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Business-News: Ikea-Erben, Aldi-Filiale, Commerzbank-Vorstand

Ikea
Die Erben des schwedischen Ikea-Möbelkonzerns bleiben die reichsten Bewohner der Schweiz. © Inter IKEA Systems B.V.

Täglich prasseln unzählige Nachrichten auf die Marketingbranche ein, die je nach Aufgabengebiet mehr oder weniger Interesse wecken. Wir fassen die wichtigsten Business-News kompakt zusammen. Diesmal im Angebot: die reichsten Familien in der Schweiz, ein weiterer Wechsel im Commerzbank-Vorstand und Aldi schließt Filiale nach 101 Jahren.

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Die neuesten ausgewählten Business-News drehen sich heute um die folgenden Themen:

  1. Ikea-Erben bleiben reichste Familie in der Schweiz
  2. Firmenkundenchef Boekhout verlässt Commerzbank
  3. Aldi schließt Filiale im Essener Stammhaus nach 101 Jahren

Nachfolgend die Details im kompakten Überblick:

Ikea-Erben bleiben reichste Familie in der Schweiz

Die Erben des schwedischen Ikea-Möbelkonzerns bleiben die reichsten Bewohner der Schweiz. Das geht aus der jährlichen Reichenliste hervor, die die Zeitschrift “Bilanz” am Freitag veröffentlicht hat.

  • Mathias, Jonas und Peter Kamprad, die Söhne des 2018 verstorbenen Ikea-Gründers Ingvar Kamprad, führen die Liste mit zusammen etwa 55 Milliarden Franken (knapp 50,9 Milliarden Euro) an. Dahinter liegen:
  • die Erben des Pharmakonzerns Roche sowie die Familien Hoffmann und Oeri mit etwa 29 Milliarden Franken.
  • der Franzose Gérard Wertheimer, Miteigentümer des Modelabels Chanel, mit etwa 25 Milliarden Franken

Als reichster Deutscher in der Schweiz gilt Klaus-Michael Kühne, Mehrheitsaktionär des Logistikdienstleisters Kühne + Nagel. Er soll beim Vermögen in diesem Jahr zwei Milliarden Franken zugelegt haben und wird jetzt auf 12,5 Milliarden Franken geschätzt.

Die 300 reichsten Einwohner sind in diesem Jahr noch reicher geworden: 707 Milliarden Franken hatten sie zusammen an Vermögenswerten, fünf Milliarden Franken mehr als im Jahr davor. Der Zuwachs fiel aber geringer aus als in den vergangenen zehn Jahren.

Firmenkundenchef Boekhout verlässt Commerzbank

Die Commerzbank verliert bereits nach wenigen Monaten ihren Firmenkundenvorstand Roland Boekhout wieder. Der 57-Jährige verlasse den Frankfurter MDax-Konzern zum 31. Dezember dieses Jahres, teilte die Commerzbank am Freitag mit. Der Manager hatte den Posten bei dem Institut erst im Januar 2020 angetreten. “Roland Boekhout hat sich aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die künftige strategische Ausrichtung des Firmenkundengeschäfts entschieden, die Commerzbank zu verlassen”, erklärte Aufsichtsratschef Hans-Jörg Vetter.

Die Führung der Sparte übernimmt zum 1. Januar 2021 Michael Kotzbauer. Der 52-Jährige ist derzeit Bereichsvorstand für das Mittelstandsgeschäft der Commerzbank in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland sowie den ostdeutschen Bundesländern inklusive Berlin. Branchenkenner werten seine Beförderung als Signal, dass die Bank wieder einen stärkeren Fokus auf Mittelstandskunden legen will.

Boekhout war zwischenzeitlich als möglicher Nachfolger für den zum Jahresende ausscheidenden Commerzbank-Vorstandsvorsitzenden Martin Zielke gehandelt worden. Als Chef der Direktbank ING-Diba, die heute als ING Deutschland firmiert, trieb der Niederländer in den Jahren 2010 bis 2017 die Digitalisierung und das Geschäft mit Firmenkunden voran – beides wichtige Felder auch für die Commerzbank.

Boekhout ist die vierte Führungskraft, die der Commerzbank in diesem Jahr den Rücken kehrt: Privatkundenvorstand Michael Mandel verließ das Unternehmen Ende September, Konzernchef Zielke geht zum Jahresende. Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann wurde im August durch den ehemaligen Landesbanker Vetter ersetzt. Vorausgegangen war heftige Kritik des Großaktionärs Cerberus am Kurs der Bank.

Aldi schließt Filiale im Essener Stammhaus nach 101 Jahren

Nach 101 Jahren Lebensmittelhandel im Geburtshaus der Aldi-Gründer Karl und Theo Albrecht schließt die Unternehmensgruppe ihre Filiale im Essener Stammhaus. Das inzwischen viel zu kleine Geschäft in der Huestraße 89 wurde am Samstag zugemacht. Am 10. Dezember öffnet in unmittelbarer Nähe eine neue und mehr als doppelt so große Filiale. Mit Bildern und Texten werde laut Aldi in der neuen Filiale auf die Tradition hingewiesen. Auf den neuen Markt werde auch die interne Bezeichnung “Filiale Nummer 1” übertragen.

Der erste Laden der Unternehmerfamilie Albrecht war zunächst ein Backwarenhandel, den die späteren Eltern von Karl und Theo 1913 im heutigen Essener Stadtteil Schonnebeck eröffneten. Er befand sich in der heutigen Huestraße 87, in Anna Albrechts Elternhaus. Im Frühjahr 1919 verlegten die Albrechts ihr Geschäft ins benachbarte Wohn- und Geschäftshaus Nummer 89, das das Ehepaar kaufte. Den neuen Laden nannten sie “Kaufhaus für Lebensmittel Karl Albrecht”. In dem Haus sind die Söhne Karl und Theo geboren und aufgewachsen. Die erste Discount-Filiale unter dem Namen Aldi öffnete 1962 in Dortmund.

mit Material von der dpa

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