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Allgemein

  • Achtung Marken-Bumerang!

    Adam Opel dürfte sich im Grabe umdrehen, wenn er lesen könnte, wie das aktuelle Opel-Management versucht, mit abgehalfterten amerikanischen Vertriebsmethoden aus den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts aufgeklärte Kunden in Europa zu fangen. Der Ruf der Marke kann dabei allerdings noch weiter ruiniert werden. Der Weg nach unten ist bereits geebnet, wie das Markenranking des ADAC Automarxx oder der Brand-Trust-Performance-Monitor in „Marken von Morgen“ (September 2009) zeigen.

  • Heimat aus der Steckdose!

    Strom ist gelb – das war einmal ein innovatives Markenkonzept. Doch die Zeiten ändern sich. Heute spricht der Strom platt oder schwäbisch und das entgegen einer Logik, die allein Größe zum Maßstab nimmt. Nur vier Konzerne teilen sich den Energiemarkt in Deutschland, zusammen erwirtschaften sie achtzig Prozent des Umsatzes. Und doch sind es die Kleinen, die den Konsumentenmarkt treiben. Die Großen stehen für verbraucherfeindliche Privatisierung, für Profitgier, Preiserhöhungen und Anonymität, die Kleinen für Bürgernähe und Ehrlichkeit. Sie setzen auf Heimat – und werden immer mehr.

  • Zeitschriftenverleger in Zugzwang?

    Mediaplaner stellen die Forschungsinitiative AIM in Frage. Die Qualität der Printkontakte im intermedialen Vergleich wird damit nicht ausreichend transparent.

    von Sandra Fösken

  • Trends im digitalen Marketing

    Zusätzliche Endgeräte treiben die Mediennutzung voran. Nicht zuletzt Apples jüngstes Produkt iPad dürfte den Medienkonsum beflügeln.

    von Sandra Fösken

  • Marktführer tun sich mit Paradigmenwechsel schwerer

    Paradigmenwechsel haben immer wieder Branchen durcheinander gewirbelt und etablierte Marktführer gefährdet. In der Welt der Großrechner hatten die Marktführer für Mainframes den Technologiesprung zum PC verpasst und verschwanden fast von der Bildfläche. Mit dem PC entstand der Softwareriese Microsoft. Um seinen Software-Verkauf nicht zu gefährden, hat Microsoft das Internet links liegenlassen. Deshalb setzt Google Microsoft unter Druck. Oder Nokia, der Handy-Marktführer wurde über Nacht durch Apple und das iPhone erschüttert.

  • Hoch lebe der Wettbewerb!

    Der Marketingbereich gehört zu den Unternehmensbereichen, die von umfangreichen Leistungen externer Experten abhängen. Diese reichen von strategischer Beratung über kreative Leistungen bis zu operativer Unterstützung. Die Gestaltung des Verhältnisses von interner und externer Leistungserbringung gehört damit sicher zu den Grundsatzentscheidungen der Marketingleitung eines Unternehmens. Eine aktuelle Studie der Schweizerischen Gesellschaft für Marketing zeigt, dass diese Aufgabe in der Selbsteinschätzung der Marketingverantwortlichen ihre deutlich wichtigste Aufgabe ist.

  • „Hohe Renditen machen satt und faul“

    „Handelsblatt“-Chefredakteur Gabor Steingart über die emotionale Kraft einer Wirtschaftszeitung, ihre veränderte Rolle im Internet-Zeitalter und die Suche nach neuen Erlösmodellen.

    Ein Interview von Roland Karle und Christian Thunig

  • Sender konzentrieren ihre Stärken

    Gespart wird auch am Programm. Doch TV-Formate, die das Gesicht eines Senders prägen, bleiben davon unberührt.

    von Sandra Fösken

  • Social Media: Vorsicht vor Kapuzenpullis

    Da kommt also dieser junge Mann im Kapuzenpulli in ihre Marketingabteilung und erzählt von der Social-Media-Revolution: Wie sich alles ändert, wie kein Stein auf dem anderen bleibt. Sie würden, sagt er, spätestens morgen nichts mehr verkaufen, wenn sie nicht ganz, ganz schnell alles ändern, was Sie über Kommunikation denken und wissen. Denn heute sei alles Echtzeit; wer nicht nach zehn Minuten auf den Tweet von @Lieschen_Mueller geantwortet habe, werde die Welt gegen sich aufbringen, siehe Jako, siehe Jack Wolfskin, siehe – oh ja – Kryptonite (mal ehrlich, wer mit diesem Beispiel heute noch kommt, sollte direkt wieder vor die Tür gesetzt werden).

  • Ethnomarketing – ein Auslaufmodell durch bessere Integration?

    Auch wenn unsere WM-Elf nicht ins Finale gekommen ist, hat sie doch viele Menschen in Deutschland stolz gemacht. Auch weil sie einen Querschnitt durch die Bevölkerung repräsentiert. Özil, Khedira, Boateng und Cacau gelten als Vorbild für gelungene Integration. Bereits 19 Prozent der Gesamtbevölkerung haben einen Migrationshintergrund und der Anteil steigt. Mit 2,7 Millionen Menschen stellen Türken die zweitgrößte ethnische Community dar, auch ihr Anteil wächst. Mehr als 48 Prozent von ihnen sind zwischen 15 und 40 Jahre alt und gehören zur zweiten und dritten Generation. Viele von ihnen gehören zum Intellektuellen- beziehungsweise Bikulturellen-Segment. Zudem sind sie konsumfreudig und markenbewusst. Allein 17,6 Milliarden Kaufkraft stecken hinter der türkischen Gemeinschaft.

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Kommunikation

Bruno Kollhorst

TK-Marketer Kollhorst: “Wir haben keine Kernzielgruppe”

Die Techniker Krankenkasse (TK) lässt ihre Azubis auf Snapchat agieren, entwickelt Alexa Skills und setzt auf E-Sports-Sponsoring. Im Interview spricht Bruno Kollhorst, Leiter Werbung und HR-Marketing, über innovatives Marketing im digitalen Wandel. mehr…



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