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Die Welt nach Corona: Wie wir uns nach der Krise wundern werden

Zukunft
Trendforscher Horx: "Vielleicht war der Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft. Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden." © Unsplash

Die Gesellschaft wünscht sich derzeit das Ende der Coronavirus-Pandemie herbei. Allerdings wird es bis dahin noch eine Weile dauern. Wenn Sie es doch nicht abwarten können, dann legen wir Ihnen den folgenden Text von Matthias Horx ans Herz. Der Zukunftsforscher macht mit Ihnen einen Zeitsprung in den September 2020 – und blickt auf die dann zurückliegende Corona-Krise zurück.

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Ich werde derzeit oft gefragt, wann Corona denn „vorbei sein wird”, und alles wieder zur Normalität zurückkehrt. Meine Antwort: Niemals. Es gibt historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändert. Wir nennen sie Bifurkationen. Oder Tiefenkrisen. Diese Zeiten sind jetzt.

Die Welt „as we know it“ löst sich gerade auf. Aber dahinter fügt sich eine neue Welt zusammen, deren Formung wir zumindest erahnen können. Dafür möchte ich Ihnen eine Übung anbieten, mit der wir in Visionsprozessen bei Unternehmen gute Erfahrungen gemacht haben. Wir nennen sie die RE-Gnose. Im Gegensatz zur PRO-Gnose schauen wir mit dieser Technik nicht “in die Zukunft”. Sondern von der Zukunft aus zurück ins Heute. Klingt verrückt? Versuchen wir es einmal.

Die Re-Gnose: Unsere Welt im Herbst 2020

Stellen wir uns eine Situation im Herbst vor, sagen wir im September 2020. Wir sitzen in einem Straßencafé in einer Großstadt. Es ist warm, und auf der Straße bewegen sich wieder Menschen.

Bewegen sie sich anders? Ist alles so wie früher? Schmeckt der Wein, der Cocktail, der Kaffee, wieder wie früher? Wie damals vor Corona? Oder sogar besser? Worüber werden wir uns rückblickend wundern?

Wir werden uns wundern, dass die sozialen Verzichte, die wir leisten mussten, selten zu Vereinsamung führten. Im Gegenteil. Nach einer ersten Schockstarre führten viele von sich sogar erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kam. Verzichte müssen nicht unbedingt Verlust bedeuten, sondern können sogar neue Möglichkeitsräume eröffnen. Das hat schon mancher erlebt, der zum Beispiel Intervallfasten probierte – und dem plötzlich das Essen wieder schmeckte.

Paradoxerweise erzeugte die körperliche Distanz, die der Virus erzwang, gleichzeitig neue Nähe. Wir haben Menschen kennengelernt, die wir sonst nie kennengelernt hätten. Wir haben alte Freunde wieder häufiger kontaktiert, Bindungen verstärkt, die lose und locker geworden waren. Familien, Nachbarn, Freunde, sind näher gerückt und haben bisweilen sogar verborgene Konflikte gelöst. Die gesellschaftliche Höflichkeit, die wir vorher zunehmend vermissten, stieg an.

Jetzt im Herbst 2020 herrscht bei Fußballspielen eine ganz andere Stimmung als im Frühjahr, als es jede Menge Massen-Wut-Pöbeleien gab. Wir wundern uns, warum das so ist.

Wir werden uns wundern, wie schnell sich plötzlich Kulturtechniken des Digitalen in der Praxis bewährten. Tele- und Videokonferenzen, gegen die sich die meisten Kollegen immer gewehrt hatten (der Business-Flieger war besser) stellten sich als durchaus praktikabel und produktiv heraus. Lehrer lernten eine Menge über Internet-Teaching. Das Homeoffice wurde für Viele zu einer Selbstverständlichkeit – einschließlich des Improvisierens und Zeit-Jonglierens, das damit verbunden ist.

Renaissance veralteter Kulturtechniken

Gleichzeitig erlebten scheinbar veraltete Kulturtechniken eine Renaissance. Plötzlich erwischte man nicht nur den Anrufbeantworter, wenn man anrief, sondern real vorhandene Menschen. Das Virus brachte eine neue Kultur des Langtelefonieren ohne Second Screen hervor. Auch die “Messages” selbst bekamen plötzlich eine neue Bedeutung. Man kommunizierte wieder wirklich. Man ließ niemanden mehr zappeln. Man hielt niemanden mehr hin. So entstand eine neue Kultur der Erreichbarkeit. Der Verbindlichkeit.

