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Die Discounter wachsen langsamer

Die Billiganbieter haben zwar 2003 erneut das Rennen für sich entschieden, dennoch deutet sich nun eine Abschwächung des Trends an. Insgesamt erzielte der Lebensmittelhandel inklusive Aldi 2003 ein Plus von 1,5 Prozent auf 121,7 Milliarden Euro. Bemerkenswert: Der Zuwachs lag auch ohne Aldi bei 1,2 Prozent.

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Überdurchschnittliche Entwicklungen verzeichneten große (+3,4 Prozent) und kleine Verbrauchermärkte (+2,1 Prozent): Der Umsatzzuwachs resultierte bei den großen Verbrauchermärkten auch aus einer zahlenmäßigen Zunahme der Märkte; kleine Verbrauchermärkte dagegen erzielten das Plus trotz eines Abschmelzungsprozesses bei den Geschäften. SB-Warenhäuser zeigten eine marktkonforme Entwicklung. Insgesamt konnten die LEH-Großflächen ihren Anteil am gesamten Umsatzkuchen leicht erhöhen.

Supermärkte und kleinere Verkaufsflächen litten dagegen weiter spürbar unter der Konkurrenz der Discounter. Sie verlieren bereits seit Jahren sukzessive Marktanteile, wobei die Geschäfte kleiner als 400 qm immer noch 58 Prozent aller Standorte im Lebensmittelhandel ausmachen. Erstmals fiel dieser Anteil jedoch 2003 deutlich unter 60 Prozent.

Bei den Vertriebskanälen außerhalb des LEH gingen die Getränkeabholmärkte im letzten Jahr mit einem Umsatzplus von vier Prozent eindeutig als Gewinner hervor. Sie profitierten gleich doppelt: vom großen Durst der Deutschen aufgrund des Super-Sommers 2003 und – als mehrwegorientierte Vertriebsschiene – vom Zwangspfand. In den übrigen Impulskanälen fand sich dagegen kaum Bewegung. Nicht so gut schnitt 2003 der C&C-Bereich ab: Bei rückläufiger Zahl der Geschäfte (- 3,3%) blieb auch die Umsatzentwicklung mit minus einem Prozent zurück.

Die ACNielsen Universen informieren über aktuelle Entwicklungen im deutschen Einzelhandel sowie in den Lebensmittel- und Konsumgütermärkten. Interessierte können die ACNielsen Universen 2004 kostenlos unter www.acnielsen.de/downloadcenter/ abrufen.

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