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Dialogmedien legen gegen den Trend am Werbemarkt zu

Dialogmarketing war 2020 erstmals stärker als Werbung in klassischen Medien. © Imago

Entgegen der negativen Entwicklung am Werbemarkt durch Corona und die wirtschaftlich angespannte Lage konnten Dialogmedien wie Onlinemarketing, Print-Mailings und Telefonmarketing im Pandemie-Jahr 2020 zulegen. Das ist das Ergebnis des Dialogmarketing-Monitor 2021 der Deutschen Post.

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Im Corona-Jahr 2020 wurden erstmals mehr Werbebudgets in Dialogmedien als in klassischen Medien eingesetzt. Aus dem aktuellen Dialogmarketing-Monitor 2021 der Deutschen Post geht hervor, dass Dialogmedien wie Onlinemarketing, Print-Mailings und Telefonmarketing einen Anteil von 52 Prozent (plus vier Prozent) am deutschen Werbemarkt hatten. Klassische Medien wie Anzeigen-, Beilagen- und TV-Werbung sowie Außen- und Radiowerbung vereinten demnach 48 Prozent der Werbebudgets auf sich (minus vier Prozent).

Auch wenn der deutsche Werbemarkt um sieben Prozent auf nun 39,3 Milliarden Euro gesunken ist, haben die Unternehmen 20,4 Milliarden Euro in Dialogmedien investiert, ein Plus von knapp 1,5 Prozent. Die klassischen Medien mussten dagegen Einbußen hinnehmen und liegen jetzt bei 18,9 Milliarden Euro (minus 15 Prozent).

Top-4-Media-Gattungen unverändert

Mit Werbeinvestitionen von 13,2 Milliarden Euro ist Onlinemarketing die stärkste Gattung und verzeichnete als einziger Kanal 2020 Zuwächse (plus 14 Prozent). Durch den Shift des Einzelhandels in Richtung E-Commerce hat auch der Handel seine Werbung verstärkt online eingesetzt, um potenzielle Kunden anzusprechen. So stiegen die Budget-Anteile für Suchmaschinen- oder Social-Media-Marketing sowie für Display oder Videowerbung und E-Mail-Marketing deutlich.

Die übrigen drei großen Media-Gattungen verzeichneten alle leichte Verluste zwischen 1,1 und 1,4 Prozent bei den Werbeinvestitionen: So flossen 6,7 Milliarden Euro in Print-Anzeigen, 6,3 Milliarden Euro in Werbesendungen und 6,2 Milliarden Euro in TV-Werbung.

Für den Dialogmarketing-Monitor 2021 hat das Marktforschungsinstitut Statista Q 1.500 Marketingentscheiderinnen und -entscheider zu ihren Werbeaktivitäten und Budgets gefragt. Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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