Suche

Anzeige

Bis zu 45 Millionen für Affiliate-Marketing: Springer-Konzern verleibt sich US-Unternehmen ShareASale ein

Baut den Konzern weiter aus: Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner

Der Axel Springer Konzern treibt seine digitale und internationale Expansion voran und investiert ins Marketing durch Verlinkungen. Affiliate Window, ein Unternehmen der mehrheitlich zu Springer gehörenden Zanox-Gruppe, übernimmt 100 Prozent am US-Unternehmen ShareASale. Das Volumen des Deals könnte erfolgsabhängig bis zu 45 Millionen US-Dollar betragen.

Anzeige

Die Übernahme gab der in Berlin ansässige Springer-Konzern am Dienstagabend bekannt. Der Kaufpreis liegt grundsätzlich erst einmal bei 35 Millionen US-Dollar, bei Erreichen bestimmter Ziele, soll eine Bonuszahlung von 10 Millionen Dollar hinzukommen. Der Nettoumsatz von ShareASale lag 2016 voraussichtlich bei 14 Millionen USD, das EBITDA voraussichtlich bei 5,8 Millionen USD, so das Unternehmen.

„Hohes Wachstums- und Synergiepotential“

Bislang war Gründer und CEO Brian Littleton alleiniger Gesellschafter des US-Unternehmens, das jetzt komplett von Springer übernommen wird. Littleton soll dem Unternehmen weiterhin an seiner Spitze erhalten bleiben.

Durch den Deal erhofft sich Axel Springer ein „hohes Wachstums- und Synergiepotential“ von Zanox mit Sitz in Berlin und ShareASale mit Sitz in Chicago. In Europa ist Zanox das führende Affiliate-Marketing-Netzwerk. Mit dieser Akquisition stärkt das Unternehmen seine Position im wachstumsstarken US-Markt. Da ShareASale und Zanox bislang unterschiedliche Kundenzielgruppen haben, schafft die Kombination hohes Wachstums- und Synergiepotenzial. „Das Geschäftsmodell von ShareASale basiert wie das von Zanox auf dem Zusammenbringen von Werbetreibenden und Werbeträgern. Die Produktpalette, massive Reichweite und sehr gute Reputation von ShareASale in den USA verbunden mit der individuellen Kundenbetreuung und der globalen Präsenz von Zanox eröffnen Kunden ein breitgefächertes Angebot an maßgeschneiderten Lösungen für messbaren Werbeerfolg“, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Anzeige

Strategie

Fernglas

Wirtschaft post Corona: Ansätze für die Zeit nach der Krise

Schneller, höher, weiter – nach diesem oft nicht hinterfragten Modus läuft die Wirtschaft. Die Corona-Krise ist schmerzhaft. Sie könnte aber auch erstmals seit langem den Raum für neue Ansätze öffnen. Realistische Alternative für die Wirtschaft post Corona oder verantwortungslose Krisenromantik? mehr…


 

Newsticker

Discounter verlieren weiter Marktanteile an Supermärkte

Corona hat auch das Einkaufsverhalten der Deutschen im Lebensmittelhandel beeinflusst. Weil sie ein…

Organisatoren: Olympia in Tokio erfolgreichste digitale Spiele

Keine Zuschauer in den Sportstätten, dafür umso mehr in den sozialen Medien: Der…

ZAW-Präsident: Politischer Giftschrank beunruhigt die Werbebranche

Andreas F. Schubert, Präsident des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), rechnet mit einer…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige