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Bundestagswahl und die Farbenlehre, Spott über die FDP und das wasserdichte iPhone

Nach der Bundestagswahl muss sich die alte und neue Kanzlerin von Schwarz-Gelb verabschieden. Kommt jetzt womöglich Schwarz-Grün? Die Liberalen müssen aus dem Bundestag ausziehen und sich im Netz einiges gefallen lassen. Und dank einer gefälschten Anzeige geht manch ein iPhone baden.

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Von Johannes Steger

Lektion der Woche: Vergessen Sie die politische Farbenlehre

Schon Grundschulkinder lernen im Malunterricht: Manche Farben kann man nicht miteinander mischen. Nicht viel anders ist es in der Politik – hier heißt die Farbenlehre Schwarz-Gelb, Rot-Grün oder zur Not auch mal Schwarz-Rot. So war es zumindest bis zum letzten Sonntag, denn da war Bundestagswahl. Die Merkel-CDU schaffte es zum besten Ergebnis seit knapp 19 Jahren und kratzt nun an der absoluten Mehrheit. Die SPD landete abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Grüne und Linke mussten herbe Stimmenverluste verkraften. Zurück zur Farbenlehre: Für die Alleinregierung fehlen der Bundeskanzlerin fünf Sitze im Bundestag. Ihr Wunschpartner FDP scheiterte an der Fünf-Prozent-Hürde und ist erstmals in der bundesrepublikanischen Geschichte nicht im Parlament vertreten. Gelb ist also raus und so blickt Schwarz nicht nur in Richtung Rot, sondern lotet auch die Möglichkeiten mit Grün aus. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob wir unseren politischen Malkasten neu sortieren müssen.

Gemeinheit der Woche: Alle auf die FDP

Wer den Schaden hat, braucht für den Spot bekanntlich ja nicht zu sorgen. So geht es auch der FDP. Manch ein politischer Konkurrent spendete dem schlechten Wahlergebnis der Liberalen mehr Applaus als dem eigenen Ergebnis. Im Netz spotten außerdem die Nutzer. Und dann legte auch noch Sixt nach und veröffentlichte auf Facebook eine Anzeige für ein Mercedes-Cabrio mit dem Hinweis: Mehr Sitze als die FDP.


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Update der Woche: Das iPhone jetzt wasserdicht

Dass Apple irgendwie etwas Religiöses anhaftet, lässt sich kaum in Abrede stellen. Die Shops sehen aus wie Tempel, die Anhänger sind bereit, auch mal etwas zu ertragen und die Begeisterung für den verstorbenen Steve Jobs gleicht mitunter fast der Heiligenverehrung. In der letzten Woche war es dann mal wieder so weit: Der Tempel öffnete seine Tore, denn es gab ein neues Produkt zu preisen: das iPhone 5s und 5c. Und so kamen die Apple-Jünger und ertrugen lange Wartezeiten und schlechtes Wetter. Zeitgleich konnten Nutzer auch das neue Betriebssystem auf den iPhones installieren. Irgendjemand erlaubte sich damit einen Spaß und verbreitete eine täuschend echt aussehende Anzeige, dass dieses Update das iPhone wasserdicht machen könnte. In Windeseile ging das Bild durch die Sozialen Netzwerke. Einige iPhone-Nutzer glaubten an die Echtheit der Anzeige und mussten dabei feststellen: Über´s Wasser gehen kann das iPhone nicht.

Verwechslung der Woche: Papier statt Pad

In der Hektik kann man schon mal was verwechseln. Diese Erfahrung musste auch der BBC-Moderator Simon McCoy machen. Der Nachrichtensprecher ging mit einer Packung Kopierpapier in den Händen auf Sendung. Was ist da los? mag sich da manch ein Zuschauer gefragt haben. Die Erklärung kam nach der Sendung: In der Hektik am Morgen hatte McCoy statt seines iPads die Packung Papier vom Schreibtisch gegriffen. Als dann die Live-Sendung anfing, hatte er keine Möglichkeit mehr, die Gegenstände auszutauschen.

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