Menschen, die vor lauter Hektik nie zur Ruhe kamen, auch junge Menschen, machten plötzlich ausgiebige Spaziergänge (ein Wort, das vorher eher ein Fremdwort war). Bücher lesen wurde plötzlich zum Kult.

Reality Shows wirkten plötzlich grottenpeinlich. Der ganze Trivia-Trash, der unendliche Seelenmüll, der durch alle Kanäle strömte. Nein, er verschwand nicht völlig. Aber er verlor rasend an Wert.

Kann sich jemand noch an den Political-Correctness-Streit erinnern? Die unendlich vielen Kulturkriege um … ja um was ging da eigentlich? Krisen wirken vor allem dadurch, dass sie alte Phänomene auflösen, überflüssig machen…

Zynismus, diese lässige Art, sich die Welt durch Abwertung vom Leibe zu halten, war plötzlich reichlich out. Die Übertreibungs-Angst-Hysterie in den Medien hielt sich, nach einem kurzen ersten Ausbruch, in Grenzen. Nebenbei erreichte auch die unendliche Flut grausamster Krimi-Serien ihren Tipping Point.

Nicht die Technik, sondern die Veränderung sozialer Verhaltensformen entscheidet

Wir werden uns wundern, dass schließlich doch schon im Sommer Medikamente gefunden wurden, die die Überlebensrate erhöhten. Dadurch wurden die Todesraten gesenkt und Corona wurde zu einem Virus, mit dem wir eben umgehen müssen – ähnlich wie die Grippe und die vielen anderen Krankheiten. Medizinischer Fortschritt half. Aber wir haben auch erfahren: Nicht so sehr die Technik, sondern die Veränderung sozialer Verhaltensformen war das Entscheidende. Dass Menschen trotz radikaler Einschränkungen solidarisch und konstruktiv bleiben konnten, gab den Ausschlag. Die human-soziale Intelligenz hat geholfen. Die vielgepriesene Künstliche Intelligenz, die ja bekanntlich alles lösen kann, hat dagegen in Sachen Corona nur begrenzt gewirkt.

Damit hat sich das Verhältnis zwischen Technologie und Kultur verschoben. Vor der Krise schien Technologie das Allheilmittel, Träger aller Utopien. Kein Mensch – oder nur noch wenige Hartgesottene – glauben heute noch an die große digitale Erlösung. Der große Technik-Hype ist vorbei. Wir richten unsere Aufmerksamkeiten wieder mehr auf die humanen Fragen: Was ist der Mensch? Was sind wir füreinander?

Wir staunen rückwärts, wieviel Humor und Mitmenschlichkeit in den Tagen des Virus tatsächlich entstanden ist.

Wir werden uns wundern, wie weit die Ökonomie schrumpfen konnte, ohne dass so etwas wie “Zusammenbruch” tatsächlich passierte, der vorher bei jeder noch so kleinen Steuererhöhung und jedem staatlichen Eingriff beschworen wurde. Obwohl es einen “schwarzen April” gab, einen tiefen Konjunktureinbruch und einen Börseneinbruch von 50 Prozent, obwohl viele Unternehmen pleite gingen, schrumpften oder in etwas völlig anderes mutierten, kam es nie zum Nullpunkt. Als wäre Wirtschaft ein atmendes Wesen, das auch dösen oder schlafen und sogar träumen kann.

Heute, im Herbst, gibt es wieder eine Weltwirtschaft. Aber die Globale Just-in-Time-Produktion, mit riesigen verzweigten Wertschöpfungsketten, bei denen Millionen Einzelteile über den Planeten gekarrt werden, hat sich überlebt. Sie wird gerade demontiert und neu konfiguriert. Überall in den Produktionen und Service-Einrichtungen wachsen wieder Zwischenlager, Depots, Reserven. Ortsnahe Produktionen boomen, Netzwerke werden lokalisiert, das Handwerk erlebt eine Renaissance. Das Global-System driftet in Richtung GloKALisierung: Lokalisierung des Globalen.

Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher

In der neuen Welt spielt Vermögen plötzlich nicht mehr die entscheidende Rolle. Wichtiger sind gute Nachbarn und ein blühender Gemüsegarten.

Wir werden uns wundern, dass sogar die Vermögensverluste durch den Börseneinbruch nicht so schmerzen, wie es sich am Anfang anfühlte. In der neuen Welt spielt Vermögen plötzlich nicht mehr die entscheidende Rolle. Wichtiger sind gute Nachbarn und ein blühender Gemüsegarten.

Könnte es sein, dass das Virus unser Leben in eine Richtung geändert hat, in die es sich sowieso verändern wollte?

RE-Gnose: Gegenwartsbewältigung durch Zukunfts-Sprung

Warum wirkt diese Art der “Von-Vorne-Szenarios” so irritierend anders als eine klassische Prognose? Das hängt mit den spezifischen Eigenschaften unseres Zukunfts-Sinns zusammen. Wenn wir “in die Zukunft” schauen, sehen wir ja meistens nur die Gefahren und Probleme »auf uns zukommen«, die sich zu unüberwindbaren Barrieren türmen. Wie eine Lokomotive aus dem Tunnel, die uns überfährt. Diese Angst-Barriere trennt uns von der Zukunft. Deshalb sind Horror-Zukünfte immer am Einfachsten darzustellen.

Re-Gnosen bilden hingegen eine Erkenntnis-Schleife, in der wir uns selbst, unseren inneren Wandel, in die Zukunftsrechnung einbeziehen. Wir setzen uns innerlich mit der Zukunft in Verbindung, und dadurch entsteht eine Brücke zwischen Heute und Morgen. Es entsteht ein “Future Mind” – Zukunfts-Bewusstheit.

Wenn man das richtig macht, entsteht so etwas wie Zukunfts-Intelligenz. Wir sind in der Lage, nicht nur die äußeren »Events«, sondern auch die inneren Adaptionen, mit denen wir auf eine veränderte Welt reagieren, zu antizipieren.

Das fühlt sich schon ganz anders an als eine Prognose, die in ihrem apodiktischen Charakter immer etwas Totes, Steriles hat. Wir verlassen die Angststarre und geraten wieder in die Lebendigkeit, die zu jeder wahren Zukunft gehört.

Wir alle kennen das Gefühl der geglückten Angstüberwindung. Wenn wir für eine Behandlung zum Zahnarzt gehen, sind wir schon lange vorher besorgt. Wir verlieren auf dem Zahnarztstuhl die Kontrolle und das schmerzt, bevor es überhaupt wehtut. In der Antizipation dieses Gefühls steigern wir uns in Ängste hinein, die uns völlig überwältigen können. Wenn wir dann allerdings die Prozedur überstanden haben, kommt es zum Coping-Gefühl: Die Welt wirkt wieder jung und frisch und wir sind plötzlich voller Tatendrang.

Coping heißt: bewältigen. Neurobiologisch wird dabei das Angst-Adrenalin durch Dopamin ersetzt, eine Art körpereigener Zukunfts-Droge. Während uns Adrenalin zu Flucht oder Kampf anleitet (was auf dem Zahnarztstuhl nicht so richtig produktiv ist, ebenso wenig wie beim Kampf gegen Corona), öffnet Dopamin unsere Hirnsynapsen: Wir sind gespannt auf das Kommende, neugierig, vorausschauend. Wenn wir einen gesunden Dopamin-Spiegel haben, schmieden wir Pläne, haben Visionen, die uns in die vorausschauende Handlung bringen.

Aus einem massiven Kontrollverlust wird plötzlich ein regelrechter Rausch des Positiven.

Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher

Erstaunlicherweise machen viele in der Corona-Krise genau diese Erfahrung. Aus einem massiven Kontrollverlust wird plötzlich ein regelrechter Rausch des Positiven. Nach einer Zeit der Fassungslosigkeit und Angst entsteht eine innere Kraft. Die Welt “endet”, aber in der Erfahrung, dass wir immer noch da sind, entsteht eine Art Neu-Sein im Inneren.

