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Emirates und Hyundai steigern Bekanntheit als WM-Sponsoren

Im Kampf um die Aufmerksamkeit der deutschen Fußball-Fans haben bislang nur die beiden internationalen Sponsoren Emirates und Hyundai von der Fußball-Weltmeisterschaft (WM) 2010 profitieren können. Beide Marken steigerten ihre Bekanntheit signifikant. Als offiziellen WM-Sponsor aus den Reihen der Fluglinien vermuten die Deutschen aber weiterhin eine andere Airline. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Yougovpsychonomics unter 1 000 Bundesbürgern ab 16 Jahren.

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Darin wurden die tatsächlichen Partner des Weltfußballverbandes FIFA und deren Konkurrenzumfeld zunächst im Mai und im Rahmen einer Folgeuntersuchung erneut im Juni 2010 abgefragt. Emirates konnte den Daten zufolge bislang am deutlichsten profitieren. Während im Mai lediglich etwa jeder fünfte Deutsche die Airline korrekt als WM-Sponsor eingestuft habe, seien es einen Monat später bereits 30 Prozent. Damit habe die Fluglinie ihren Konkurrenten South African Airways allerdings nicht vom Spitzenplatz verdrängen können. 41 Prozent aller Befragten hielten South African Airways fälschlicherweise weiterhin für den offiziellen WM-Sponsor. Einen Monat zuvor seien es noch 52 Prozent gewesen.

Verbessern konnte sich laut Untersuchung der Marktforscher auch der Automobilhersteller Hyundai, den 42 Prozent aller befragten Deutschen korrekt als internationalen WM-Sponsor zuordnen, acht Prozent mehr als im Mai. Damit liege die Marke inzwischen weit vor Konkurrent Honda, dem im Mai noch 29 Prozent den Status eines WM-Sponsors zugeordnet hätten. Inzwischen sei nur noch weniger als jeder Fünfte dieser Ansicht.

In der Gruppe der bekanntesten WM-Sponsoren habe sich wenig Veränderung eingestellt. Die prominentesten Vertreter seien weiterhin die Marken Adidas, Coca-Cola, McDonald’s und Sony. Den ersten Platz belege der Softdrink-Riese Coca-Cola, den etwa drei Viertel aller Deutschen korrekt als internationalen WM-Sponsor einstufen. Die bekanntesten Vertreter der fälschlicherweise für einen WM-Sponsor gehaltenen Marken seien neben South African Airways die Unternehmen MasterCard (35 Prozent) und Carlsberg (31 Prozent). Leichte Einbußen habe die Marke Budweiser (30 Prozent) hinnehmen müssen, die nur noch von 30 Prozent der Befragten korrekt als internationaler WM-Sponsor zugeordnet wurde.

www.psychonomics.de

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