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Der digitale Zimmervermittler Airbnb durchbricht erstmals in einem Quartal die Milliarden-Dollar-Umsatzmarke

Airbnb
Airbnb: Künftig transparenter für Verbraucher.

Airbnb wächst vor seinem im nächsten Jahr erwarteten Börsengang weiter kräftig. Die Reiselust scheint also weiterhin ungebrochen zu sein. Wie der Finanzsender CNBC berichtet, hat das Sharing Economy-Unternehmen im abgelaufenen dritten Quartal erstmals den Umsatzmeilenstein von einer Milliarde Dollar durchbrochen und will weiter profitabel arbeiten.

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2019 dürfte ein spannendes Jahr an den Kapitalmärkten werden: Mit Uber, WeWork und Airbnb stehen gleich drei hoch bewertete Kandidaten aus der Internetindustrie bereit, um den Gang aufs Börsenparkett zu wagen.

Der digitale Zimmervermittler Airbnb wird am Sekundärmarkt nach seiner letzten Finanzierungsrunde im Frühjahr 2017 mit inzwischen stolzen 31 Milliarden Dollar bewertet und liegt damit nach dem Unternehmenswert leicht hinter WeWork, das es aktuell auf 35 Milliarden Dollar bringt und Uber, das im Februar mit 72 Milliarden Dollar bewertet wurde, aber zum Börsengang sogar eine Bewertung von 120 Milliarden Dollar anstreben soll.

Airbnb: Seit 2016 profitabel

Wer als erster der drei Internet-Hot Shots im nächsten Jahr an der Wall Street debütiert, ist noch unklar – die besten Argumente aus fundamentaler Sicht liefert unterdessen Airbnb. So operiert der Pionier der Sharing Economy, der Ashton Kutcher zu seinen frühesten Investoren zählt, seit dem zweiten Quartal 2016 profitabel.

Und die Umsätze wachsen auch weiter zweistellig, wie CEO Brian Chesky am Freitag in einem freiwilligen Memo zur Geschäftsentwicklung mitteilte, das CNBC vorliegt. So konnte Airbnb im dritten Quartal erstmals in seiner zehnjährigen Unternehmenshistorie die in einem Dreimonatszeitraum die Umsatzmarke von einer Milliarde Dollar durchbrechen. Im gesamten Vorjahr hatte Airbnb noch 2,6 Milliarden Dollar erlöst und dabei einen Gewinn von 100 Millionen Dollar eingefahren.

Bereits in 81.000 Städten auf der Welt präsent

Airbnb wurde im August 2008 von den Studenten Brian Chesky und Joe Gebbia in San Francisco gegründet. Der Name ist Programm: “Airbed and Breakfast” heißt die Langfassung, Luftmatratze und Frühstück also.

“Der Zugang ist wichtiger als der Besitz“, beschrieben die Gründer einst ihr Mission Statement. Inzwischen bietet Airbnb Zimmer in 191 Ländern und über 81.000 Städten an:Die mittlerweile fünf Millionen Inserate haben 150 Millionen Menschen rund um den Globus eine Unterkunft vermittelt.

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