Mitten im Shut-Down der Zivilisation laufen wir durch Wälder oder Parks, oder über fast leere Plätze. Aber das ist keine Apokalypse, sondern ein Neuanfang.

So erweist sich: Wandel beginnt als verändertes Muster von Erwartungen, von Wahr-Nehmungen und Welt-Verbindungen. Dabei ist es manchmal gerade der Bruch mit den Routinen, dem Gewohnten, der unseren Zukunfts-Sinn wieder freisetzt. Die Vorstellung und Gewissheit, dass alles ganz anders sein könnte – auch im Besseren.

Vielleicht werden wir uns sogar wundern, dass Trump im November abgewählt wird. Die AfD zeigt ernsthafte Zerfransens-Erscheinungen, weil eine bösartige, spaltende Politik nicht zu einer Corona-Welt passt. In der Corona-Krise wurde deutlich, dass diejenigen, die Menschen gegeneinander aufhetzen wollen, zu echten Zukunftsfragen nichts beizutragen haben. Wenn es ernst wird, wird das Destruktive deutlich, das im Populismus wohnt.

Politik in ihrem Ur-Sinne als Formung gesellschaftlicher Verantwortlichkeiten bekam dieser Krise eine neue Glaubwürdigkeit, eine neue Legitimität. Gerade weil sie “autoritär” handeln musste, schuf Politik Vertrauen ins Gesellschaftliche. Auch die Wissenschaft hat in der Bewährungskrise eine erstaunliche Renaissance erlebt. Virologen und Epidemiologen wurden zu Medienstars, aber auch “futuristische” Philosophen, Soziologen, Psychologen, Anthropologen, die vorher eher am Rande der polarisierten Debatten standen, bekamen wieder Stimme und Gewicht.

Fake News hingegen verloren rapide an Marktwert. Auch Verschwörungstheorien wirkten plötzlich wie Ladenhüter, obwohl sie wie saures Bier angeboten wurden.

Das Coronavirus als Evolutionsbeschleuniger

Tiefe Krisen weisen obendrein auf ein weiteres Grundprinzip des Wandels hin: Die Trend-Gegentrend-Synthese.

Die neue Welt nach Corona – oder besser mit Corona – entsteht aus der Disruption des Megatrends Konnektivität. Politisch-ökonomisch wird dieses Phänomen auch “Globalisierung” genannt. Die Unterbrechung der Konnektivität – durch Grenzschließungen, Separationen, Abschottungen, Quarantänen – führt aber nicht zu einem Abschaffen der Verbindungen. Sondern zu einer Neuorganisation der Konnektome, die unsere Welt zusammenhalten und in die Zukunft tragen. Es kommt zu einem Phasensprung der sozio-ökonomischen Systeme.

Die kommende Welt wird Distanz wieder schätzen – und gerade dadurch Verbundenheit qualitativer gestalten. Autonomie und Abhängigkeit, Öffnung und Schließung, werden neu ausbalanciert. Dadurch kann die Welt komplexer, zugleich aber auch stabiler werden. Diese Umformung ist weitgehend ein blinder evolutionärer Prozess – weil das eine scheitert, setzt sich das Neue, überlebensfähig, durch. Das macht einen zunächst schwindelig, aber dann erweist es seinen inneren Sinn: Zukunftsfähig ist das, was die Paradoxien auf einer neuen Ebene verbindet.

Dieser Prozess der Komplexierung – nicht zu verwechseln mit Komplizierung – kann aber auch von Menschen bewusst gestaltet werden. Diejenigen, die das können, die die Sprache der kommenden Komplexität sprechen, werden die Führer von Morgen sein. Die werdenden Hoffnungsträger. Die kommenden Gretas.

Wir werden durch Corona unsere gesamte Einstellung gegenüber dem Leben anpassen – im Sinne unserer Existenz als Lebewesen inmitten anderer Lebensformen.

Slavoj Žižek, slowenischer Philosoph, im Höhepunkt der Corona-Krise Mitte März

Jede Tiefenkrise hinterlässt eine Story, ein Narrativ

Jede Tiefenkrise hinterlässt eine Story, ein Narrativ, das weit in die Zukunft weist. Eine der stärksten Visionen, die das Coronavirus hinterlässt, sind die musizierenden Italiener auf den Balkonen. Die zweite Vision senden uns die Satellitenbilder, die plötzlich die Industriegebiete Chinas und Italiens frei von Smog zeigen. 2020 wird der CO2-Ausstoß der Menschheit zum ersten Mal fallen. Diese Tatsache wird etwas mit uns machen.

