen sich die Energieunternehmen vorbereiten und sie müssen neue Wege beschreiten – in Kooperationen, mit neuen Geschäftsmodellen und innovativen Angeboten“, meint Dr. Uwe Kolks, Geschäftsführer Eon Vertrieb Deutschland. Doch die Konzerne bekommen Konkurrenz. Die kommunalen Versorger spielen die regionale Karte und investieren ebenfalls kräftig in erneuerbare Energien und neue Vertriebsmarken. Aus marktwirtschaftlicher Sicht vollziehe sich derzeit eine „Rekommunalisierung des Energiemarktes“, sagt der Branchenexperte Daniel Seidenspinner vom Bankhaus Metzler in Frankfurt. Doch weil das Gros der Kunden nur wegen günstiger Preise einen Tarif wechselt, drohe den weniger finanzstarken Versorgern unter Umständen ein teurer Wettbewerb mit ruinösen Folgen.

Dass die deutsche Industrie insgesamt von der Energiewende profitiert, steht für Experten wie Dr. Claudia Kemfert, Ressortchefin Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), fest: „Neben einem größeren Wettbewerb wird enorm viel Geld in erneuerbare Energien und intelligente Netze investiert werden. Deutsche Technik im Bereich der Energieeffizienz, der nachhaltigen Energieversorgung und Mobilität, Material- und Kreislaufwirtschaft ist weltweit führend. Die Chancen sind viel größer als die Risiken.“

Den gesamten Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 5-2012 von absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing.

www.absatzwirtschaft-shop.de

Anzeige

Strategie

Fernglas

Wirtschaft post Corona: Ansätze für die Zeit nach der Krise

Schneller, höher, weiter – nach diesem oft nicht hinterfragten Modus läuft die Wirtschaft. Die Corona-Krise ist schmerzhaft. Sie könnte aber auch erstmals seit langem den Raum für neue Ansätze öffnen. Realistische Alternative für die Wirtschaft post Corona oder verantwortungslose Krisenromantik? mehr…


 

Newsticker

E-Commerce 2022: 110 Milliarden Euro im Blick

Auch im zweiten Corona-Jahr boomt der E-Commerce. In den Fußgängerzonen bleiben dagegen die…

Wieso Lego künftig auch auf Erwachsene baut

In Zukunft stellt Lego nicht mehr nur Bausteine und Accessoires für Kinder her,…

Verpackungen: Ist das Kunststoff oder kann das weg?

Viele Einwegartikel aus Plastik sind in der EU inzwischen verboten. Ist das der…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige