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Der Blickkontakt des Passanten initiiert den Motivwechsel

Im Dezember testeten Werbedienstleister die interaktive Steuerung digitaler Botschaften in Werbevitrinen. Bei dem Experiment reagierte eine City Light Poster-Vitrine auf die Hinwendung des Betrachters und änderte daraufhin ihren Inhalt.

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Das Projekt an der Berliner Bushaltestelle Budapester Straße/Ecke Breitscheidplatz spielte mit dem Slogan „Es passiert, wenn niemand hinsieht“, mit dem Amnesty International auf häusliche Gewalt aufmerksam macht. Wendeten Passanten ihre Aufmerksamkeit auf die City Light Poster-Vitrine in der Buswartehalle eines Außenwerbers, so sahen sie auf einem integrierten Screen ein scheinbar glückliches Paar.

Sobald sie sich jedoch wegdrehten, schlug der Mann auf die Frau ein und das vermeintliche Idyll entpuppte sich als Fassade für häusliche Gewalt. Die Technik: Hinter dem Motivwechsel verbarg sich ein Facetracking-Sensor. Er war mit dem Flatscreen gekoppelt und reagierte, je nachdem, ob sich der Betrachter zu- oder abwendete.

Wie der Entwickler der Steuerungslösung Vis-à-pix mitteilt, gelang es damit erstmals, digitale Inhalte an eine Situation vor dem Display zu koppeln und die Anzahl der Blickkontakte zu messen.

www.visapix.com

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