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Hamsterkäufe durch Corona: Wer kauft eigentlich was?

Hamsterkäufe
Hamsterkäufe: Insbesondere jüngere Konsumenten zwischen 18 und 29 Jahren kaufen mehr Nudeln. © Imago

Durch die Coronavirus-Pandemie bieten sich Konsumenten immer wieder leere Regale bei bestimmten Lebensmitteln und anderen Produkten für den täglichen Bedarf. Doch wer steckt eigentlich hinter den Hamsterkäufen? Eine aktuelle Studie gibt Aufschluss.

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Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut Innofact hat vom 24. bis 25. März 1037 Verbraucher zu ihrem aktuellen Konsumverhalten in der Corona-Krise befragt. Ein Ergebnis: Ein Drittel der Deutschen kauft etwas oder auch deutlich mehr Nudeln als vor dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie. Insbesondere jüngere Konsumenten zwischen 18 und 29 Jahren kaufen mehr Nudeln – das betrifft beinahe die Hälfte dieser Altersgruppe.

Hamsterkäufe: Männer kaufen mehr alkoholische Getränke ein als Frauen

Darüber hinaus gab rund ein Viertel der Deutschen an, etwas oder sogar deutlich mehr Toilettenpapier zu kaufen als normalerweise. Bei Männern landet der Studie zufolge bei ihrem momentanen Einkauf deutlich häufiger als bei Frauen mehr Alkohol im Einkaufswagen: Während nur acht Prozent der Frauen mehr Alkohol kaufen, sind es knapp 15 Prozent bei den Männern.

In Bezug auf die eigene Gefühlslage während der aktuellen Ausgangsbeschränkung gibt ein Drittel der deutschen Befragten an, dass sie momentan endlich das Gefühl haben zur Ruhe zu kommen – unabhängig davon, ob berufstätig oder nicht.

Ausgangsbeschränkung: mehr Ruhe, aber auch mehr häusliche Konflikte

Wie aus der Innofact-Umfrage zudem hervorgeht, haben knapp 34 Prozent der berufstätigen Deutschen aktuell die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Mehr als jeder Vierte genießt es gerade, dass er nicht zur Arbeit, Schule oder zur Uni gehen muss. Dieser Umstand hat allerdings auch seine Schattenseiten. So gaben zwölf Prozent der Deutschen an, dass die Konflikte in ihrem Haushalt durch das häusliche Zusammenrücken stark zunehmen.

absatzwirtschaft+

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