Wenn das Virus so etwas kann – können wir das womöglich auch? Vielleicht war der Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft. Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt.

Aber sie kann sich neu erfinden.

System reset.
Cool down!
Musik auf den Balkonen!

So geht Zukunft.

Dieser Text erschien zuvor bereits unter anderem auf den Webseiten www.horx.com und www.zukunftsinstitut.de.

Autor: Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher
Foto: Klaus Vyhnalek (www.vyhnalek.com)

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Kommentare

  1. Ich finde denn beitrag sehr interessant. Das problem was wir haben liegt nicht bei uns kleinen Menschen sondern beim den oben in der Kette (Banken, Globalen Playern, usw.) Sogar die Politiker können nichts dagegen tun wenn eine Bank sagt das die ohne Inflation nicht genügend Geld verdienen.
    Warum muss dass so sein.
    Stilstand = Rezession, so ein sch…
    In der Wirtschaftschule werden Leute so getrimmt wie es denn Obrigkeit passt.
    In so eine Krise ergibt sich eine Möglichkeit für die vernünftige Politiker wieder das Ruder zu übernehmen und es wieder in richtigen Bahnen zu bringen.

  2. Schöne neu Welt! Aber die Rechnung ist ohne die Flüchtlinge gemacht, bei uns und draußen auf dem Mittelmeer, ohne die vielen ausländischen Billighelfer in den Seniorenhaushalten, auf den Feldern, in den Krankenhäusern, in den Bordellen. Nichts wird sich da ändern! Wenn es nur uns gut geht. Gestärkt auf Kosten der Schwächeren. Auf diesem Auge ist Herr Horx ziemlich blind. Auf solche „Stärkung“ jedenfalls möchte ich verzichten.

  3. Sehr guter und vor allem positiver Beitrag zum Zeitgeschehen. Danke für die Perspektive und den damit gewährten Ausblick. Sie als Optimist und Menschenfreund stehen nicht allein. Ich denke, das viele Menschen in dieser Krise in sich gehen werden. So wie bisher weiter zu machen ist Selbstzerstörung.

  4. tolles Gelaber…
    Jetzt habe ich endlich die Frau meines Lebens gefunden – in Argentinien. Wir wollten heiraten. Ihr alle wisst, was das jetzt bedeutet???

    Ich bin am Durchdrehen, weil wir uns nicht mehr sehen können…

    Warum sind alle Regierungen der Welt dermaßen verlogen und bestechlich?
    Es wird geblöfft, was das Zeug hält – und der Verlierer bin ich…

    1. Lieber Herr Kirchner,
      die Hochzeit ist doch immer noch möglich!!! Alles ist doch lediglich zeitlich verzögert, aufgeschoben. Eine kleine Prüfung unserer Geduld! Das Meiste wird bald wieder seinen gewohnten Gang gehen-leider…solange kein Fachmann etwas genaues weiß, verstehe ich nicht, dass viele permanent auf “Die Politik” schimpfen und draufhauen in rüdester Sprache – bitte: Seid geduldig, bringt Vorschläge zur Lösung, arbeitet mit!!!

  5. Menschen ändern sich nicht sie passen sich nur der neuen Situation an, solange wir nur im kleinen denken Stadt global werden wir auch immer nur kleine Probleme lösen können. Der Coronavirus gehört zu der Kategorie Naturgewalt selbst die versuchen wir zu lenken mit mäßigem Erfolg

  6. Ja, schöne neue Welt lässt grüssen……
    auf unserem Planeten wird es erst wirklichen Frieden geben, wenn unser Schöpfer mit göttlicher Kraft Satan (der Hochfinanz und all ihren Lakaien) das Handwerk legen und sie für alles zur Rechenschaft ziehen wird.
    Dann wird es auch eine neue Erde und einen neuen Himmel geben, bis dahin wird es von oben her nur Schindluder in immer neuen Formen geben.
    Mag sein, dass der Mensch sich verarschen lässt, aber Gott lässt sich nicht spotten 🙂

  7. schön wär das mit dem Cafe trinken, wenn die Wirtschaftsrezession das noch zulässt .Es gibt erst Frieden,wenn die Elite in Form von Bänkern,Pharmalobbyisten und anderen Milliardären abdanken.Die, welche das nicht verstehen, glauben auch an Nessie von Loch Ness.

