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Der große Report zur Social-Media-WM: Die erfolgreichsten Social-Media-Accounts besitzt Cristiano Ronaldo

Fast 80 Prozent der Kicker nutzen aktiv Instagram, 62 Prozent Twitter und nur 54 Prozent Facebook. Die größten Social-Media-Junkies sind die Spieler von Mexiko, gefolgt von Frankreich, Costa Rica und Belgien. Erfolgreichster Spieler ist erwartungsgemäß Cristiano Ronaldo - in allen drei Netzwerken. Das hat Meedia in einer umfangreichen Recherche anhand der Social-Media-Accounts der Fußball-WM-Spieler 2018 zusammen getragen.

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Das mit großem Abstand bevorzugte Netzwerk der Fußballer ist also Instagram: 583 der 736 Spieler, also fast 80 Prozent, haben ein Instagram-Account. Der Vorsprung auf die beiden anderen großen Netzwerke erstaunt schon ein bisschen. Und die Reihenfolge: Twitter besiegt mit 455 Accounts bzw. rund 62Prozent. Facebook, das abgeschlagen bei 397 Pages bzw. 54 Prozent liegt. Ein interessantes, recht bitteres Ergebnis für den Social-Media-Giganten.

Um den bestmöglichen Blick auf die Posts zu haben, hat MEEDIA alle Social-Media-Accounts der 736 WM-Spieler zusammen getragen. 1.435 Social-Media-Accounts wurden dabei identifiziert, also pro Spieler im Durchschnitt fast zwei. In die Wertung kamen dabei lediglich solche, die mit mindestens hoher Wahrscheinlichkeit offiziell sind. Fan-Seiten und -Accounts, die nicht vom Spieler selbst (oder seinem Management) befüllt werden, wurden außen vor gelassen.

Schaut man auf die 32 Teams, so liegen an der Spitze der Social-Media-Junkies vor allem vier Mannschaften: Mexikos Spieler befüllen 64 von 69 möglichen Accounts (23 Spieler mal drei Netzwerke = 69), dahinter folgen Frankreich mit 63, sowie Costa Rica und Belgien mit je 61. Deutschland liegt bei 56 Accounts. Auf Instagram ist die Schweiz am aktivsten – mit 23 von 23 möglichen postenden Spielern. 22 Instagram-Präsenzen gibt es im Kader von Peru, Deutschland und Mexiko. Die größten Twitterer kommen mit 22 Spielern aus Costa Rica und Mexiko. Facebook ist mit 22 Spielern ebenfalls in Costa Rica am beliebtesten, dahinter folgen Portugal und Frankreich mit je 21.

Die größten Social-Media-Muffel

Was die drei großen weltweiten Netzwerke betrifft, kommen die Muffel aus Russland (15 Accounts), Südkorea (16) und Saudi-Arabien (24). Die schwachen Zahlen für Russland werden auch damit zu tun haben, dass dort andere soziale Netzwerke populärer sind, z.B. VK.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Südamerikaner und Europäer die größten Social-Media-Fans sind, in Nordeuropa (Schweden und Dänemark) werden die Netzwerke allerdings von Fußballern deutlich unterdurchschnittlich stark genutzt. Ganz weit oben findet sich auch Ägypten – mit 55 von 69 möglichen Accounts. Bei den Spielern lautet die Tendenz: Je offensiver die Position des Spielers ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit für umfangreiche Social-Media-Aktivitäten. Stürmer haben deutlich mehr Accounts als Abwehrspieler. Ausnahme: Torhüter. Die nutzen Social Media ebenfalls häufiger als Abwehrspieler.

Die meisten Interaktionen mit seinen Posts sammelte in den jüngsten 30 Tagen in allen drei Netzwerken Cristiano Ronaldo ein. Blicken wir noch auf die Top Ten der drei Netzwerke. Die Zahl der Interaktionen, sowie das Follower- bzw. Pagelikes-Wachstum ist dabei spannender und aussagekräftiger als die reine Zahl von Followern bzw. Pagelikes. Denn: Dort werden auch sämtliche Karteileichen mitgezählt, Nutzer, die vor Ewigkeiten einem der Spieler gefolgt sind, das Netzwerk aber vielleicht gar nicht mehr nutzen. Interaktionen und das Follower-Wachstum zeigen hingegen aktuelle Tendenzen und Trends.

