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Business-News: E-Scooter, Verbrenner, Robotaxis

Cruise
Bewegung im Robotaxi-Markt: Die GM-Firma Cruise übernimmt den Konkurrenten Voyage. © Cruise

Täglich prasseln unzählige Nachrichten auf die Marketingbranche ein, die je nach Aufgabengebiet mehr oder weniger Interesse wecken. Wir fassen die wichtigsten Business-News kompakt zusammen. Diesmal mit einem Fokus auf Mobilität.

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Die neuesten ausgewählten Business-News drehen sich heute um die folgenden Themen:

  1. E-Scooter-Schwergewicht Bird expandiert in Europa
  2. Audi entwickelt keinen neuen Verbrenner mehr
  3. Roboterauto-Firma von GM übernimmt Konkurrenten

Nachfolgend die Details im kompakten Überblick:

E-Scooter-Schwergewicht Bird expandiert in Europa

Der globale Platzhirsch im Geschäft mit Elektro-Tretrollern, die US-Firma Bird, nimmt 125 Millionen Euro für eine beschleunigte Expansion in Europa in die Hand. Die Präsenz in der Region solle im Frühjahr und Sommer mit dem Start in mehr als 50 neuen Städten verdoppelt werden, teilte Bird am Dienstag mit. Der Branchenpionier hatte Anfang vergangenen Jahres bereits den in vielen europäischen Städten aktiven Konkurrenten Circ geschluckt.

Jetzt will Bird an Veränderungen in der Corona-Krise anknüpfen. Seit Beginn der Pandemie finde fast jede zweite Fahrt mit einem Bird-Scooter in Europa statt, hieß es. Die Fahrten seien dabei um mehr als 30 Prozent länger geworden. In der Corona-Pandemie waren auch in vielen deutschen Städten zusätzliche Fahrradwege eingerichtet worden.

Vor zwei Wochen hatte bereits der ebenfalls amerikanische Bird-Rivale Lime eine Investition von 50 Millionen Dollar (42 Millionen Euro) in neue E-Bikes angekündigt. Das Geld soll vor allem in Europa ausgegeben werden. Lime sieht sich mit mehr als 40.000 Elektro-Tretrollern und E-Bikes als Nummer eins im deutschen Markt. Die Firma übernahm im Sommer vergangenen Jahres Elektro-Fahrräder der Marke Jump vom Fahrdienst-Vermittler Uber.

Audi entwickelt keinen neuen Verbrenner-Motor mehr

Audi-Chef Markus Duesmann hat Benzin- und Dieselmotoren ab sofort zum Auslaufmodell erklärt. “Die EU-Pläne für eine noch strengere Abgasnorm Euro 7 sind technisch eine riesige Herausforderung bei gleichzeitig geringem Nutzen für die Umwelt. Das schränkt den Verbrennungsmotor extrem ein”, sagte Duesmann der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. “Wir werden keinen neuen Verbrennungsmotor mehr entwickeln, sondern unsere bestehenden Verbrennungsmotoren an neue Emissionsrichtlinien anpassen.”

Audi will in fünf Jahren 20 Elektro-Modelle anbieten. Nach dem großen SUV e-tron und dem teuren Sportwagen e-tron GT soll im April der kleine SUV Q4 e-tron folgen, der “für viele Menschen erschwinglich und der Einstieg in die E-Mobilität bei Audi sein” soll. Er werde sich “gut verkaufen und für erhebliche Stückzahlen sorgen”, sagte Duesmann. Die mit hohen Strafzahlungen verbundenen EU-Grenzwerte werde Audi einhalten.

Roboterauto-Firma von GM übernimmt Voyage

Die Auslese unter Entwicklern selbstfahrender Autos geht weiter: Die GM-Firma Cruise übernimmt den Konkurrenten Voyage, der mehrere Senioren-Wohnsiedlungen in den USA mit Robotaxi-Diensten versorgte. Ein Kaufpreis wurde bei der Ankündigung am Montag nicht genannt. Cruise bereitet gerade den Start eines Robotaxi-Angebots im komplexen Stadtverkehr von San Francisco vor.

Branchenexperten rechneten schon lange damit, dass es eine Bereinigung unter den vielen Entwicklern von Roboterauto-Technik geben wird – und seit einigen Monaten häufen sich die Deals. So wurde das Start-up Zoox von Amazon gekauft, Uber stieg aus der Entwicklung eigener Technologie zum autonomen Fahren aus und gab den Bereich an die Roboterauto-Firma Aurora ab.

“Es ist schwer, Technologie zum autonomen Fahren auf die Beine zu stellen – aber es ist noch schwerer, ein nachhaltiges Geschäft mit selbstfahrenden Fahrzeugen aufzubauen”, räumte Voyage-Chef Oliver Cameron in einem Blogeintrag ein. Die Firma kam mit lediglich rund 60 Mitarbeitern aus. Sie setzte ihre umgebauten Minivans in Senioren-Siedlungen in Florida und Kalifornien ein, in denen es gutes Wetter und nur wenig Verkehr gibt.

mit Material von der dpa

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