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Cibx bringt mehr Transparenz in Klinikbetriebe

Im Krankenhausbetrieb fallen in unterschiedlichen Systemen Unmengen zeitkritischer Daten an. Bisher mussten sich Ärzte und Schwestern laufend selbst einen Überblick darüber verschaffen, ob zum Beispiel ein Laborbefund oder Röntgenbilder vorliegen, ob ein Ultraschallgerät frei oder ein Orthopäde im Haus ist. Als Entwickler zukunftsfähiger Netzwerklösungen für den Krankenhausbereich stellt Cobixx nun ein Produkt vor, mit dem sich die Fülle der relevanten Informationen besser nutzen lässt, um die aufwändigen Prozesse zu optimieren und somit die Effizienz zu steigern.

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von Julia Lorenz

Die komplette Station auf einen Blick

Als Antwort auf diese Anforderungen entstand in über zwölfmonatiger Entwicklungsarbeit die Software-Lösung Cibx, die Patienten-, Betten-, Geräte- und Rauminformationen auf einer Oberfläche akkumuliert und für Betrachter laufend visualisiert. Aufwändige Recherchen entfallen dadurch, weil der momentane Status proaktiv in einem Grundriss-Schema der Station angezeigt wird. Welcher Patient wie lange und wo gerade wartet und welche Befunde schon vorliegen, erkennen Ärzte und Schwestern damit auf einen Blick. „Die Organisation vieler Klinikprozesse wird damit transparenter, effizienter und damit auch patientenfreundlicher“, weiß Cobixx-Geschäftsführer Stefan Derle, der für das Projekt Cibx verantwortlich zeichnet. Zudem unterstützt die Lokalisierungsfunktion des Klinik-WLAN beim Auffinden verfügbarer Spezialisten oder medizinischer Geräte. Wie Studien zeigen, kann das Klinikpersonal damit nicht nur bis zu 20 Prozent seiner Zeit einsparen. „Es gehen im Klinikbetrieb schlicht auch weniger Geräte verloren“, erklärt Derle. Seit Sommer 2010 ist Cibx in zwei deutschen Krankenhäusern im Einsatz.

Vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten

Dabei schreitet die Entwicklung von Cibx voran, denn die Softwarelösung eröffnet noch eine Vielzahl zusätzlicher Möglichkeiten. Zum Beispiel erweiterte Cobixx die bestehende Visualisierungslösung in Zusammenarbeit mit Nofilis, einem Spezialisten für die Integration unterschiedlichster RFID-Techniken, Anfang des Jahres um eine wichtige Prüffunktion: Mobile Lesegeräte im OP oder am Krankenbett vergleichen die RFID-Kennzeichnung von Patienten und gelieferten Blutkonserven. Cibx empfängt die Daten, sucht nach einer Übereinstimmung und gibt entsprechend grünes Licht für die Infusion oder warnt mit einem Stoppschild, falls versehentlich das falsche Blut geliefert worden sein sollte – eine zusätzliche, wertvolle Sicherheit für Ärzte wie Patienten.

Für die anstehende Präsentation auf der diesjährigen Medica wurde Cibx zudem um das Modul der Bettendisposition erweitert. Sie spielt im Klinikbetrieb eine zentrale Rolle bei der Planung – denn entsprechend der Auslastung wird der Bedarf an Budgets, Ärztestellen oder weiteren Patientenbetten kalkuliert. Dank der erweiterten Lösung sind Krankenhäuser ab sofort in der Lage, auf Knopfdruck neben der aktuellen auch die prognostizierte Bettenbelegung zu ermitteln sowie Status und Prognose miteinander zu vergleichen und gewinnen damit bisher ungeahnte Möglichkeiten der Dokumentation und Analyse: Planungsprognosen und tatsächlicher Bedarf lassen sich so künftig erheblich besser aufeinander abstimmen.

Leistungsstark auch für große Häuser

Schließlich ist mit der neuen Cibx-Version vieles einfacher geworden. So können Befundnachrichten, die den HL7 ORU-Standard nutzen, nun ganz einfach verarbeitet werden. „Je nach Absender kann die Nachricht dann beliebig formatiert und angezeigt werden“, erklärt Derle. Die Umstellung auf eine direkte TCP/IP-Socket-Kommunikation zwischen Server und Clients brachte des Weiteren einen enormen Performance-Gewinn. „Die signifikante Leistungssteigerung von Cibx macht die Softwarelösung ab sofort auch für einen Klinikbetrieb mit deutlich mehr als 1 000 Betten interessant“, versichert Derle.

www.cobixx.de,
www.cibx.de

Über die Autorin:
Julia Lorenz zeichnet bei der Cobixx GmbH für das Marketing verantwortlich.

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