Instagram

Der erfolgreichste der 583 Instagram-Spieler ist also Cristiano Ronaldo – zumindest bei zwei von drei Kennziffern.

In my mind, there’s only one winner. Believe. #justdoit @nikefootball

A post shared by Cristiano Ronaldo (@cristiano) on

So sammelte der Portugiese in den jüngsten 30 Tagen laut Crowdtangle sagenhafte 182,4 Mio. Likes und Kommentare mit seinen Posts ein. Dahinter folgen Lionel Messi und Neymar – mit jeweils über 60 Mio. Bei den Gesamt-Followern sieht es ähnlich aus: Ronaldo kommt auf 129,1 Mio., Neymar und Messi folgen mit 94,6 Mio. und 93,2 Mio. Beim Follower-Wachstum der jüngsten 30 Tage führt hingegen Mohamed Salah aus Ägypten: Er sammelte in dieser recht kurzen Zeit 3,6 Mio. neue Follower ein, erreicht auf Instagram nun 16,8 Mio. Christino Ronaldo gewann in diesem Zeitpunkt 3,0 Mio. neue Follower, Lionel Messi 1,8 Mio. und Marcelo 1,7 Mio.

 

Die ersten Spieler aus dem deutschen Team folgen auf den Rängen 17, 18 und 33: Toni Kroos erzielte 9,7 Mio. Interaktionen, Mesut Özil 9,6 Mio. und Thomas Müller 3,8 Mio.  Das Follower-Wachstum ist bei Toni Kroos mit Abstand am größten: Knapp 735.000 gewann er hinzu und kommt nun auf 17,6 Mio. Auch hier ist er die Nummer 1.

Twitter

Auch auf Twitter sammelte Cristiano Ronaldo die meisten Interaktionen – Likes und Retweets – ein: 4,5 Mio. Die Zahl ist zwar deutlich geringer als die bei Instagram, doch ein direkter Vergleich zwischen den Netzwerken ist immer schief. Bei Instagram sitzt der Like-Finger einfach traditionell lockerer. Die zweitmeisten Interaktionen erreichte in den vergangenen 30 Tagen Mo Salah, der wie auf Instagram auch auf Twitter das größte Follower-Wachstum verzeichnet. Spannend: Mit Yuto Nagatomo at es ein Japaner bis auf Platz 5 nach Likes und Retweets geschafft. Mit einem Tweet erreichte er mehr als 137.000 Likes und Retweets. Direkt dahinter folgt auf Platz 6 der stärkste deutsche Spieler – wiederum Toni Kroos. Weitere heimische Kicker folgen auf den Rängen 19 (Mesut Özil / 393.737 Interaktionen), 35 (Marc-André ter Stegen / 200.466) und 37 (Mats Hummels / 192.842).

Lionel Messi übrigens hat kein offizielles Twitter-Account. Es gibt zwar ein “Team Messi”-Account mit blauem Haken, aber das wird betrieben von Adidas – und nicht vom Spieler. Daher haben wir es in unseren Recherchen nicht gewertet.

Facebook

Auch auf Facebook führt Cristiano Ronaldo nach Interaktionen der jüngsten 30 Tage. Und auch hier belegt Mohamed Salah Platz 2. Dahinter folgen Lionel Messi und Sergio Ramos, der damit in allen drei Netzwerken Platz 4 belegt. Bis auf Platz 6 sprang hier der Peruaner Paulo Guerrero, der wegen eines Rechtsstreits im Zusammenhang mit einer Doping-Sperre beinahe gar nicht mit zur WM gefahren wäre. Stärkster deutscher Kicker ist wiederum Toni Kroos auf Platz 8. Mesut Özil belegt mit 500.144 Likes, Reactions, Shares und Kommentaren für seine Posts Rang 17, Thomas Müller mit 483.100 Platz 19 und Manuel Neuer mit 402.669 den 21. Rang.

 

Auffällig: Das Pagelikewachstum fällt bei Facebook geringer aus als das Followerwachstum bei Instagram und Twitter. James Rodriguez hat in den vergangenen 30 Tagen sogar Pagelikes verloren. Offenbar ist es also so, dass Facebook nicht nur das unbeliebteste Netzwerk bei den Spielern ist, sondern auch das Interesse bei den Fans längst nicht mehr so rasant steigt wie auf den beiden anderen Plattformen.

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