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Allgemein

  • Vom Blindflug zum Instrumentenflug – Markenerfolg ist machbar

    Viel Bauch, wenig Kopf – so sieht Markenmanagement heute noch in vielen Unternehmen aus. Die Agentur zeigt schöne, bunte Bilder und einen „catchy“ Slogan. Der Marketeer ist von der kreativen Idee und deren Umsetzung begeistert und vergisst leider allzu oft, dass diese Kommunikation vielleicht nicht das Werteversprechen der Marke ausreichend verdeutlicht. Ist die Zielgruppe richtig ausgewählt und wird sie erfolgreich angesprochen? Ist das Werteversprechen tatsächlich realisierbar? Diese Fragen werden beim Markenmanagement oft unzureichend berücksichtigt.

  • Den Abstand zum Billigen besser verkaufen

    Für unsere Eigenmarken brauchen wir die Markenartikler mit ihren Innovationen, erklärte jüngst Stefan Feuerstein, Einkaufsvorstand der Metro. Sie gehen voran, wir folgen mit fairem zeitlichen Abstand. Sein Lieblingsbeispiel: Sobald die Industrie mit dem Drei-Phasen-Reiniger kommt, schalten wir auf den Zwei-Phasen-Reiniger hoch.......

  • Die neue Einfachheit

    Die Gewinner der letzten Jahre sind die Einfachen. Die Aldis, die H&Ms, die Red Bulls. Alles einfache, überschaubare, klare Anbieter, die es den Menschen leicht machen, sich für sie zu entscheiden. Anbieter – ob Händler oder Marke – die nicht durch breiteste Auswahl, unendliche Vielfalt und permanenten Aktionismus verwirren. Sondern Orientierung geben. Eindeutige, focussierte Offerten machen. Den Menschen die Qual der Wahl ersparen. Und das oft sogar mit einem überraschend günstigen Preis/Leistungsverhältnis. Glaubwürdig, dauerhaft, zuverlässig. Mit Qualität, auf die man sich verlassen kann. Mit Preisen, auf die man sich verlassen kann.

  • Ist das Markenarchitektur-Konzept noch zeitgemäß?

    Das Markenmangement steht im Zeichen fortlaufender Veränderung. Was vor wenigen Jahren von der Markenpraxis als wertvolle neue Methode bewertet wurde, gilt heute schon als “State of the Art“. Nehmen wir zum Beispiel das Thema Markenarchitektur und die damit verbundene Steuerung des Markenportfolios. Der zentrale Aspekt einer erfolgreichen Markenarchitektur ist, das Portfolio so auszurichten, dass Klarheit, Synergie und Leverage entstehen. Heute zeigen führende Markenhersteller wie beispielsweise Intel, Porsche oder auch Virgin, dass dabei auch weitere Faktoren eine maßgebliche Rolle spielen.

  • Rabatte lassen Marken mutieren

    Am Beispiel einer fiktiven Mineralöl- und Tankstellenmarke (Die Tank AG) hat die absatzwirtschaft soeben vorgeführt, wie man heute den Geldwert einer Marke berechnen kann. Sieben Beratungsunternehmen bekamen Gelegenheit, mit ihren Modellen einem vorgegebenen Unternehmenszahlenwerk auf den Leib zu rücken und daraus eine Euro-Zahl zu ermitteln. Die Ergebnisse fallen unterschiedlich aus. Wer die Verfahren kennt, kann damit umgehen.

  • Mehr Schein als Sein: „Unser Dax soll schöner werden“

    Wow, was für ein Gedanke! Endlich weiß die Welt, warum Deutschland den „Arsch nicht hoch bekommt“. Es liegt an den Logos! Die deutsche Wirtschaftelite präsentiere sich visuell provinziell, es gebe wenig Licht und viel Schatten, die Logos steckten voller Biederkeit, so schrieb es die Financial Times Deutschland (FTD) am Freitag nach Weiberfastnacht.

  • Es ist nicht alles Glanz, was Gold ist.

    Einmal im Jahr trifft sich in Berlin der Art Director’s Club von Deutschland, ein Interessenverband für kreative Werbung. Im Ranking der Awards liegt der ADC weit vorn, die „Kreativ-Agenturen“ Deutschlands haben sich in der Regel über den ADC positioniert, und sie tun es weiter: Wer in Berlin Gold, Silber oder Bronze gewinnt, kann entsprechend punkten.

  • Werbung – eine Spielwiese für Manager?

    Werbung kann jeder – diesen Eindruck kann man leicht gewinnen, wenn man sich in der Praxis umtut. Während der Finanzmanager, der Controller oder der Bilanzfachmann als Experte akzeptiert wird und sich nicht jeder berufen fühlt, in diesem Bereich ein Urteil zu fällen, sieht dies in der Werbung ganz anders aus: Jeder traut sich ein mehr oder weniger qualifiziertes Urteil zur Werbung zu, ob es sich um die Frau des Vorstandsvorsitzenden oder einen Controller handelt, der noch nie etwas über Werbewirkungsbeziehungen gehört hat. Der Grund ist einfach: Man hat ein Bauchgefühl und schließt von dem eigenen Geschmack auf den der Zielgruppe.

  • Wenn einem nichts anderes mehr einfällt, dann reduziere den Preis!

    "Kauf mich, ich bin so billig ... " schallt es mit voller Lautstärke aus allen Kanälen. Eine beispiellose Preisschlacht tobt derzeit im deutschen Einzelhandel. "SO billig wie noch NY" wirbt Mediamarkt mit den Lettern von Sony. In nur drei Wochen kommen vier oder fünf Rabattrunden, alle zweistellig. Der erste Händler hat die Nerven schon vor Weihnachten verloren, noch bevor 80 Prozent aller Geschenke gekauft waren. Die Anderen mussten dann natürlich nachziehen. Wo soll das hinführen?

  • Wie kann man die Alters-Pyramide denn als Problem bezeichnen ?

    „Machen wir aus einer Zitrone eine Limonade“ heißt die berühmte Antwort auf die Frage, wie man ein vermeintliches Problem lösen kann. Warum bloß diskutiert die Wirtschaft immer noch über das Älterwerden unserer Gesellschaft als Problem ? Es ist doch viel interessanter und ermutigender, darin die Chancen zu ermitteln.

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Kommunikation

Florian Heinemann

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