Suche

Anzeige

De´Longhi kauft P&G-Rechte an Braun

Der italienische Elektrogerätehersteller De´Longhi erwirbt vom US-Konzern Procter & Gamble (P&G) die Nutzung der Marken-und Patenterechte der deutschen Tochter Braun im Segment der kleinen Elektrohaushaltsgeräte. Der Konzern aus dem norditalienischen Treviso hat sich mit dem bisherigen Braun-Alleineigentümer auf die Übernahme der Lizenz für die Marke Braun im Segment der kleinen Elektrohaushaltsgeräte geeinigt. Die Marke Braun bleibt im Besitz von P&G. Das Volumen der Transaktion belaufe sich auf 190 Millionen Euro, teilte De´Longhi in einer Presseaussendung mit.

Anzeige

„Die Marke Braun hat in Deutsch­land einen exzel­len­ten Ruf“, sagt Hel­mut Gelt­ner, Geschäfts­führer von De‘Longhi Deutsch­land, laut Pressemitteilung des Unternehmens: „Im Ver­bund mit unseren bei­den starken Marken De‘Longhi und Ken­wood sehen wir daher große Entwicklungschancen.”

Der Kauf­preis an den Marken­rechten ohne die Bestände gliedert sich in drei Komponenten: 50 Millionen Euro in heutigem Wert zahlt De’Longhi bei Vertragsabschluss, 90 Millionen Euro in heutigem Wert sind in 15 gle­ich großen Jahres­raten fällig und über einen Zeitraum von fünf Jahren zahlt De’Longhi einen vari­ablen, vom Umsatz abhängi­gen Betrag von 0 bis 74 Millionen Euro in heutigem Wert.

De’Longhi erwerbe mit dieser Transak­tion nicht nur das dauer­hafte Nutzungsrecht an der Marke Braun in den genan­nten Sparten sowie die damit ver­bun­de­nen Patente, son­dern auch entsprechende Pro­duk­tion­san­la­gen und –bestände. Zudem sei vorge­se­hen, dass De’Longhi mit Inkraft­treten des Ver­trags auch einen Teil der P&G-Belegschaft übern­immt, vor allem in Deutschland.

Ein Teil der Mitarbeiter von Procter & Gamble in Deutschland solle nach Abschluss des Deals von De Longhi unter Vertrag gestellt werden. Das Abkommen muss noch Grünes Licht von den Wettbewerbsbehörden erhalten.

De Longhi, der im Jahr 2001 schon den britischen Konzern Kenwood übernommen hat und Kenwood Austria mit in Wien Neudorf kontrolliert, ist an der Mailänder Börse notiert. Das Unternehmen meldet einen Jahresumsatz von 1,63 Milliarden Euro und beschäftigt etwa 7.000 Mitarbeiter.

Der Gesam­tum­satz der von dem Ver­trag betrof­fe­nen Sparten von Braun beläuft sich auf etwa 200 Mil­lio­nen Euro, die haupt­säch­lich auf den europäis­chen Märk­ten gener­iert werden. Braun selbst widerum will sich auf die Kategorien „Schönheitspflege” und „persönliche Pflege” konzentrieren.

„Wir sind sehr stolz, dass wir uns mit P&G auf einen Lizen­zver­trag über die Sparte der Elektro-Kleingeräte von Braun eini­gen kon­nten“, sagt Fabio De’Longhi, Geschäfts­führer des gle­ich­nami­gen Fam­i­lienun­ternehmens. „Diese renom­mierte Marke, die sich durch ihre hohe Qual­ität, Inno­va­tion­skraft und durch ihr Design ausze­ich­net, ermöglicht es uns, die Erfol­gs­geschichte im oberen Seg­ment des Elektrokleingerätemark­tes fortzuschreiben.“

www.delonghi.de

Anzeige

Marke

Warum heißt die Marke so? Heute: Starbucks

Es ist schon ein kulturhistorischer Treppenwitz, dass die weltweit bekannteste Cafékette nicht aus Italien oder Österreich stammt. Stattdessen kommt sie ausgerechnet aus dem Land, das über Jahrzehnte für schlechten Kaffee bekannt war, nämlich den USA. mehr…


 

Newsticker

Warum heißt die Marke so? Heute: Starbucks

Es ist schon ein kulturhistorischer Treppenwitz, dass die weltweit bekannteste Cafékette nicht aus…

Chrzanowski rückt an die Spitze der Schwarz-Gruppe

Die Lidl- und Kaufland-Mutter hat den Termin für den bereits im Vorjahr angekündigten…

Moderne Mitarbeiterführung: Mehr Coach, weniger Chief

Die Herausforderungen an Führungskräfte haben sich radikal geändert. Benjamin Minack beschäftigt sich mit…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige