Suche

Anzeige

“Die Zielgruppe gepaart mit dem Mehrwert ist viel versprechend”

Unter der neuen Adresse meinverein.de könnten 590 000 eingetragene Vereine und mehr als 30 Millionen Mitglieder eine Plattform für ihre Vereinsarbeit finden. Ein lohnendes Investment in Zielgruppen. Wenn es die Vereine überzeugt. absatzwirtschaft-online sprach mit Anteilseigner Michael Stich über seine Beteiligung, das Konzept und die Perspektiven.

Anzeige

Herr Stich, Sie investieren in die Ende 2007 gegründete soziale Netzwerkplattform meinverein.de. Was überzeugt Sie an dem Konzept?

MICHAEL STICH: Am Konzept meinverein.de überzeugt mich vor allem der Ansatz, der hinter dem Projekt steckt. Das Portal hilft dabei, klassische Vereinsprobleme zu lösen, die jeden Verein beschäftigen, egal ob Fußballverein oder Kegelgruppe. Die Bedürfnisse sind immer die Gleichen: In jedem Verein besteht ein hoher Bedarf an Kommunikation und Organisation, und hierfür bietet die Plattform hervorragende Lösungsansätze, die ständig durch neue Funktionalitäten erweitert werden und dem Verein und dem einzelnen User einen wirklichen Mehrwert bieten.

Einen Mehrwert, den andere Netzwerke nicht leisten?

STICH: Mittel- und langfristig werden es die vereinsspezifischen Features sein, die meinverein.de von anderen Online-Netzwerken abheben. Sie werden bei StudiVZ höchstwahrscheinlich keine Funktion zur Koordinierung von Platzbelegungen oder spezifische Übungsleiter- und Funktionärstools finden. Über meinverein.de wird ein Verein langfristig in der Lage sein, seine kompletten Geschäfte online abzuwickeln. Die Zielgruppe von mehr als 590 000 eingetragenen Vereinen mit mehr als 30 Millionen Mitgliedern alleine in Deutschland gepaart mit dem wirklichen Mehrwert, den meinverein.de seinen Vereinen und Mitglied bietet, erachte ich als extrem viel versprechendes Geschäftsmodell.

Das Portal ist so konzipiert, dass sich eingetragene Vereine, Verbände, Clubs und Interessensgemeinschaften anmelden können. Ist dies dann nicht doch zu weit gefasst, um sich klar zu positionieren?

STICH: Die Ansprache von meinverein.de richtet sich in erster Linie an eingetragene Vereine. Natürlich sind auch Interessengruppen, Verbände und Clubs willkommen, aber der Fokus liegt klar auf dem Verein im klassischen Sinne. Man darf allerdings nicht vergessen, dass nahezu jeder eingetragene Verein einmal als Hobbygruppe oder loser Club begonnen hat. Auch auf dem Weg von der Hobbygruppe hin zu einem Verein im rechtlichen Sinne wird meinverein.de unterstützend mitwirken, etwa durch die Zurverfügungstellung von Vorlagen und Dokumenten.

Können Sie sich bei der Marktbearbeitung allein auf das Empfehlungsmarketing verlassen?

STICH: Natürlich spielt das Empfehlungsmarketing im Vereinsbereich eine große Rolle. Die Nutzung von meinverein.de macht für einen Verein am meisten Sinn, wenn möglichst viele Mitglieder eines Vereines mitmachen. Es ist eine große Herausforderung, dies an die User zu kommunizieren, aber bislang funktioniert das schon sehr gut.

Wie sehen Sie ihre Rolle in diesem Projekt? Werden Sie Ihr Engagement auf das Investment beschränken oder werden Sie sich auch konzeptionell einbringen?

STICH: Der Kontakt zu den beiden Gründern Max Fischer und Axel Kmonitzek ist sehr eng. Wir versuchen, die Zusammenarbeit so konstruktiv wie möglich zu gestalten, und dazu gehören selbstverständlich auch konzeptionelle Anregungen.

Sie sprachen von 590 000 eingetragenen Vereinen in Deutschland. Wenn Sie realistisch sind, wie viele werden Sie in den nächsten fünf Jahren mit ihrer Plattform erreichen?

STICH: Da ich sowohl von der Grundidee, als auch von den Machern überzeugt bin, bin ich guten Mutes, dass sich in den nächsten fünf Jahren ein guter Prozentsatz registriert haben werden. Da es bislang kein vergleichbares Projekt gegeben hat, fällt eine konkrete Prognose natürlich schwer. Das Gespräch führte Irmtrud Munkelt

www.meinverein.de

Anzeige

Digital

Twitter führt “Trinkgeld”-Funktion weltweit ein

Neben dem "Follow"-Button einiger Twitter-Profile wird bald ein Banknoten-Symbol auftauchen. Das heißt, dass andere Nutzer dem Betreiber ein "Trinkgeld" schicken können. Twitter schließt mit der Funktion eine Lücke, die einige auf andere Plattformen treibt. mehr…


 

Newsticker

Messen und Events: Wandel auf die harte Tour

Weil Corona auch die Messe- und Eventbranche umgekrempelt hat, musste diese den Innovationsmotor…

Welche Potenziale Voice in der Markenführung hat

Smart Speaker, Voice-Assistants und -Apps, Voice Search oder V-Commerce: Wie ist der Status…

Krämer wird Chief Commercial Officer von T-Systems

Urs M. Krämer wird zum 1. Januar 2022 neuer Chief Commercial Officer von…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige