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Die unendliche Erfolgsstory des Billig-Anbieters Ryanair

Zurzeit hat Konzernchef Michael O'Leary nichts zu lachen

Beim Billigflieger Ryanair läuft es dieses Jahr ziemlich gut. Passagierzahlen und Gewinn steigen. Doch eines bereitet den Geschäftsführern Kopfweh: Der Kampf um die niedrigen Preise und der intensive Wettbewerb.

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Europas größter Billigflieger kann für das erste Quartal ein kräftiges Umsatz- und Gewinnwachstum vermelden. Es sind zahlen von denen die meisten Konkurrenten nur träumen können: Der Umsatz legte um 13 Prozent zu, der Gewinn stieg um 55 Prozent auf knapp 400 Millionen Euro.

Konkurrenz überall

Ryanair weiß jedoch um die Problematik im Markt: Sie sind einer der aggressivsten Treiber des Wettbewerbs in der europäischen Luftfahrt und spüren den Konkurrenzkampf. Das Management weist im Quartalsbericht darauf hin, dass das Umfeld in den kommenden Monaten sehr wettbewerbsintensiv werden wird.

Konzernchef Michael O’Leary strebt trotzdem eine höhere  Jahresprognose an: Demnach soll das Ergebnis von 1,32 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,4 bis 1,45 Milliarden Euro ansteigen. Die angestrebte Passagierzahl korrigierte das Unternehmen um eine Million auf 131 Millionen nach oben – ohne aber höheren Gewinn zu erwarten. Warum? Weil der Preiskampf nun erst beginnt. Die Ticketpreise werden laut Prognose im Gesamtjahr um acht Prozent fallen. Niedrigere Preise bedeuten auch niedrigere Gewinne. Auch der Brexit geht nicht spurlos am irischen Konzern vorbei. Das britische Pfund ist weiterhin schwach, auch die vielen offenen Fragen zwingen das Unternehmen zu drastischen Maßnahmen.

Ausbau der Flotte?

Ob das Unternehmen sich doch noch gen Festland wendet, bleibt abzuwarten. Eine offene Frage wurde dieser Tage schon beantwortet: Um seine Flotte zu vergrößern, erwägt Ryanair einen Kauf der angeschlagenen italienischen Fluglinie Alitalia. Man habe ein unverbindliches Angebot eingereicht, sagte Finanzchef Neil Sorahan der Nachrichtenagentur Reuters.

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