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Deutsche sind Last-Minute-Shopper

Auch in diesem Jahr wird zu Weihnachten nicht gespart: Über 95 Prozent der deutschen Internetnutzer schenken gerne, dabei gibt jeder Fünfte sogar mehr als 250 Euro für Geschenke aus. Zudem plant ein Fünftel (rund 22 Prozent) der Teilnehmer aufgrund der kommenden Mehrwertsteuererhöhung wichtige Anschaffungen noch in dieses Jahr vorzuverlegen, zusätzliche 15 Prozent der Internetnutzer sind diesbezüglich noch unschlüssig.

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Käufe, die aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung noch in 2006 getätigt werden, sind vor allem Haushaltsgeräte (41 Prozent), Möbel (37 Prozent) Unterhaltungselektronik (37 Prozent) und Bekleidung (34 Prozent). Dies geht aus der vorliegenden Studie „Weihnachtstrends 2006 – Was schenken die Deutschen?“ der Münchner eCircle AG hervor. Das Unternehmen hat im November dieses Jahres eine Befragung unter 5.015 Haushalten mit Internetanschluss durchgeführt und dabei interessante Erkenntnisse über das Konsumverhalten zum Weihnachtsgeschäft, insbesondere im Hinblick auf die Mehrwertsteuer, gewonnen.

Spitzenreiter unter den geplanten Geschenken sind wieder Bücher mit 44 Prozent, gefolgt von Musik mit 36 Prozent und Kosmetikartikeln mit 32 Prozent. Obwohl über 90 Prozent angeben, meist das richtige von ihren Lieben zum Fest zu bekommen, stimmt das Register der geplanten Weihnachtsgeschenke aber nur bedingt mit der tatsächlichen Wunschliste überein, denn neben Büchern mit 33 Prozent wünschen sich die Befragten vor allem Bekleidung mit 27 Prozent, Computer und –zubehör mit 25 Prozent und Musik mit 22 Prozent. Kosmetikartikel wünschen sich tatsächlich nur 18 Prozent.

Im klassischen Handel werden die meisten Geschenke im Media-Markt gekauft. 37 Prozent der Teilnehmer gaben an, bei der Metro-Tochter einzukaufen. Die Plätze zwei und drei belegen der Handelsriese Karstadt und der Kosmetikkonzern Douglas mit 35 und 34 Prozent Kaufanteil. Es folgen Kaufhof mit 29 Prozent und Tchibo mit 26 Prozent. Hennes & Mauritz als Vertreter der Modebranche liegt knapp dahinter mit 25 Prozent. Interessant dürfte für den Handel auch sein, dass knapp 65 Prozent der Befragten tendenziell zu den „Last-Minute-Shoppern“ gehören. Sie fällen erst in den allerletzten Wochen vor Weihnachten ihre Kaufentscheidung. Hier kann also am POS oder mit kurzfristig umgesetzten Aktionen noch einiges bewegt werden. Gefragt sind intelligente Kommunikation und Marketinginstrumente, mit denen man kurz vor dem Fest flexibel auf das Konsumverhalten reagieren kann.


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