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Douglas-Chefin Tina Müller fällt nach Operation vorerst aus

Tina Müller geht unkonventionelle Wege: Das Bild zeigt sie bei der Vorstellung des "Beauty-ICE" 2018 in Hamburg, einer Kooperation mit der Deutschen Bahn. © Imago

Tina Müller muss ihren Chefposten bei Douglas krankheitsbedingt ruhen lassen. Finanzchef Matthias Born und die neue CDO Vanessa Stützle übernehmen übergangsweise ihre Aufgaben in der Geschäftsführung. Die frühere Opel-Marketingchefin leitet die Parfümeriekette seit Ende 2017.

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Die Chefin der Parfümeriekette Douglas, Tina Müller, fällt vorerst aus. Wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte, begebe sich die 51-Jährige nach einer Notoperation in medizinische Rehabilitation. Wann sie ihre Aufgaben wieder übernehmen kann, sei unklar, heißt es weiter. Müller ist seit Ende 2017 bei Douglas, davor hat sie dem Autobauer Opel als Marketingchefin ein neues Image verpasst. Ihre Karriere startete sie in der Kosmetikbranche, bei bei L’Oréal, später war sie 17 Jahren lang beim Konsumgüterriesen Henkel.

Müllers Aufgaben werden nun übergangsweise von einem Duo übernommen: Neben dem Douglas-Financhef Matthias Born rückt Vanessa Stützle als Chief Digital Officer in die Geschäftsführung auf.

Neue Geschäftführerin war früher bei s.Oliver und Esprit

Stützle verantwortet als Executive Vice President E‑Commerce & CRM seit Januar 2018 das Online-Geschäft von Douglas und seit Juli 2019 zusätzlich den Bereich Customer Relationship Management. Davor war die Managerin Head of E-Commerce & CRM sowie CDO bei s.Oliver sowie Head of E-Commerce Marketing & Sales bei Esprit.

Unter ihrer Leitung sei das Onlinegeschäft der Parfümeriekette um mehr als 50 Prozent gewachsen, Douglas sei zu einer der führenden europäischen Beauty-Plattformen im E-Commerce ausgebaut worden.

“In dieser schwierigen Zeit sind wir dankbar, dass Tina Müller eine starke Führungsmannschaft aufgebaut hat, sodass wir die Geschäftsführung nun mit einer erfolgreichen Top-Kraft aus den eigenen Reihen erweitern können”, so Douglas-Aufsichtsratschef Henning Kreke. Gerade die Corona-Krise verdeutliche die strategische Bedeutung des E-Commerce-Geschäfts für das Unternehmen.

absatzwirtschaft+

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