  8. Schöne Wörter, …..aber die Realität war und ist immer anders gewesen als die Theorie- Der Mensch macht meistens etwas, nur wenn er es muss.In einer Seite gab es Massen, denen es zu gut ging und an der anderen Seite Menschen die beim hungern oder sterben waren.Jetzt haben alle Menschen etwas gemeinsames.

    Ich weiss nicht was für ein System kommen wird. Aber eins war immer gleich. Das Leben ist Wild und der große Fisch schluckt den kleinen.

    Mein Plan: schnell wie möglich im Dorf leben und alles was ich zum leben brauche versuchen aus der Natur zu bekommen.

    Ohne Geld und ohne ein freiwilliger Sklave zu werden für das kommende System. Punkt !

  9. Lieber Herr Horx, welcher Traum wurde da geträumt? Solange es die selben Menschen sind, die auch vor der Coronakrise, böswillig die kleinen Menschen ausbeutet haben, werden genau Diejenigen sein, die auch nach der Krise, nicht plötzlich Ihren bösen Charakter in was Gutes investieren. Diese Art von Mensch bleibt unverändert, charakterlich so bös wie er ist und bleibt. Im Gegenteil: Dieser gemeinte Mensch wird durch das entstandene Chaos und Not, jede Chance nutzen die sich bietet, um sich weiter bereichern zu können. Dadurch wird es nicht besser, eher schlechter. Das Schlimme ist noch, dass die selben verlogenen und selbstherrlichen Politiker, weiterhin den gierigen und nimmersatten Industriellen die Erlaubnis geben, den kleinen Mann, nach dem Motto ( jetzt erst recht ) ,weiter mit Lohndumping etc.pp in die Armut zu treiben. Die nächste Krise ist dann vorprogrammiert.
    Wir sprechen dann auch nicht mehr, wie in der Vergangenheit, nur von der Kinderarmut, sondern von der Armut der gesamten Menschheit, weil diese nächste Krise alle trifft.
    Laut Theologe Horx; Da werden wir uns noch wundern.
    Worüber, über das, was die Coronakrise uns für die Zukunft gebracht und für Kreise gezogen hat ?
    Es kann sich nur wirklich was Entscheidenes für die unterdrückte Menschheit ändern, wenn diese gierigen Ausbeuter und Diejenigen, die sich an den Menschen bereichert und unterdrückt haben, um es mal vorsichtig auszusprechen, an Corona leider Ihr Leben lassen mussten.
    So könnte man mit den übrig gebliebenen guten Menschen einen Neuanfang starten, bis natürlich neue böse Menschen peu a´ peu geboren werden und damit auch ein neues Babylon.
    Geht es dann wieder drauf und drüber, ensteht eine neue Krise, die vielleicht
    Chaotona heißt. Warum wundern wir uns immer wieder. Wenn man, seit dem es angeblich Adam und Eva gegeben hat und seit dem einmal in der Weltgeschichte zurückblickt, so wiederholt sich das Rauf- und Runterspiel immer wieder und wieder.
    Gott sei Dank erfindet man immer wieder ein neues Gegenmittel, sonst wäre
    die Welt doch schon längst untergegangen. Hat das mit Wunder zu tun oder gibt einen da oben, der das nicht zu lässt. Wenn es einen da oben geben würde, so würde er auch so manche Kriege und Bösartigkeiten einiger Menschen nicht zu lassen. Mich wundert eigentlich gar nichts mehr. Warten wir mal ab, was noch so geschieht, aber bitte nicht mehr in diesem Jahrhundert, dann bin ich schon tot und was ist mit unseren Nachfahren? Die tun mir jetzt schon leid. Aber es sollen ja auch noch Wunder geschehen. Ich bin da guter Hoffnung und Zuversicht.
    Bitte entschuldige mein Pessimismus, es könnte auch was Wahres dran sein.
    Es ist im Augenblick das Allerwichtigste und zu wünschen, trotz allen Rummels auch zu hoffen, dass Ihr alle die Krise gesund übersteht. Unter dem Motto Wunder gibt es immer wieder, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.

