Suche

Anzeige

E-Mail-Marketing liegt mehr denn je im Trend

E-Mail-Marketing erweist sich in Zeiten der Krise als großer Direct-Marketing-Hit. Viele Händler haben die Kosteneffizienz sowie die gute Messbarkeit von E-Mails vor dem Hintergrund der Rezession zu schätzen gelernt und diesem Marketingkanal zu einem wahren Höhenflug verholfen. Wie Advertising Age berichtet, liegt das E-Mailmarketing nun mehr im Trend als je zuvor. „Die Wirtschaft hat diesen Kanal voran gebracht", sagt Ryan Deutsch, zuständig für Strategien und Marktentwicklung bei Strongmail. E-Mails seien für viele Händler zum Rockstar im Direct-Marketing geworden. Laut Experten arbeiten die Unternehmen derzeit ganz besonders kostenbewusst. Während bei vielen Marketingbereichen eingespart wird, gebe es im Bereich E-Mail-Marketing jedoch nur wenig Budgetkürzungen.

Anzeige

„Auch hierzulande war die Entwicklung bei E-Mail-Marketing durchaus zufriedenstellend – vor einigen Jahren war noch eine generelle Zurückhaltung zu erkennen”, sagt Louise Böhringer, Geschäftsführerin vom Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ). Derzeit liege E-Mail-Marketing mehr denn je im Trend. Die Gründe dafür seien neben der Kosteneffizienz der kurzfristige Einsatz sowie die gute Planbarkeit, gerade in der aktuell angespannten Wirtschaftslage. Laut Böhringer ist dabei zwischen zwei Bereichen zu unterscheiden: „Unter E-Mailmarketing versteht man einerseits die Akquise durch das Versenden von Werbe-E-Mails an angemietete, fremde Verteiler (Stand-alone) sowie andererseits die Kundenbindung und Absatzförderung durch den Versand des eigenen Newsletters.” Beim Versand des eigenen Newsletters seien personalisierte Ansprache und Inhalte vorteilhaft. Besonders entscheidend sei die Aktivierung. „Mit der gelungen Interaktion können aus Kunden Fans werden”, so Böhringer.

Laut einer Studie von Shop.org wollen in diesem Jahr 30 Prozent der Händler weniger als geplant in ihr Online-Geschäft investieren. Dagegen wollen 24 Prozent mehr Geld ausgeben. Von jenen, die ihre Marketingkosten reduzieren werden, möchten aber nur vier Prozent beim E-Mailmarketing sparen, während beispielsweise mehr als die Hälfte im Bereich Online-Suche Budgetkürzungen vornehmen wollen. „Es ist nicht sexy, aber es bringt Resultate und fokussiert auf bestehende Kunden”, sagt Scott Silverman, Direktor von Shop.org über das E-Mailmarketing. Dennoch bringt dieser Werbekanal nicht nur Vorteile mit sich. „Die Werbeflut hat den E-Mail-Posteingang erreicht. Newsletter werden gelöscht oder über ‘Opt-out-Regelung’ abbestellt. Die Lösung liegt daher in der Individualisierung und der Profiloptimerung”, erklärt Böhringer. Wichtig sei zudem ein ausgefeiltes Reporting, um die Resonanz des Mailings messen und auswerten zu können. Laut Branchenexperten fließt derzeit deshalb so viel Geld in den Bereich, weil das Optimieren von Mailinglisten sowie das Upgraden auf neue Technologien sehr schnell umgesetzt werden kann und einen soliden Return on Investment bietet. Laut Shop.org ist E-Mail auch zur erfolgreichsten Marketingform für die Händler geworden. pte

Anzeige

Digital

Twitter führt “Trinkgeld”-Funktion weltweit ein

Neben dem "Follow"-Button einiger Twitter-Profile wird bald ein Banknoten-Symbol auftauchen. Das heißt, dass andere Nutzer dem Betreiber ein "Trinkgeld" schicken können. Twitter schließt mit der Funktion eine Lücke, die einige auf andere Plattformen treibt. mehr…


 

Newsticker

Messen und Events: Wandel auf die harte Tour

Weil Corona auch die Messe- und Eventbranche umgekrempelt hat, musste diese den Innovationsmotor…

Welche Potenziale Voice in der Markenführung hat

Smart Speaker, Voice-Assistants und -Apps, Voice Search oder V-Commerce: Wie ist der Status…

Krämer wird Chief Commercial Officer von T-Systems

Urs M. Krämer wird zum 1. Januar 2022 neuer Chief Commercial Officer von…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige