Suche

Anzeige

Die Lufthansa verspottet den FC Bayern auf Twitter, nachdem der deutsche Rekordmeister künftig für Qatar Airways wirbt

Adidas, die Allianz, Audi, die Deutsche Telekom, Lufthansa, Siemens, SAP: Die Werbepartner des FC Bayern lesen sich wie ein Who-is-Who des DAX. Entsprechend war die Überraschung groß, als vor zwei Tagen bekannt wurde, dass die Kranich-Airline nach 14 Jahren als "Platin-Partner" von einem Rivalen aus dem arabischen Raum ersetzt wurde – Qatar Airways. Nachdem die Kölner das Aus zunächst sportlich kommentierten, folgte auf Twitter nun doch der augenzwinkernde Nachtritt.

Anzeige

Die Meldung war eine Überraschung: Nicht mehr die größte Airline Deutschlands (bzw. sogar Europas) darf sich künftig Platin-Partner vom FC Bayern nennen, sondern die Qatar Airways, Staatsmonopolist des Ausrichterlandes der übernächsten Fußball-WM, deren Vergabe bis heute kontrovers diskutiert wird.

„Wir hätten unsere Partnerschaft mit dem FC Bayern gerne fortgeführt.  Jedoch haben wir nicht die Möglichkeiten einer staatlich subventionierten Airline und müssen insofern auf die Verhältnismäßigkeit des Engagements achten. Hier stehen wir in der Verpflichtung gegenüber unseren Aktionären und Mitarbeitern“, erklärte ein Sprecher des Dax-Konzerns das Ende der Werbe-Partnerschaft mit dem deutschen Rekordmeister.

Der Vertrag mit der Fluggesellschaft des arabischen Emirats, in dem die Münchner ohnehin schon seit Jahren ihr Winter-Trainingslager verbringen (und dafür sogar von den eigenen Fans kritisiert werden), soll dem Tabellenführer der Bundesliga zehn Millionen Euro pro Jahr in die Kassen spülen.

Dass der Frust über das Werbe-Aus am Ende doch tief gesessen haben muss, ließ heute eine Antwort des Social Media-Teams der Lufthansa erahnen. Auf die Frage eines Twitter-Nutzers, wie die Bayern in Zukunft nun eigentlich zu ihren Bundesliga-Spielen fliegen, da Qatar Airways bekanntlich keine innerdeutschen Flüge anbietet, antworteten die Kölner mit einer echten Blutgrätsche.

„Na, nun bleibt wohl nur noch der Bus. Vielleicht erklärt sich die Deutsche Bahn bereit, wer weiß“, schüttete das offizielle Twitter-Konto der Lufthansa netzgerecht eine große  Portion Social Media-Spott in Richtung der Münchner.

Im Netz kam der Konter der Lufthansa gut an. Bundesligist Schalke 04 solidarisierte sich angesichts des neuen Logos mit der Lufthansa:

Hertha BSC warb auf Twitter unterdessen gleich um die Zuwendung der Kölner:

Und auch der PR-Mann und selbsternannte „Gelassenheitsguru“ Frank Behrendt stieg mit einer Solidaritätserklärung für den Dax-Konzern ein…

 

Digital

Innovationsanführer Deutschland: Auch die Start-up-Welt gewinnt an Bedeutung

Deutschland ist, was Innovationen angeht, Vorreiter. Kein anderes Land der Welt ist in diesem Bereich so gut wie Deutschland, so das Weltwirtschaftsforum. Die deutschen Unternehmer seien risikofreudig und kreativ. Auch die Start-up-Landschaft wird weiterhin gefördert. So schickt der vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützte German Accelerator 14 vielversprechende Jungunternehmen ab Januar ins Sillicon Valley. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Wenn der Algorithmus den neuen Kollegen findet: Wie wichtig wird Künstlicher Intelligenz im Bewerbungsprozess?

Künstliche Intelligenz könnte die Personalauswahl von Arbeitgebern in Zukunft prägen. 80 Prozent der…

Vor dem Brexit: Britische Unternehmen horten Importware, um Lieferkette zu sichern

Der Brexit, der im März ansteht, birgt Konsequenzen für britische und europäische Unternehmen.…

Was geht noch im Ruhestand? Marketer erzählen, wie sich „danach“ anfühlt

Früher oder später ist er da, der Rückzug aus dem operativen Geschäft. Und…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige