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Alle Artikel von Tom Ramoser

  • Schaut dem Volk aufs Maul

    Mark Twain war kein großer Freund der deutschen Sprache. Für ihn war die Ewigkeit eine gute Gelegenheit für den durchschnittlich Begabten Deutsch zu lernen … Dog ist „der Hund“, Woman ist „die Frau“ und Horse ist „das Pferd“ erklärt Twain seinen Landsleuten. Jetzt setze den Hund in den Genitiv, und ist er der gleiche Hund wie zuvor?

  • Fürchten Sie ernsthaft die Chinesen?

    Peking. Mehr als die Hälfte aller Deutschen sehen in Chinas rasanten Aufstieg eine Gefahr. Chinas spektakulärer Aufstieg wird oft mit Variationen ein und derselben Grundthese kommentiert: China war einmal eine Großmacht und wird wieder eine Großmacht werden. Diese These ist absurd, denn niemand würde ernsthaft Ähnliches für die Mayas oder Ägypter annehmen.

  • Hier geht’s zur Freiheit …

    ... stand unlängst in großen schwarzen Lettern für die ankommenden Passagiere am Münchener Flughafen zu Lesen. Ein Pfeil darunter zeigt auf das neueste Modell einer bekannten Motorrad-Marke. Ein zweiter Pfeil zeigt auf den einzigen Ausgang mit den Worten "Und hier geht's zu Ihren nörgelnden Ehepartnern und schreienden Kindern". Einige Reisende aus meinem Flug schauen sich die chromblitzende Maschine bewundernd an und andere nicken insgeheim und folgen mit einem unglücklichem Ausdruck im Gesicht dem zweiten Pfeil. Keiner empört sich.

  • Lernt chinesisch!

    Die Präsenz chinesischer Produkte und der Einfluss chinesischer Firmen auf die Dinge des täglichen Gebrauchs im Westen wird zunehmen. Noch ist China der billige Arbeiter der ersten Welt und fertigt den Löwenanteil der Weltnachfrage im Auftrag der westlichen Konzerne. Die Geschäfte gehen so gut, dass China vor wenigen Wochen Japan im Außenhandel überholt hat und jetzt nach den Amerikanern und den Deutschen an dritter Stelle steht. Falls sich die Dinge weiter wie bisher entwickeln, wird sich die chinesische Wirtschaft alle zehn Jahre verdoppeln und in spätestens 30 Jahren größer sein als die Amerikanische …

  • Ein voller Bauch studiert nicht gern …

    Geht man durch Deutschland, landauf, landab, dann bietet sich das immer dasselbe Bild: Ein einziges Jammern, wie schlecht es uns doch geht. Und dann ist da noch das Jammern über das Jammern. Es ist einfach nicht mehr zum Aushalten. Die alten Römer haben es schon vor 2 000 Jahren gewusst: Plenus venter non studet libenter, oder: wenn man satt ist, dann geht nichts mehr ...

  • Wenn einem nichts anderes mehr einfällt, dann reduziere den Preis!

    "Kauf mich, ich bin so billig ... " schallt es mit voller Lautstärke aus allen Kanälen. Eine beispiellose Preisschlacht tobt derzeit im deutschen Einzelhandel. "SO billig wie noch NY" wirbt Mediamarkt mit den Lettern von Sony. In nur drei Wochen kommen vier oder fünf Rabattrunden, alle zweistellig. Der erste Händler hat die Nerven schon vor Weihnachten verloren, noch bevor 80 Prozent aller Geschenke gekauft waren. Die Anderen mussten dann natürlich nachziehen. Wo soll das hinführen?

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Kolumnen

Schneiden Sie die Zukunft in kleine Stücke!

Egal wie Sie den Umgang mit der Zukunft nennen mögen: Zukunftsbegleitung (so wie wir), Zukunftsfitness (wie so manch eine Change-Beratung) oder gar amerikanisch "Strategic Foresight" – unser Umgang mit diesem "Morgen" muss überdacht sein. Und es darf in Stücke geschnitten werden. mehr…


 

Newsticker

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