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Der globale Smartphonemarkt – Samsung im Vergleich

Mit dem Galaxy S4 hat Samsung sein neues Flagship-Smartphone vorgestellt. Grund genug einen Blick auf den globalen Smartphone-Markt zu werfen. Wie steht Samsung aktuell im Vergleich mit der Konkurrenz da? Statista hat den globalen Smartphonemarkt grafisch aufbereitet.

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Kein anderer Hersteller verkauft so viele Smartphones wie Samsung. Das südkoreanische Unternehmen konnte seinen Absatz 2012 um 129 Prozent auf rund 216 Millionen Geräte steigern. Zum Vergleich: Hauptkonkurrent Apple verkaufte etwa 136 Millionen Geräte. Mit einem Marktanteil von zuletzt 29 Prozent im vierten Quartal ist Samsung derzeit die unangefochtene Nummer eins auf dem Smartphone-Markt. Dass der koreanische Elektronikriese nicht nur bei den Smartphone-Einsteigern, sondern nun auch bei erfahreneren Smartphone-Nutzern klarer Favorit ist, zeigt die Studie „Smartphone Mobile Internet eXperience“ des Marktforschungsinstituts Yougov.

Jeder dritte (33 Prozent) erfahrene Smartphone-Nutzer benutzt ein Gerät von Samsung, 29 Prozent eines von Apple. Bei den Smartphone-Einsteigern kann Samsung noch stärker punkten: In dieser Gruppe geben 40 Prozent der Befragten an, dass ihr hauptsächlich genutztes Mobiltelefon von Samsung ist, nur 17 Prozent verwenden iPhones. Platz drei und vier der beliebtesten Smartphone-Hersteller belegen laut Yougov Nokia und HTC, beide müssen aber im Juni-Vergleich leichte Einbußen hinnehmen.

Allerdings konnte Apple zuletzt wieder Boden gut machen. Kein Smartphone verkaufte sich Ende 2012 so gut wie das iPhone 5.

Abbildung: Samsung im Vergleich

Unabhängigkeit vom Provider als Erfolgsrezept

Ein Teil des Erfolgsrezepts des koreanischen Weltmarktführers im Smartphone-Markt ist die im Vergleich zu Apple geringere Anbindung an Provider im Vertrieb. „Rund die Hälfte aller Kunden haben ihr Samsung-Smartphone ohne Vertragsveränderungen oder Providerwechsel erworben. Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil für Samsung, denn die Marke kann so flexibler agieren und ist deutlich unabhängiger von Vertragslaufzeiten“ sagt Bastian Morasch, Consultant im Bereich Telekommunikation bei Yougov.

Sonys Markentransfer lässt zu wünschen übrig

Interessante Entwicklungen sind bei der Marke Sony Ericsson zu beobachten: Insgesamt sind die Nutzer von Sony Ericsson Smartphones mit ihren Modellen sehr zufrieden. 51 Prozent würden ein Modell der Marke erneut kaufen. Allerdings ist Sony Ericsson durch die Auflösung des Joint Venture und die Übernahme der Marke Ericsson durch Sony nicht mehr am Markt aktiv. Ein Transfer der positiven Erfahrungen mit Sony Ericsson auf die Marke Sony ist bislang nicht zu beobachten: Wie die Studie zeigt, ist der First-Choice-Anteil (die Marke, die beim Kauf eines neuen Mobiltelefons erste Wahl wäre) für Sony sehr gering und liegt selbst unter den Sony Ericsson-Nutzern nur bei acht Prozent. Hier besteht bei Sony deutlicher Handlungsbedarf zur Planung und Umsetzung einer geeigneten Markentransferstrategie.

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