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Alle Artikel von Michael Brandtner

  • Die fraktale Marke ist (leider) Realität

    Anfang/Mitte der 1990er-Jahre schockierte der damalige Trendguru Gerd Gerken die etablierte Marken- und Marketingwelt nach seinem „Abschied vom Marketing“ noch zusätzlich mit seiner Theorie der fraktalen Marke. Die Kernbotschaft damals: Die alte Markentechnik à la Hans Domizlaff und Co. ist tot. Heute müssen Marken sich immer wieder neu erfinden, sich neu darstellen und den Kunden überraschen. Die Marke darf sich quasi nie selbstähnlich werden. Sie darf für den Kunden nie greifbar und berechenbar werden. Sie muss immer neu, anders und aufregend sein.

  • Die 3-Basis-Rs des Social-Media-Marketings

    Kürzlich schrieb Rance Crain, der Herausgeber von Advertising Age: „Wie beeinflussend ist Ihr Social-Media-Programm wirklich, wenn es Ihnen nicht hilft, Ihr Produkt zu verkaufen?“ Das ist eine mehr als berechtigte Frage. Denn wenn man sich die meisten Social-Media-Kampagnen ansieht, geht es anscheinend nur um Auffallen, Auffallen und Auffallen. Vergessen wird anscheinend das Thema Verkaufen, Verkaufen und Verkaufen.

  • Was Nokia jetzt tun sollte

    Noch vor wenigen Jahren war Nokia der gefeierte Handy-Superstar. Aus einem ehemaligen breitsortierten finnischen Gemischtwarenladen wurde Mitte der 1990er-Jahre durch eine klare Fokussierung auf Mobiltelefone die wertvollste Elektronikmarke der Welt, wertvoller als Sony, Samsung, Philips oder Siemens. Nur heute hat Nokia den Fokus verloren, weil Apple mit dem iPhone eine neue Marktkategorie schuf. Früher hatten wir nur Mobiltelefone. Heute haben wir zwei Arten von Mobiltelefonen, nämlich herkömmliche Phones und Smartphones. Den Markt für Mobiltelefone dominiert Nokia immer noch. Auf dem Markt für Smartphones ist man massiv auf Talfahrt.

  • Die Markenlektion 2010 – oder der beste Schutz bei einer Markenkrise

    Wer ist der weltgrößte Automobilproduzent? Wer ist die weltweit führende Investmentbank? Wer ist der weltweit bekannteste Golfspieler? Die Antworten sind klar: Toyota, Goldman Sachs und Tiger Woods. Aber Moment einmal! Vor etwa einem Jahr sah das ganz anders aus. Wenn man damals die Nachrichten verfolgte, schienen alle drei genannten Marken am Ende ihrer Karriere zu sein. Zusätzlich verhielten sich alle drei Marken alles andere als perfekt in ihrer Krisen-PR.

  • Markenkiller Innovation

    Wahrscheinlich gibt es keinen zweiten Begriff, der im Management so positiv besetzt ist, wie der Begriff „Innovation“. So wird Innovation in der Regel mit Erfolg gleichgesetzt. Die einfache Formel lautet: Innovativ ist gleich erfolgreich. Warum ist aber der Begriff Innovation so positiv besetzt?

  • Eine Marke für heute, eine Marke für morgen

    Wie kein anderes Konzept beschäftigt zurzeit das eCar die Automobilbranche. Dabei gibt es viele Fragen: Wird sich das eCar durchsetzen und vielleicht die uns bekannte Autowelt total auf den Kopf stellen? Wird das eCar nur eine Modeerscheinung sein, und sich ein gänzlich anderes Antriebskonzept durchsetzen? Oder wird das eCar eine Ergänzung zum herkömmlichen Auto sein, das speziell für den städtischen Bereich geeignet ist?

  • Opel braucht jetzt ein markenfokussiertes Leadprodukt!

    Opel kommt nicht aus den Markendiskussionen. So fordern die einen jetzt sogar einen neuen Markennamen, während die anderen dem massiv widersprechen. Nur in einem sind sich alle einig. Opel muss etwas tun. Das meine ich auch. Opel braucht heute einen klaren Markenfokus a la „Fahrfreude“ für BMW, „Technik“ für Audi oder „atmet“ für Geox. Nur dazu ist nicht nur eine klare Markenidee notwendig. Es ist vor allem ein glaubwürdiger Repositionierungsprozess notwendig, der mit einem markenfokussierten Leadprodukt starten sollte.

  • Die Markenlektion 2009 oder warum ein radikales Umdenken für die Zukunft gefordert ist

    Wenn uns das Jahr 2009 aus Markensicht etwas gelehrt hat, dann eines, nämlich dass Größe und Bekanntheit kein Erfolgsgarant für die Zukunft sind. Das Schicksal von Marken wie Chevrolet, Cadillac, Buick, Pontiac, Saab, Opel, Chrysler, Karstadt, Quelle oder Escada spricht eine klare Sprache.

  • Allheilmittel Werbung!?

    GM steht vor dem größten Umbau in der Unternehmensgeschichte. Und was ist der erste Schritt im Marketing? Die Antwort von Bob Lutz, dem neuen obersten Marketer von GM lautet so: „Ich denke, Sie werden sehr schnell einen drastischen Wandel in der Gestaltung und im Inhalt unserer Werbung sehen. Wenn nicht, dann heißt das, dass ich gescheitert bin.“

  • Nichts aus der Krise gelernt

    Wohin kurzfristiges Zahlendenken führt, kann man zurzeit jeden Tag rund um den Globus in der Wirtschaftspresse nachlesen. Aber anscheinend sind wir Menschen nicht besonders lernfähig. Anders kann man sich folgende Headline in einem Branchenblatt nicht erklären: „Coca-Cola definiert den Preis neu: Der Konzern nimmt Agenturen in die Risiko-Pflicht – und ist damit nicht alleine“.

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Kolumnen

VW Käfer

Warum heißt die Marke so? Heute: VW Käfer

"Und läuft und läuft und läuft …". Menschen über 30 müssen nicht lange überlegen, für welches Kult-Auto mit diesem legendären Satz geworben wurde. Dabei ist der letzte VW Käfer vor fast 20 Jahren vom Band gelaufen. Die Geschichte seines Namens ist kurios. mehr…


 

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