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Cleveres Marketing für den Imagewandel des Ruhrgebiets

Podcastteilnehmer (v.l.n.r.): Tom Hoffmann, Geschäftsführer Cantaloop, und Richard Röhrhoff, Vorstand im MC Ruhr und Geschäftsführer Essen Marketing, sprechen mit WDR-Moderator Tobias Häusler über gutes Marketing für das Ruhrgebiet. © Marketingclub Ruhr / Montage: absatzwirtschaft

Wie wird das Ruhrgebiet sein "Schmuddelimage" aus der Vergangenheit los? Richard Röhrhoff, Geschäftsführer von Essen Marketing, und Tom Hoffmann, Geschäftsführer der Werbeagentur Cantaloop, die hinter der Stadtmarketingkampagne "Duisburg ist echt" steckt, diskutieren mit Moderator Tobias Häusler in der zehnten Folge von Clubcast aus dem Marketingclub Ruhr.

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Noch immer haftet den Städten im Ruhrgebiet das “Schmuddelimage” aus den 70er und 80er Jahren an. Inzwischen sind die Orte aber viel lebenswerter, grüner und überraschender als in der allgemeinen Wahrnehmung. Doch wie kommt das in die Köpfe der eigenen Bevölkerung und von externen Zielgruppen? Richard Röhrhoff, Geschäftsführer von Essen Marketing und Vorstand im Marketingclub Ruhr, und Tom Hoffmann, Geschäftsführer Werbeagentur Cantaloop und verantwortlich für die Stadtmarketingkampagne “Duisburg ist echt”, diskutieren, inwieweit Marketing den Imagewandel in den Ruhrgebietsstädten beeinflussen kann. Tobias Häusler, WDR-Moderator und Wahl-Essener aus Leidenschaft, führt durch den durchaus kontroversen Talk.

Themen aus dem Podcast mit Richard Röhrhoff und Tom Hoffmann

  • 2:25 – Vom “Schmuddelimage” zu den lebenswerten Seiten der Ruhrgebietsstädte Duisburg und Essen.
  • 5:00 – lokales “Kirchturmdenken” vs. “Metropole Ruhr”: Dient der Begriff “Ruhrgebiet” angesichts des lokalen Scheuklappendenkens der einzelnen Städte nur als Zweckgemeinschaft oder gibt es auch gemeinsame Potentiale?
  • 08:31 – Kohle und Stahl spielen keine tragende Rolle mehr. Eine Neupositionierung ist gefragt. Die “Metropole Ruhr” ist zu klein gedacht. Die Anbindung der Rheinregion (Düsseldorf, Köln) ist eine Chance.
  • 10:04 – “Duisburg ist echt”: Authentizität als Key Faktor der Kampagne, echte Protagonisten im Fokus; selektive Zielgruppenansprache und Aufzeigen der Vielfalt von Duisburg (Logistikstandort, Universitätsstadt etc.) im Fokus, Allongen als clevere Marketingidee
  • 15:00 – “In Essen geht alles”: Image von außen aufdrücken, funktioniert nicht im Stadtmarketing. Das Ruhrgebiet geht gegenüber anderen Städten viel kritischer mit Defiziten um, Kampagnen sollen das Positive stärken und mitreißen.
  • 17:25 – Stadtmarketing ist ein Marathonlauf: Hamburg und Berlin sind Positivbeispiele für gelungenes Stadtmarketing. Langfristige Kontinuität der Kampagnen, Offenheit und Authentizität sind wichtige Erfolgsfaktoren.
  • 20:43 – Junge Leute sind die Hauptzielgruppe für den Imagetransfer in Essen. Die Niederlande sind ein spannender Zielmarkt, auch wenn Essen dort kein Image hat.
  • 23:29 – Einbindung der Bürger in die Kampagnen
  • 24:16 – Hauptansatzpunkte für das Stadtmarketing: Tourismus ist DAS spannendes Wachstumsfeld in Essen. Industriekultur ist kein alleiniger Erfolgstreiber für den Imagewandel. In Duisburg spielen Investoren die wichtigste Rolle als Zielgruppe. Imageaufbau als “Henne/Ei”-Problem?
  • 29:00 – Mehr Mitspracherecht für Marketeers beim Imagewandel notwendig.
  • 32:50 – Ist der Stolz auf die eigene Stadt das Ergebnis guten Marketings oder in der DNA der Bürger bereits verankert? Sind Ruhrgebietler “rückgratloser” als andere?
  • 35:25 – Essen = “Ruhrgebiets-Hauptstadt”?
  • 36:07 – Marketing als wichtiger Treiber des Imagewandels: motivieren, mitreissen, Ambitionen wecken
  • 37:11 – Praktische Umsetzungsbeispiele: das Essen Light Festival und andere Marketingmaßnahmen als Erfolgsfaktoren

Über Clubcast

Clubcast ist ein Podcast-Format der über 60 deutschen Marketing-Clubs. In den zwei- bis vierwöchentlich erscheinenden Episoden produzieren einzelne Clubs abwechselnd inspirierende Gespräche rund um die Themen Marketing, Werbung, Kommunikation, Markenmanagement, Onlinemarketing und Digitalisierung. Und die absatzwirtschaft bietet die Plattform dafür.

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Kommentare

  1. Kennst du eine gute Online Marketing Werbeagentur? …werde ich oft gefragt. Die wenigstens sind Erster in ihrer Branche oder Produkt. Wenn du nicht Erster bist, bist du vielleicht Bester? Bester kann gegenüber „Erster“ auch gut sein. Achte darauf, wie lange sich die Agentur bereits auf dem Markt befindet. Gute Agenturen haben sich auch aufgrund von Krisen und viel Wettbewerb dem Markt angepasst und ihre Stellung behauptet, siehe z.b. https://urbandivision.de Prinzipiell ist eine „junge“ Agentur per se nicht schlecht und eine „reifere“ Online Agentur nicht zwingend besser. Doch welche Gründe könnten dafür sprechen, das die meisten Online Agenturen meist nur max. 10 Jahre „durchhalten“?
    Ein gute Online Marketing Werbeagenturen passt sich an. Jeden Tag.

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