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Die Lust auf Tablets wächst

Es wird immer schwieriger, jemanden zu treffen, der keinen Computer besitzt oder nutzt. Mehr als 25 Jahre nach Einführung der ersten PCs ist der Anteil der privaten Computernutzer im Alter zwischen 14 und 64 Jahren auf 86 Prozent gestiegen. Noch vor fünf Jahren waren es erst 75 Prozent. Und: Inzwischen leben 91 Prozent der unter 65-Jährigen in Haushalten mit mindestens einem Computer, fast jeder Zweite (43 Prozent) verfügt über mehr als einen Computer im Haushalt. Dabei ist vor allem die Zahl der Notebooks deutlich gestiegen. Gaben vor zwei Jahren 42 Prozent der Befragten an, einen Laptop zu Hause zu haben, so sind es nun 56 Prozent. Diese Ergebnisse stammen aus der aktuellen Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA), die seit 1997 jährlich durchgeführt wird und die Akzeptanz und Nutzung digitaler Techniken untersucht.

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Die gerade präsentierte Studie beschäftigt sich auch mit der Rolle der Tablet-Computer. Ein Kernergebnis: Ihre Marktdurchdringung in Deutschland ist bislang gering. Weniger als drei Prozent der 14- bis 64-Jährigen – das entspricht rund 1,4 Millionen Personen – haben derzeit einen Tablet-Computer zur Verfügung. Ein Jahr zuvor waren es rund 400 000 Nutzer und im Frühjahr etwa 900 000. Apples iPad ist mit einem Marktanteil von 80 Prozent die klare Nummer eins im Markt. Das Interesse an den flachen Geräten mit der beliebten Wischtechnik ist groß. Bei jedem vierten Befragten steht ein Touchscreen-Computer auf dem Wunschzettel. Von den sogenannten „Kaufplanern“ (3,8 Millionen/8 Prozent), die eine Anschaffung in den nächsten ein bis zwei Jahren erwägen, präferieren zwei Drittel den Apple-„Flachmann“, der überwiegende Rest hat sich noch nicht auf eine Marke festgelegt. Die ACTA hat die gegenwärtigen Nutzer und Kaufplaner auch nach den wichtigsten Kaufargumenten gefragt. Besonders reizvoll finden sie es, digitale Ausgaben von Zeitungen/Zeitschriften und E-Books lesen sowie Fotos, Videos, Filme sehen und Musik hören zu können.

Die ACTA 2011 bestätigt die Vermutung, dass das Internet zunehmend mobil genutzt wird. Der Anteil ist mit 18 Prozent der Befragten, die mit Handy, Smartphone oder anderen Handheld-Geräten (Tablet-PC, Multimedia-Player) online gehen, zwar noch überschaubar, der Trend aber deutlich: Gegenüber 2009 hat sich die Zahl der mobilen Surfer verdreifacht. Und was tun sie, wenn sie sich unterwegs ins Web einloggen? Die Mehrheit verschickt oder empfängt Mails. Immerhin 59 Prozent wollen auf diesem Weg wissen, wie das Wetter wird, 54 Prozent aktivieren Karten oder Routenplaner. Bei Ersteigerungen (Ebay & Co) und für Bankgeschäfte nutzen jeweils 29 Prozent das mobile Internet, Online-Fernsehen ist gerade mal für jeden Fünften (17 Prozent) ein Thema. rol

www.acta-online.de

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