Suche

Anzeige

Die AGOF will die Messgröße Page Impression überarbeiten

Die Arbeitsgemeinschaft Online For­schung (AGOF) strebt eine zukunftsorientierte Überarbeitung der Kontaktgröße Page Impression (PI) an. Der künftige Wert soll sich stärker am Werbekontaktpotenzial orientieren.

Anzeige

Die aus Sicht der AGOF not­wen­dig gewor­dene Anpassung ergebe sich aus der Tatsache, dass mit der Etablierung des Unique User (Netto-Reichweite eines Werbeträgers) als Online-Reichweitenwährung die historisch begrün­dete Rolle von Page Impressions als Benchmark zur Bewertung von Online-Webeträgern stetig an Bedeutung verliere, argumentiert die Gemeinschaft.

In Anbetracht der Funktionsgröße von Page Impres­sions als buchbares Werbe­kontaktvolumen werde sich die ange­strebte PI-Definition stärker am Werbekontaktpotenzial orientieren. Zusammen mit der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbe­trä­gern e.V.) wolle man die Überarbeitung der PI-Definition vorantreiben. Die IVW prüft die technischen Kenn­ziffern von Werbeträgern für die Überwachung der technischen Messung im Rahmen des internet facts Studienmodells.

„Wir befinden uns auf einem guten Weg, gemeinsam mit den relevanten Marktpartnern eine modifizierte Kontaktdefinition aus der Taufe zu heben, die unabhängig von zukünftigen technischen und inhaltlichen Entwicklungen ist. Natürlich müssen noch einige inhaltliche Überprüfungen erfolgen und die technische Umsetzung getestet werden. Aber wir hoffen, dass sich dies alles recht zeitnah realisieren lässt,“ erklärt Jürgen Sandhöfer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AGOF.

Aufgabe und Zweck der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung ist es, unabhängig von Individual­interessen, für Transparenz und praxisnahe Standards in der Internet- und Online-Werbeträgerforschung zu sorgen. Mit der internet facts und dem darin ausgewiesenen Leistungswert Unique User etablierte sie die einheit­liche Online-Reichweitenwährung als Basis für die Online-Mediaplanung im Markt.

www.agof.de

Anzeige

Digital

Die 5G-Frequenzen sind verkauft – und jetzt?

Mit dem Ende der 6,6 Milliarden Euro schweren Frequenzauktion können in Deutschland vier Telekommunikationsfirmen künftig ultraschnelles mobiles Internet anbieten. Doch was bedeutet das nun sowohl für die Anbieter als auch für die Verbraucher? mehr…

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Sportwetten: Anbieter drängt mit “massiven” Invests in den Markt

Der deutsche Glücksspiel- und Sportwettenmarkt befindet sich im Umbruch – mal wieder, oder…

Studien der Woche: Gen Z, Shopping-Center, Werbeausgaben

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig…

Die Retouren der Deutschen – und ihre Folgen

Eine aktuelle Studie hat sich mit dem Online-Kauf-Verhalten der Deutschen auseinandergesetzt. In der…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige