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Collison Brüder Patrick und John starten Stripe in Deutschland – und es kommt an

Die beiden Collisons starten in Deutschland durch

Der 26-Jährige Ire John Collison ist seit November 2016 der jüngste Selfmade-Milliardär der Welt. Warum? Weil er mit seinem Bruder Patrick den PayPal-Konkurrenten Stripe gegründet hat. Wie wurde Stripe in Entwicklerkreisen sehr schnell sehr bekannt? Und funktioniert der Dienst auch in Deutschland?

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Die Collison Brüder Patrick und John gründeten und leiten das B-to-B-Start-up Stripe, das Finanz- und andere Dienste für E-Commerce-Unternehmen anbietet. Bekannte Kunden sind Lyft, Shopify oder Kickstarter, die anscheinend Dutzende Milliarden Dollar mithilfe von Stripe-Diensten verwalten. „Forbes“ schätzt, dass beide zusammen etwa 30 Prozent von Stripe halten – dieser Anteil mache sie aktuell zu Milliardären. Cofounder und Präsident John Collison ist zurzeit der weltweit jüngste Milliardär und das ohne College-Abschluss. Für Stripe haben die Brüder ihr Studium in Harvard (John) beziehungsweise am MIT (Patrick) geschmissen.

Iren gründen Stripe im Silicon Valley

Patrick und John sind bereits als Teenager in die USA ausgewandert und haben dort studiert. Stripes Nutzer sind überwiegend Entrepreneure und Entwickler – und sehr viele davon befinden sich im Silicon Valley, weshalb es sinnvoll war, dort zu gründen. „Genau aus diesem Grund haben wir in Deutschland auch Berlin als Standort gewählt, da hier die meisten Entwickler und Start-ups beheimatet sind“, erklärte schon Felix Huber, Nordeuropa-Chef von Stripe.

Mittlerweile arbeiten 700 Mitarbeiter bei dem Start-up, vor einem Jahr waren es noch halb so viele. Ein Ende des Wachstums ist nicht abzusehen, was zwangsläufig eine Herausforderung ist. „In diesem Tempo weiterhin neue Talente zu finden, die Stripe immer besser machen und weiterentwickeln, ist sicherlich nicht immer einfach“, so Huber. Doch in Deutschland mussten Nutzer immer noch warten. Nun geht es endlich los. So können auch deutsche Onlinehändler eine kreditkartengestützte Zahlungsfunktion ohne Grundgebühr und zusätzliche Verträge einsetzen.

Nun Deutschland

Der US-Payment-Anbieter startet nach mehrjähriger Testphase in Deutschland. Nun können sich Entwickler oder Shopbetreiber einfach auf der Website von Stripe registrieren und schon kann man mithilfe einer einzigen API in wenigen Minuten und ohne großen Programmieraufwand loslegen. Neben Kreditkarten unterstützt Stripe auch Apple Pay, Android Pay, SEPA Direct Debit, Sofortüberweisung und Giropay. Ein in Deutschland ansässiges Team soll Nutzer bei Fragen auf Deutsch unterstützen. Doch wie hebt sich das Unternehmen von anderen ab?

schließlich gibt es in Deutschland viele Wettbewerber wie Paypal, Braintree, Adyen, Wirecard oder Concardis. „Viele Online-Unternehmen nutzen heute Abomodelle“, sagte John Collison dem Tagesspiegel, „wir bieten die nötige Software, um das zu verwalten.“ Zudem gibt es von Stripe Lösungen zur Betrugsbekämpfung und sogar die Anmeldung eines Unternehmens in den USA erledigt das Start-up.

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