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Deutscher Radiopreis profiliert sich erneut als bedeutendes Medienereignis

Zum dritten Mal wurde am Donnerstag Abend in Hamburg der Deutsche Radiopreis verliehen. Die Gala ist das einzige Medienereignis in Deutschland, das zeitgleich von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern übertragen und sowohl im Radio als auch im Fernsehen sowie im Internet ausgestrahlt wird: 61 private und öffentlich-rechtliche Radiosender hatten die Gala im Programm.

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Olaf Scholz, Erster Bürgermeister Hamburgs, betont: „Der Radiopreis ist hier zuhause. Die Auszeichnung spornt Hörfunkmacher zu Höchstleistungen an, belohnt herausragende Qualität und stärkt das Medium Radio. Das ist auch ein Anliegen der Medienmetropole Hamburg.“ Laut Joachim Knuth, NDR Programmdirektor Hörfunk und Vorsitzender Radiopreis-Beirates stehen die beeindruckenden Leistungen des Mediums im Mittelpunkt des Radiopreises: „Nähe und Vertrautheit, Überraschungskraft, schnelle Information, verlässliche Orientierung. Gemeinsam haben wir Radiomacher es geschafft, dass der Preis zu einem der bedeutendsten Medienereignisse in Deutschland geworden ist.“

Zehn Preiskategorien – und zwei Überraschungspreise

Vergeben wurde der Deutsche Radiopreis am Donnerstag, 6. September, im Schuppen 52 im Hamburger Hafen in insgesamt zehn Kategorien. Ausgezeichnet wurden unter anderem die besten Moderatoren, die beste Morgensendung, das beste Nachrichtenformat und die beste Comedy des Jahres 2012. Finalisten und Gewinner wurden von einer unabhängigen Jury des Grimme-Instituts gekürt. Der Beirat des Deutschen Radiopreises vergab zudem zwei Sonderpreise.

Die Preisträger spiegelten die Bandbreite des Genres wider: ffn-Comedian Jan Zerbst wurde ebenso ausgezeichnet wie die Morgenmoderatoren Holger Ponik und Ilka Petersen (NDR 2), 104.6-RTL-Programmdirektor Thomas Müller (Lebenswerk) oder Dr. Monika Künzel und Tom Noga für ihre Sendung „The crazy never die – Die lange Nacht des Hunter S. Thompson“ auf Deutschlandradio Kultur. Auch die Showacts bedienten alle Stimmungslagen: ein fast hymnischer Auftritt des Grafen von Unheilig mit Andreas Bourani, ein dynamischer Ed Sheeran, coole Pet Shop Boys und ein bärenstarker Udo Lindenberg. Der ewig junge Innovator, von einem anderen Innovator (Frank Elstner) mit einem Sonderpreis geehrt, machte auch an diesem Abend „sein Ding“.

Informationen zu sämtlichen Preisträgern finden Sie hier.

Impressionen vom Deutschen Radiopreis 2012

Eine Bildergalerie zum Deutschen Radiopreis 2012 finden Sie hier.

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