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Business-News: Flaschenpost, China, Commerzbank

Flaschenpost
Oetker stärkt mit dem Zukauf von Flaschenpost seine Getränkesparte. © Flaschenpost

Täglich prasseln unzählige Nachrichten auf die Marketingbranche ein, die je nach Aufgabengebiet mehr oder weniger Interesse wecken. Wir fassen die wichtigsten Business-News kompakt zusammen. Diesmal im Angebot: Commerzbank schließt Comdirect-Übernahme ab, Dr. Oetker übernimmt Flaschenpost und Chinas Wirtschaft im Aufwind.

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Die neuesten ausgewählten Business-News drehen sich heute um die folgenden Themen:

  1. Dr. Oetker übernimmt Lieferdienst Flaschenpost
  2. Commerzbank schließt Übernahme der Online-Tochter Comdirect ab
  3. Corona-Entwarnung in China: Wirtschaft in Hochstimmung

Dr. Oetker übernimmt Lieferdienst Flaschenpost

Der Oetker-Konzern übernimmt den schnell wachsenden Getränke-Lieferdienst Flaschenpost. Die Kaufverträge seien vor wenigen Tagen unterzeichnet worden, teilte das Bielefelder Familienunternehmen am Montag mit. Nach Informationen des Portals “Deutsche Startups.de” beträgt der Kaufpreis eine Milliarde Euro. Oetker selbst machte dazu keine Angaben.

Die Oetker-Gruppe stärkt mit dem Zukauf ihre Getränkesparte. Zum Konzern gehören unter anderem Deutschlands größte Brauereigruppe Radeberger und die Sektmarken Henkell und Freixenet, sowie der Lieferdienst Durstexpress.

Das 2016 gegründete Start-up Flaschenpost liefert nach eigenen Angaben mittlerweile in 23 Städten Getränke innerhalb von 120 Minuten an die Kunden aus. Ein Firmensprecher betonte, Oetker sehe für Online-Lieferdienste eine sehr gute Zukunft und habe sich deshalb zum Kauf entschlossen. Die Übernahme muss noch vom Bundeskartellamt genehmigt werden.

Commerzbank schließt Übernahme der Online-Tochter Comdirect ab

Die Commerzbank ist bei der Komplettübernahme ihrer Online-Tochter Comdirect am Ziel. Am Montag sei die Verschmelzung ins Handelsregister eingetragen worden und somit wirksam, teilte der Frankfurter MDax-Konzern mit. “Damit enden formell die Eigenständigkeit und die Börsennotierung der Comdirect.”

Die Commerzbank hatte im September 2019 angekündigt, sich die Comdirect ganz einverleiben zu wollen. Denn angesichts der Digitalisierung gleichen sich die Geschäftsmodelle immer stärker. Die Zusammenführung der beiden Institute soll den Ausbau digitaler Lösungen vorantreiben und Kosten sparen, weil Doppelfunktionen wegfallen.

“Das neue gemeinsame Geschäftsmodell muss noch beschlossen und mit den Arbeitnehmergremien verhandelt werden”, erklärte die Commerzbank. Die bisherigen Comdirect-Standorte im schleswig-holsteinischen Quickborn sowie in Rostock sollen erhalten bleiben, die Mitarbeiter des Online-Instituts werden übernommen. Ende vergangenen Jahres hatte die Comdirect 1278 Beschäftigte, den Großteil davon am Hauptsitz in Quickborn nahe Hamburg.

Corona-Entwarnung in China: Wirtschafts-Stimmung auf Zehnjahreshoch

Die Stimmung in den Chefetagen chinesischer Unternehmen ist so gut wie seit fast zehn Jahren nicht mehr, jetzt wo China das Coronavirus weitgehend im Griff zu haben scheint. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) des Wirtschaftsmagazins “Caixin” für das herstellende Gewerbe stieg im Oktober von 53,0 im Vormonat auf 53,6 Punkte. Das wichtige Konjunkturbarometer erreichte damit den höchsten Stand seit Januar 2011, wie das Blatt am Montag berichtete. Über 50 Punkte zeigt der Index eine Expansion der Industrie an, während darunter von einer Kontraktion auszugehen ist.

In China waren im Dezember die ersten Infektionen mit dem Coronavirus entdeckt worden. Inzwischen hat die zweitgrößte Volkswirtschaft die Pandemie mit strengen Quarantäne-Maßnahmen, Massentests, Kontaktverfolgung und Einreisebeschränkungen unter Kontrolle gebracht. Heute werden in der Volksrepublik nur noch vereinzelt kleinere lokale Ausbrüche wie zuletzt in Kashgar in Nordwestchina publik, ansonsten nur wenige importierte Fälle. So haben sich der Alltag und die Wirtschaftstätigkeit normalisieren können.

Das herstellende Gewerbe erholte sich denn auch im Oktober weiter, indem sich sowohl Nachfrage als auch Angebot verbesserten. “Unternehmen sind sehr geneigt, ihre Lager auszubauen”, sagte Caixin-Ökonom Wang Zhe. “Die Preise sind stabil. Der Geschäftsbetrieb verbessert sich, und Unternehmer sind zuversichtlich.”

Die neue Welle der Infektionen mit dem Virus in anderen Ländern lässt allerdings die Nachfrage aus dem Ausland nach Produkten “Made in China” wieder langsamer wachsen, auch wenn die neuen Exportaufträge im Oktober den dritten Monat in Folge weiter zulegten. “Die Drehungen und Wendungen bei den Infektionen im Ausland bleiben Gegenwind für die Ausfuhren”, sagte Wang Zhe.

mit Material von der dpa

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