Suche

Anzeige

“Du hast die Wahl”: Lidls Markenvergleich in der neuen Kampagne

Lidls neue Kampagne

Coca-Cola versus Freeway Cola, Kerrygold Butter versus Milbona Golden Hills Butter, Krombacher Pils versus Perlenbacher Premium-Pils, Iglo Fischstäbchen versus Ocean Sea Fischstäbchen: Lidl setzt knallhart auf Preiskommunikation zwischen Eigenmarke und Markenprodukt und startet mit einer neuen Kampagne ohne Emotionen.

Anzeige

Auf Plakatwänden, im Wochenprospekt und im Laden sieht man nun “starke Marken“, die gegen “starke Eigenmarken” antreten. Die Wahl, für welches Produkt man sich entscheidet, treffen die Kunden. In der neuen Lidl-Inszenierung werden bekannte Markenartikel in einem direkten Preisvergleich den Lidl-Eigenmarken gegenübergestellt.

Die Produkt-Gegenüberstellung soll den Eigenmarken schon zu einem Anschub verhelfen. Die Verpackungen ähneln sich, nur der Preismacht hier den Unterschied und soll den Kunden dazu bringen, sich gegen die großen Marken zu entscheiden.

lidlmarkenvgl01

Aldi setzt in Großbritannien auch auf Preispolitik

Schnell zeigt sich die Ähnlichkeit zu Aldis Strategie in Großbritannien. Dort fährt der Konzern eine ähnliche Werbestrategie, um die Handelsmarken als Alternativen zu den Markenartikeln der Vollsortimenter zu empfehlen:

 

Anzeige

Marke

Warenhaus-Umbau: Verschwinden die Marken Karstadt und Kaufhof?

Nach dem Corona-Lockdown will der Warenhausriese Galeria Karstadt Kaufhof neu durchstarten. Mit 600 Millionen Euro an Investitionen und wohl auch mit einem neuen Markennamen, wie der Vorstandschef in einem Interview angekündigt hat. mehr…


 

Newsticker

Warenhaus-Umbau: Verschwinden die Marken Karstadt und Kaufhof?

Nach dem Corona-Lockdown will der Warenhausriese Galeria Karstadt Kaufhof neu durchstarten. Mit 600…

Globaler Werbemarkt erholt sich: Ausgaben legen 2021 deutlich zu

Getrieben von einer außergewöhnlichen Nachfrage nach digitalen Werbeformaten steigen die weltweiten Werbeinvestitionen in…

Lidl holt neue Digitalvorständin

Der Discounter Lidl verstärkt sein Führungsteam mit der Digitalexpertin Ines von Jagemann. Sie…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

  1. Dass die Markenartikler sich auf diese teufliche Strategie der Billigheimer einlassen, erscheint mir unverständlich. Lidl baut seine Nonames auf Kosten der Marken zu starken Eigenmarken aus und das in einer obszönen Art und Weise. Wenn das Ziel ist, eine Marke wie z.B. IGLO auf Sicht Schritt für Schritt auszuhungern, um sie dann irgendwann mal zu übernehmen, um den Markt für TK-Fisch beherrschen zu können, dann könnte das ein schlauer Plan sein. – Mich würd’s nicht wundern, wenn gestandene Marken bald im Portfolio der Diskounter auftauchten.

    1. Genau dieses wird wahrscheinlich irgendwann passieren. Es sei denn, der Verbraucher läßt sich nicht auf diese absurden Werbung ein. Sollte dies nämlich wirklich eintreffen, dann verlieren wieder 1000de ihre Arbeitsplätze und der Verbraucher kaut auf immer mehr Billig Produkten.

    1. Ich gehe mit Deiner Meinung vollkommen konform. Diese Werbekampagne spricht mich in wirklich keiner Weise an. Im Gegenteil. Ganz besonders nervig ist der TY-Spot mit den Fischstäbchen. Dieses Mädchen. das sich anhört als hätte die Platte einen Sprung regt macht einen regelrecht aggressiv. Ein solches Verhalten würde ich einem Kleinkind zugestehen, aber bestimmt nicht einem so großen Kind. Wenn sich der Verbraucher bei einer Werbeaktion schnellstmöglich den Sendekanal wechselt, sich nur mit dem Verhalten der zusehenden Personen auseinandersetzt, nicht aber mit den zu bewerbenden Produkten, ist Werbung kontraproduktiv.

Kommentar auf Monica Kurz Abbrechen

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige