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  • Touch it, feel it – Starke Marken müssen für den Kunden erlebbar sein

    König soll der Kunde sein, doch oftmals bleiben er und seine individuellen Bedürfnisse bei Marketingstrategien zu wenig berücksichtigt. Der Kunde hat viele Kontaktpunkte mit der Marke. Viele Markenanbieter unterschätzen den Einfluss, den diese Kontakte auf Kaufbereitschaft und längerfristige Markentreue haben. Häufig herrscht die Meinung vor, dass die visuelle Darstellung der Marke in TV-Spots, Anzeigen oder Broschüren den Kunden am meisten beeinflusst. In Wirklichkeit sind dies aber die vielen Details umfangreicher anderer Berührungspunkte, die der potenzielle Kunde zur Marke hat.

  • Code of Conduct: Mediaentscheider müssen jetzt handeln

    Der Code of Conduct (CoC) ist da. Die Werbetreibenden haben es nun selbst in der Hand, ob sie von diesen Verhaltensempfehlungen für mehr Transparenz im Mediabusiness profitieren und der CoC zum Branchenstandard avanciert. Noch aber fällt das Umdenken schwer: Agenturauswahl und Mediaplanung werden bei den meisten Kunden noch immer von Preis und Kondition bestimmt. Dass dies der falsche Weg ist, zeigen die wenigen Mediaprofis unter den Werbetreibenden. Die setzen auf Media-Know-How und erwirtschaften durch effektive und effiziente Mediakampagnen einen deutlichen höheren Return-on-Investment. Dies könnte Schule machen.

  • Lernt chinesisch!

    Die Präsenz chinesischer Produkte und der Einfluss chinesischer Firmen auf die Dinge des täglichen Gebrauchs im Westen wird zunehmen. Noch ist China der billige Arbeiter der ersten Welt und fertigt den Löwenanteil der Weltnachfrage im Auftrag der westlichen Konzerne. Die Geschäfte gehen so gut, dass China vor wenigen Wochen Japan im Außenhandel überholt hat und jetzt nach den Amerikanern und den Deutschen an dritter Stelle steht. Falls sich die Dinge weiter wie bisher entwickeln, wird sich die chinesische Wirtschaft alle zehn Jahre verdoppeln und in spätestens 30 Jahren größer sein als die Amerikanische …

  • Schenken Sie mir doch Ihr Vertrauen

    Geschenkt wird einem schon mal gar nichts und besonders nicht, so etwas Wertvolles wie das Vertrauen. Diese Tatsache gilt für jeden von uns und ganz besonders auch für „rechtliche Personen“ wie Unternehmen. Diese stehen sogar unter besonderer „Beobachtung“ durch Presse, Analysten, Mitarbeiter oder Shareholder. Vertrauen will verdient sein. Öffentliche Äußerungen einzelner Vertreter der Unternehmen repräsentieren immer mehr, als nur die Meinung einzelner. Sie repräsentieren das Unternehmen als Ganzes. Vorstände zum Beispiel werden als die personifizierten Abbilder ihrer Unternehmen wahrgenommen. Und darin liegt eine große Herausforderung und eine nicht zu vernachlässigende Verantwortung.

  • Marken sind nicht die Schöpfung von Markentechnikern

    Viele Unternehmen sehen sich mit gesättigten Märkten konfrontiert. Die Gründe sind bekannt und trotzdem kaum zu ändern: Erhöhte Wettbewerbsintensität bei gleichzeitiger Homogenisierung des Produkt- und Leistungsangebots sowie Kaufzurückhaltung und erhöhte Preissensibilität seitens der Konsumenten. Als schlagkräftige Waffe im Wettbewerb erweist sich häufig allein die starke Marke. Die Marke ist das wichtigste Kapital des Unternehmens. Die Marke entfaltet ihren Nutzen als Vertrauensanker, Reputationsmedium, Kostenstraffer und Umsatzgarant. Und das sowohl bei Absatzmittlern als auch bei Konsumenten.