  10. Peter
    ich würde mir wünschen, dass diese Megakrise genutzt wird, umzudenken. Welche Gesellschaft braucht Aktionäre, Mananger, die Unsummen verdienen. Keine Person auf dieser Welt ist “Millionen” wert. Ein Managergehalt sollte maximal auf das 10fache des niedrigsten Lohn/Gehalt-Niveau im Unternehmen beschränkt sein. Wer braucht Aktiengesellschafften? Das schlimmste wirtschaftliche Instrument, was je erschaffen worden ist. Reicht es nicht aus, am Jahresende einen Gewinn zu verzeichnen. Warum muss der Gewinn heute den Gewinn vom letzten Jahr übersteigen? Das ist doch Wahnsinn. Unternehmen sollten nicht nach Aktienwert bemessen werden sondern viel mehr nach sozialen Werten. Wie z.B. wieviel neue Arbeitsplätze wurden geschaffen, wie steht es mit sozialen Standarts im Unternehmenn aus, oder was tut das Unternehmen in Sachen “Klimaschutz”. Mitarbeiter entlassen, nur um den Gewinn höher ausfallen zulassen als im Vorjahr und damit den Aktienwert zu steigern. Ein Irrsinn. Das gehört verboten. Ich könnte einen Aktienhandel nur gutheißen, wenn gesetzlich geregelt ein Großteil an Aktiengewinnen in die soziale Säule fließt. So dass Jahr für Jahr die soziale Säule gestärkt wird. Kränkenhäuser, Schulen, Kitas, Frauenhäuser, alle sozialen Einrichtungen auf den neuesten technischen Stand gebracht werden können. Alle Arbeit in sozialen und medizinischen Berufen muss mindestens mit 50 %, besser mit 100 % mehr Gehalt bedacht werden. Ein Staat alleine kann das nicht stemmen. Aber die großen Aktiengesellschaften können das und müssen dafür verpflichtet werden. Eenso das Lotteriegeschäft. Hier wird Unmengen an Geld bewegt. Warum braucht es Lottogewinne in zigfachen Millionenhöhe. Ein Umdenken ist ebenfalls notwendig in Sachen Produktion. Wenn wir genau hinschauen, haben wir doch ein generelles Überangebot. Leider nicht im Bereich “Schutzanzügen, Masken und dergleichen”. Aber sonst – 100fache Fußballfelder große Flächen werden benutzt, nur um Autos auf Halde zu parken. Lebensmittel sind auf mehrere Jahre voraus produziert. Eine Nahrungsergänzungsmittel-Indurstrie was seines gleichen sucht. Textilartikel sind im Überfluss vorhanden. Um den Überfluss zu bekämpfen, braucht es sogar eine eigens eingerichtete Vernichtungsindustrie. Ich verstehe schon, dass es am Ende des Tages immer darum geht, eine Gesellschaft händelbar zu machen. Die Menschen in einer Gesellschaft müssen beschäftigt sein. Sonst gibt es zuviel Zeit um nach zu denken und das schafft Unruhe, was im schlimmsten Falle zu Gewalt führt. Doch um Teufel komm raus produzieren nur um Menschen in Arbeit zu bringen? Wesentlich sinnvoller wäre es doch, die Arbeitskraft in sinnvolle Kanäle umzuleiten. Umleiten ins Verwaltungs- und Gerichtssystem. Auf jahrzehnte hinaus sind die Gerichte überlastet. Auch das Kontollorgan ist vollkommen unter versorgt. Jetzt wäre die Chanche, einen Neuanfang zu starten, um Neues zu wagen, nicht um Altes wieder neu zu starten. Bleiben Sie gesund.

  11. Grundsätzlich hat alles etwas Gutes. Wie auch Peter schreibt, gibt es viele Möglichkeiten die Welt besser zu machen und die Wirtschaft und die Industrie in den Dienst der Menschen zu stellen und nicht wie seit langem den Menschen als Industriefutter und die Erde als Profitgut zu benutzen, auszubeuten und zu verschmutzen….

