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Dieselgate geht in die Fortsetzung, Plutoniumsüberweisung und Sex sells

Unser Wochenrückblick mit Jennifer Aniston, Emirates, VW, Safe Harbor und einem skurrilen TV-Spot

Volkswagen und Dieselgate: Eine Geschichte, die noch immer nicht zu Ende geschrieben scheint. Auch in dieser Woche geht es in die Fortsetzung. Eine Überweisungsbetreff wird zum Kündigungsgrund. Und ein dänischer Reiseanbieter hat sich ein Mittel gegen die Geburtenknappheit überlegt.

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Die Fortsetzung der Woche: Dieselgate geht weiter

Findige Filmproduzenten haben eine Regel: Hat ein Film Erfolg, ist dieser der Stoff aus dem die Fortsetzung gemacht wird. Egal, ob die Geschichte das verträgt. Den Negativpreis „Die Goldene Himbeere“ gibt es nicht umsonst auch für die schlechteste Fortsetzung oder Neuverfilmung.

Gar nicht langweilig dürfte allerdings ein Film über den VW-Abgasskandal werden. Und auch nicht seine Fortsetzungen. Zumindest wenn irgendwann einmal ein Hollywood-Blockbuster daraus werden sollte. Denn der hätte alles, was ein guter Film braucht: Die Rebellion des Sohnes gegen den Vater (Piech/Winterkorn), Crime (s. Dieselgate) und immer wieder neue überraschende Wendungen (s. Razzia am Donnerstag).

Dieser kurze Exkurs in die Welt des Kinos darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es eigentlich nichts zu lachen gibt. Der Skandal zieht immer weitere Kreise und könnte teurer werden als gedacht. Am Donnerstag musste nicht nur der US-Chef vor dem Kongress in Washington ins Kreuzverhör, in Deutschland ließ die Staatsanwaltschaft Braunschweig mehrere VW-Standorte durchsuchen. Und so langsam kratzt Dieselgate auch deutlich am Image, wie „Wirtschaftswoche Online“ berichtet. Darunter dürfte auch der Wert der Marke erheblich zu leiden haben. Sollte aus dieser Geschichte jemals ein Film werden, so böten sich nur noch zwei Genres an: Tragödie oder Katastrophenfilm.

Der Witz der Woche: Plutonium als Kündigungsgrund

Für Terroristen, Waffenhändler und Geldwäscher sind finanzielle Transaktionen in Deutschland nicht so einfach. Das durfte jetzt ein Kunde der Comdirect erfahren, als er in den Buchungstext „Waffenfaehiges Plutonium 75 GBP und Differenz der Kosten vorher“ eintrug. Die Commerzbank-Tochter sah’s und schickte prompt eine Kündigung an den vermeintlichen Terroristen. Der ist aber eigentlich keiner, sondern Unternehmensberater. Und hatte sich nur einen Scherz erlaubt. Die Comdirect fand das weniger witzig, wie „Handelsblatt.com“ berichtet.

Das Urteil der Woche: Der sichere Hafen ist geschlossen

Das Bild David gegen Goliath ist schon etwas abgewetzt, trifft den Gerichtsstreit zwischen Max Schrems und Facebook aber ziemlich genau. Der Jurastudent aus Österreich wirft Facebook vor, seine Daten nicht ausreichend gegen den Zugriff der NSA zu sichern. Bis zum Europäischen Gerichtshof zog Schrems. Und der gab ihm Recht. Das „Safe Harbor“-Abkommen, dass den Datenverkehr zwischen EU und USA regelt, ist damit Geschichte. Vorher konnten europäische Unternehmen ihre Daten problemlos bei US-amerikanischen Anbietern ablegen. Das geht jetzt nicht mehr so einfach. Die ganze Geschichte.

Das Video der Woche: Tut’s für die Mama

Deutschland und Dänemark haben ein Problem gemeinsam: Es werden zu wenig Kinder geboren. Doch wie soll man das ändern? Trotz aller Bemühungen für den Sozialstaat und die staatliche Kinderbetreuung wird’s irgendwie nichts mit dem Babyboom. Zumindest bisher, denn der dänische Reiseanbieter Spies hat sich etwas überlegt:  Im Urlaub wächst bekanntlich die Lust auf die schönste Nebensache der Welt. Er ruft daher die dänischen Mütter auf, ihren Kindern einen Urlaub zu spendieren. Dann klappt es auch mit den Enkelkindern.

Die Kampagne der Woche: Emirates und Jennifer Aniston

Wer einmal mit einer Airline aus den Golfstaaten geflogen ist und danach noch einmal mit einer Airline aus einem anderen Teil der Erde, der könnte mitunter einen Kulturschock erleben. Denn das Verhältnis ist manchmal: Luxuskaufhaus contra Discounter. Dieses Verhältnis greift auch der neue Spot der Fluggesellschaft Emirates mit Hollywoodstar Jennifer Anniston auf. Die Schauspielerin ist dort auf der Suche nach einer Dusche. Ob sie eine findet? Film ab!

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Digital

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