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E-Commerce-Studie belegt Verbesserungspotenziale im Modehandel

Zum zweiten Mal hat die Anxo Management Consulting GmbH jetzt die Studie „Deutschlands Beste Modehändler“ vorgelegt. Kern der Studie ist die Untersuchung der E-Commerce-Performance der Modehändler, die die Leistung der Unternehmen im Internet analysiert und eine Wettbewerbseinordnung vornimmt. Das Ergebnis: Im Modehandel herrscht noch Verbesserungspotenzial.

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Laut der E-Commer-Studie zählen die Modelabels Zara und Mango zu den Top-Aufsteigern 2012 – Etablierte Modehändler wie C&A hingegen zu den Top-Absteigern. Anxo-Geschäftsführer Ralf Strehlau: „Die aktuelle Studie zeigt, dass Modehändler wie Zara und Mango mit den schnellen Veränderungen im Bereich Online sowie dem sich verändernden Mediennutzungsverhalten der Konsumenten sehr gut mithalten können. Andere Modehändler wie C&A scheinen dagegen ihre traditionellen Strukturen noch nicht ausreichend genug in Frage gestellt zu haben.“

E-Commerce Entwiclung von 38 führenden Modehändlern Deutschlands analysiert

Die zweite Auflage der Anxo-Modehandelsstudie analysiert, wie sich 38 führende Modehändler Deutschlands im E-Commerce im Jahresvergleich entwickelt haben. In der Studie wurden neben reinrassigen Modehändlern auch Unternehmen wie real,- oder Karstadt berücksichtigt, die über ein relativ breites Angebot im Bereich Textil verfügen. Hierzu wurden die analysierten Unternehmen in den vier Kategorien „Onlinesichtbarkeit“, „Online Shop“, „Social Media“ und „Mobile“ überprüft und als Resultat der E-Commerce-Performance-Wert errechnet. Im Ergebnis liegt dieser durchschnittlich bei 34 von 100 möglichen Gesamtpunkten. Der Spitzenreiter der diesjährigen E-Performance-Analyse, H&M, liegt mit 60,3 Punkten deutlich darüber. Knapp dahinter folgen Mango (59,6 Punkte) und real,- (58,6 Punkte).

Online-Business bei Modehändlern unterschiedlich stark ausgeprägt

Aus den Ergebnissen wird deutlich, dass der Bereich „Online Business“ unter Modehändlern strategisch sehr unterschiedlich bewertet wird und daher die Investitionen und Aktivitäten sehr unterschiedlich ausprägt sind.

Insbesondere Unternehmen, die das zunehmend mobile Surfverhalten ihrer Kunden oder die sozialen Medien in ihrer Online-Strategie noch nicht aufgegriffen haben, laufen Gefahr, zukünftig Kunden zu verlieren. Anxo-Berater Alexander Wagner: „Diese Strategien sollten vor dem Hintergrund der sich verändernden Kundenanforderungen unbedingt überdacht werden, um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Kunde will abhängig von seiner aktuellen Situation entscheiden, wie, wo und wann er sich im Bereich Mode informiert und/oder einkauft“.

In der Studie liegen demnach auch diejenigen Unternehmen vorne, die den Online-Shop als gleichwertigen Vertriebskanal zum stationären Handel erkannt haben und in der Folge einen eigenen Online-Shop betreiben.

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