  • Der Markt mutiert zur Sanduhr

    Schon wieder müssen wir uns von einer gelernten Regel verabschieden. Wir hatten uns so an sie gewöhnt. Die traditionelle Einteilung der Märkte nach Preisklassen in Oben, Mitte und Unten löst sich auf. Das gleiche gilt für die Einteilung nach Qualitäten in Oben, Mitte und Unten. Oder nach Zielgruppen in Oben, Mitte, Unten. Die Mitte beginnt sich auszudünnen. Vor allem in Konsum- und Gebrauchsgüter-Märkten wird der Sanduhr-Effekt sichtbar. Einer der Treiber dieser Entwicklung ist der Handel. Für ihn gibt es in Zukunft nur zwei Welten: Waren und Dienste, die die Grundbedürfnisse des Konsumenten befriedigen, und Waren und Dienste, die seine Wünsche und Ansprüche, seine Selbstverwöhnung und andere Motive beim Kauf bedienen.

  • Kreativität spart Kosten

    In Frageform dozierte vor einem wichtigen Fußballspiel der Trainer: „Wer ist schneller als der schnellste Fußballspieler?“ Die Antwort ist klar. Der Ball ist schneller. Um diese Binsenweisheit ging es dem Trainer nicht und er stellte eine zweite Frage: „Wer ist schneller als der schnellste Ball?“ Ein schneller Gedanke, eine Eingebung, Kreativität, der unerwartete, die Deckung des Gegners aufreißende Spielzug. Kann man dieses Beispiel übertragen?

  • Das Ende der marktorientierten Unternehmensführung?

    Heribert Meffert wurde in der Jubiläumsausgabe des Harvard Business Manager als einziger deutscher Marketingprofessor in die „hall of fame“ der einflussreichsten Vordenker für Manager aufgenommen. Er zählt zu den 50 einflussreichsten Vordenkern für Manager. Wie kein Anderer hat er die marktorientierte Unternehmensführung gepredigt und in Deutschland hoffähig gemacht. Das Marketing und die Idee des Marketings im Zentrum der Unternehmensführung – zweifelsfrei ein beglückendes Gefühl für jeden Marketer. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Wird diese Idee auch tatsächlich gelebt? Welchen Einfluss haben Marketingmanager heutzutage in Unternehmen?

  • Faszinieren statt Rabattieren – durch Marken mit Identität den Kunden begeistern

    Seit einigen Jahren begegnen Unternehmen unterschiedlichster Branchen stagnierenden Märkten und austauschbaren Produkten durch aggressive Preiskampagnen und ausgeklügelte Rabattaktionen. Kaum ein Käufer widersteht den leuchtenden Prozentzeichen und kostenlosen Produktzugaben. Wer die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers wirklich zahlt, ist selber schuld, Schnäppchenjagen ist zum Nationalsport Nummer 1 geworden. Während in diesem Umfeld der Preis zum primären Differenzierungskriterium im Wettbewerb wird, verkommen ehemals starke Marken zum bloßen Herkunftsnachweis der jeweiligen Produkte. Erleben wir also die Reversion des in der Vergangenheit häufig postulierten Wandels vom Transaktions- zum Beziehungsmarketing?

  • Geiz ist wirklich ungeil

    Schöner hätte es nicht sein können. Wir kommen am Flughafen an und steuern den Europcar-Counter an, um die Formalitäten zu erledigen. „Ihr Auto steht bereit“. Und dann der Hinweis der netten jungen Dame: Wenn Sie das Areal erreicht haben, wo Ihnen Auto und Schlüssel ausgehändigt werden, gehen Sie bitte zum Schalter „Business“, stellen Sie sich nicht in die Schlange bei „Holiday“. Was Madame uns bedeuten wollte, wurde wenige Minuten später klar. Vor dem Holiday-Schalter stand eine lange Schlange von Aspiranten, die sich für einen echten Billig-Tarif entschieden hatten.

Digital

Zoom

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