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Bei E-Mail-Marketing ist Umsicht vonnöten

Längst hat das massenweise Aussenden unerwünschter Werbe-E-Mails, bekannt als „Spam“, das Maß des Erträglichen überschritten. Ergebnissen der „W3B“-Internet-Markt-Studie zufolge empfinden 21 Prozent Spam als größten Störfaktor bei der Nutzung des Internet. Dafür befragte das Forschungs- und Beratungsdienstleistungs-Unternehmen Fittkau & Maaß Consulting GmbH mehr als 120000 deutschsprachige „Worldwideweb“-Anwender.

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Dies habe mittlerweile erhebliche Auswirkungen darauf, wie Nutzer mit Werbe-E-Mails umgehen. Beispielweise würden Internetnutzer klar zwischen erwünschten und unerwünschten Werbe-Mails differenzieren. Dass bedeute, dass abonnierte Newsletter von mehr als 64 Prozent der Internetnutzer gelesen werden, wohingegen die Leseqoute bei Spam-Mails weniger als 6 Prozent betrage. Während mehr als drei Viertel und damit die allermeisten unerwünschten Mails ungelesen gelöscht würden, finde unter bestellten Werbe-Mails nicht einmal jede Sechste den direkten Weg in den virtuellen Papierkorb. Doch auch im Umgang mit registrierten Newsletter-Abonnenten sei Umsicht geboten, da diese langfristig nur willkommen seien, wenn die Anzahl der versendeten Werbe-Mails vernünftig dosiert werde. So hätten 58 Prozent der Abonnenten angegeben, sich abzumelden, sobald die Aussendefrequenz aus ihrer Sicht unverhältnismäßig gesteigert wird.

Grundsätzlich sei das Potenzial von E-Mail-Marketing jedoch enorm. Insgesamt würden 42 Prozent aller deutschsprachigen Internetnutzer mindestens einmal wöchentlich einen Newsletter lesen sowie weitere 16 Prozent zumindest einmal pro Monat. Zudem gaben unter Abonnenten von Werbe-Newslettern 41 Prozent an, dass sie durch Werbemails schon oft auf interessante Themen aufmerksam geworden sind. Die Werbewirkung von Newslettern könne sich auch und insbesondere im Vergleich zur klassischen Internet-Werbung sehen lassen. Vergleichsweise gäben lediglich 31 Prozent der Internetnutzer an, dass ihnen aufgrund von Online-Werbung wie zum Beispiel Bannern interessante Inhalte aufgefallen sind. Darüber hinaus lasse sich auch die Kaufbereitschaft durch die Zusendung von Werbe-Newslettern positiv beeinflussen. So habe schon mehr als jeder fünfte Newsletter-Abonnent häufig etwas gekauft, von dem er durch Werbe-E-Mails oder -Newsletter erfahren hat. Der erhoffte Werbeerfolg könne somit nur mit bestellten Werbe-Newslettern, mit deren Inhalt, Umfang und Aussendefrequenz Abonnenten einverstanden sind, erzielt werden.

www.fittkaumaass.de

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