    Was mich aber doch sehr nachdenklich und auch sorgenvoll stimmt, ist wie schnell und wie stark wir unseres Privatrechtes enthoben werden können
    ( erst Impfpflicht, jetzt dieser Eingriff…) und wie die Bewachung selbst von Privatpersonen übernommen wird, die durch ihre Angst einem kranken System hörig sind und schauen ob ihre Mitmenschen auch gesetzestreu sind und im Zweifelsfall lieber einmal zu viel bei der Polizei petzen- ohne nachzudenken, dass man auch danach noch Nachbar, Kollege oder Mitmenschen ist. Das erinnert doch sehr ungut an eine Zeit, die Deutschland oder die Menschheit hinter sich haben sollte. Minderheiten oder auch nur “Sorglose” werden zu Feindbildern gestempelt und das Gegenüber wird als möglicher Virenüberträger anstatt als Mensch gesehen.

    Wer an dieser Geschichte ganz sicher sehr gut verdienen wird ist wie meist die Pharmaindustrie. Durch die Panikmache haben viele Angst, die Impfung wird als einzige Rettung der Menschheit beworben und sie feiern sich schon jetzt als Retter der Welt. Allein durch die vereitelte gesunde (und wesentlich billigere) Durchseuchung und durch die gemachte Angst gibt es sicher viele Impf-Willige und der Weg zur Pflichtimpfung ist ja nun auch schon offen und liegt nicht mehr beim Individuum sondern in staatlichen Händen und ist sicher nach der 3fach Impfpflicht, der nächste Schritt.

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ändert sich nach den Gegebenheiten, ohne sich aber wirklich zu ändern. Der Charakter zeigt sich in dieser Zeit klarer. Angst ist grundsätzlich der schlechteste Ratgeber und das beste Mittel Massen zu manipulieren und raus aus dem Wahnsinn geht es nur durch jeden einzelnen, der bei sich und dadurch bei der Nächstenliebe bleibt.

  12. Hallo,
    Ich denke schon das die entschleubigte Gesellschafft wirklich mal nötig war. Mir tat sie gut.
    Aber auch nur weil ich weiter mein Gehalt bekomme hatte. Wie sieht es für zig ander aus? Die haben das nucht bekommen und was ist mit denne wie bei meiner Stiefmutter die eine kleine Gaststätte hat? Sue hat kein Verdienst gehabt! Wie sie mussten zig an ihre Ersparnisse bevor sie wirklich unterstützung bekommen haben. Ist das Fair?
    Ne andere Frage,
    Woher wissen sie schon am 20.3. Wie sich alles entwivkeln wird? Bzw das mit den digitalem lernen? Also ist ne feine Sache aber positiv sehe ich das alles nicht! Heißt nur das man die Jugend noch mehr digitalisiert und von sozialen Kontakten fern hält. Das wir noch transparenter werden , in dem wir jetzt auch noch unsere Adressen und Telefonnummern hinterlassen müssen, wenn wir zum Fruseur, ins Freibad oder sonstiges wollen. Nicht mit mir. Ich hab das Gefühl das dieser Text uns genau das schön reden will , wie toll das Digitale Leben ist. Und das auch die die in dieser Krise ihr hab und gut an Erspartes verloren habem vllt noch Kredite aufnehmen musste , das nicht so eng sehen sollen das Leben geht doch weiter. Ich sehe das auch als starke Kontrolle zumal die sehr hohen Strafen die dazu gekommen sind. Ich kling vllt als sehe ich ne Verschwörung in allem, ist aber nicht so, ich hab nur auf all das was ich denke und sehe keine mir nachvollziehbaren Antworten finden können.
    Die Gesellschaft wird mehr auf Abstand gehen, freundliche Umarmung bei einer Begrüßung fallen weg, Kinder hängen durchs digitale lernen noch mehr vor dem Flimmerkasten und Herrn Horx geht es gut, vllt weil er schon wusste wie es sich entwickelt bevir wir anderen es wussten, woher auch immer. Und weil er bestimmt keine finanziellen Verluste hatte wie viele anderen in dieser Krise.

Kommentar auf Alexandra Abbrechen

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