Die Finalisten für den Deutschen Marketing Preis 2016 stehen fest

Die fünf Finalisten für den Deutschen Marketing Preis 2016 stehen fest: mymuesli, Opel, Rügenwalder Mühle, Thermomix und Weber-Stephen. Am 3. Juni 2016 wird eine namhafte Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien in Hamburg die fünf besten Einreichungen beurteilen. Verliehen wir der Preis am 24. November 2016 in Leipzig
Die Finalisten

mymuesli, Opel, Rügenwalder Mühle, Thermomix oder Weber-Stephen? Am 3. Juni 2016 wird eine Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien in Hamburg die Top 5 der Einreichungen für den Deutschen Marketing Preis 2016 bewerten. Verliehen wir der Preis am 24. November 2016 in Leipzig im Rahmen einer großen Gala am Abend des Deutschen Marketing Tages.

Maximale Transparenz in der Beurteilung

Die Auswahl des Preisträgers übernimmt eine vom Deutschen Marketing Verband eingesetzte unabhängige Jury mit namhaften Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Unter der Leitung von DMV-Präsident Prof. Dr. Ralf E. Strauß sind darunter Dr. Thomas Vollmoeller, CEO der XING AG, Florian Haller, Hauptgeschäftsführer der Serviceplan Gruppe oder Prof. Dr. Henrik Sattler vom Institut für Marketing und Medien an der Universität Hamburg.

Die Jury nimmt eine Online-Bewertung vor und kommt dann am 3. Juni 2016 zur Jury-Sitzung mit den Präsentationen der Top 5-Kandidaten zusammen. Der Preis wird dann am 24. November 2016 am Abend des Deutschen Marketing Tages in Leipzig verliehen.

Allen Finalisten ist gemein, dass sie es geschafft haben, nachhaltig in den unterschiedlichsten Ausprägungen und über alle Marketing-Funktionen hinweg mit einer jeweils sehr spezifischen Strategie und Umsetzung eine Veränderung im Markt zu bewirken.

Mymuesli

Ein Bio-Müsli, das sich der Verbraucher online selbst zusammenstellen kann. Mit dieser Idee startete das Unternehmen mymuesli 2007 in Passau. Bei der Entwicklung von neuen Müslis nutzen Ernährungsexperten die Datenbank des „Online-Müslimixers“ und gewährleisten so stetig weitere erfolgreiche Produktneueinführungen auf der Grundlage tatsächlicher Kundenpräferenzen. Dank eines guten Bauchgefühls wurde das Müsli für unterwegs im Portionsbecher geschaffen, das sich mittlerweile als eigene Kategorie auch im Supermarkt – also im stationären Lebensmitteleinzelhandel – etabliert hat. Ein Produkt, dem Experten vor dem Launch einen „Flop“ prognostiziert hatten. Mittlerweile gibt es mymuesli in sechs Ländern und 40 eigenen mymuesli-Läden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Opel

Lange Zeit galt Opel als Sorgenkind der Automobilbranche. Seit Anfang der 1990er Jahre bis Ende 2012 verlor das Unternehmen jedes Jahr Marktanteile und schrieb fortwährend Verluste. 2013 dann der große Opel-Marken-Turnaround, der auf drei Säulen basiert: Marke, Produkt und Geschäftsmodell. „Umparken im Kopf“ wurde quasi als unternehmenskulturelle Kampagne gestartet und hat dazu geführt, dass der frühere Stolz der Mitarbeiter, für Opel zu arbeiten, wieder neu belebt werden konnte. Gleichzeitig verdoppelte sich der Marktanteil etwa des Opel Astra seit der Einführung im Herbst 2015. Er steht nunmehr auf dem zweiten Platz im Kompaktwagensegment. Die Innovationsstrategie führt zu einem deutlich höheren Transaktionspreis pro Fahrzeug und trägt signifikant zur Rentabilitätssteigerung des gesamten Produkt-Portfolios bei.