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Alle Artikel von Michael Brandtner

  • Was Nokia jetzt tun sollte

    Noch vor wenigen Jahren war Nokia der gefeierte Handy-Superstar. Aus einem ehemaligen breitsortierten finnischen Gemischtwarenladen wurde Mitte der 1990er-Jahre durch eine klare Fokussierung auf Mobiltelefone die wertvollste Elektronikmarke der Welt, wertvoller als Sony, Samsung, Philips oder Siemens. Nur heute hat Nokia den Fokus verloren, weil Apple mit dem iPhone eine neue Marktkategorie schuf. Früher hatten wir nur Mobiltelefone. Heute haben wir zwei Arten von Mobiltelefonen, nämlich herkömmliche Phones und Smartphones. Den Markt für Mobiltelefone dominiert Nokia immer noch. Auf dem Markt für Smartphones ist man massiv auf Talfahrt.

  • Die Markenlektion 2010 – oder der beste Schutz bei einer Markenkrise

    Wer ist der weltgrößte Automobilproduzent? Wer ist die weltweit führende Investmentbank? Wer ist der weltweit bekannteste Golfspieler? Die Antworten sind klar: Toyota, Goldman Sachs und Tiger Woods. Aber Moment einmal! Vor etwa einem Jahr sah das ganz anders aus. Wenn man damals die Nachrichten verfolgte, schienen alle drei genannten Marken am Ende ihrer Karriere zu sein. Zusätzlich verhielten sich alle drei Marken alles andere als perfekt in ihrer Krisen-PR.

  • Markenkiller Innovation

    Wahrscheinlich gibt es keinen zweiten Begriff, der im Management so positiv besetzt ist, wie der Begriff „Innovation“. So wird Innovation in der Regel mit Erfolg gleichgesetzt. Die einfache Formel lautet: Innovativ ist gleich erfolgreich. Warum ist aber der Begriff Innovation so positiv besetzt?

  • Eine Marke für heute, eine Marke für morgen

    Wie kein anderes Konzept beschäftigt zurzeit das eCar die Automobilbranche. Dabei gibt es viele Fragen: Wird sich das eCar durchsetzen und vielleicht die uns bekannte Autowelt total auf den Kopf stellen? Wird das eCar nur eine Modeerscheinung sein, und sich ein gänzlich anderes Antriebskonzept durchsetzen? Oder wird das eCar eine Ergänzung zum herkömmlichen Auto sein, das speziell für den städtischen Bereich geeignet ist?

  • Opel braucht jetzt ein markenfokussiertes Leadprodukt!

    Opel kommt nicht aus den Markendiskussionen. So fordern die einen jetzt sogar einen neuen Markennamen, während die anderen dem massiv widersprechen. Nur in einem sind sich alle einig. Opel muss etwas tun. Das meine ich auch. Opel braucht heute einen klaren Markenfokus a la „Fahrfreude“ für BMW, „Technik“ für Audi oder „atmet“ für Geox. Nur dazu ist nicht nur eine klare Markenidee notwendig. Es ist vor allem ein glaubwürdiger Repositionierungsprozess notwendig, der mit einem markenfokussierten Leadprodukt starten sollte.

  • Die Markenlektion 2009 oder warum ein radikales Umdenken für die Zukunft gefordert ist

    Wenn uns das Jahr 2009 aus Markensicht etwas gelehrt hat, dann eines, nämlich dass Größe und Bekanntheit kein Erfolgsgarant für die Zukunft sind. Das Schicksal von Marken wie Chevrolet, Cadillac, Buick, Pontiac, Saab, Opel, Chrysler, Karstadt, Quelle oder Escada spricht eine klare Sprache.

  • Allheilmittel Werbung!?

    GM steht vor dem größten Umbau in der Unternehmensgeschichte. Und was ist der erste Schritt im Marketing? Die Antwort von Bob Lutz, dem neuen obersten Marketer von GM lautet so: „Ich denke, Sie werden sehr schnell einen drastischen Wandel in der Gestaltung und im Inhalt unserer Werbung sehen. Wenn nicht, dann heißt das, dass ich gescheitert bin.“

  • Nichts aus der Krise gelernt

    Wohin kurzfristiges Zahlendenken führt, kann man zurzeit jeden Tag rund um den Globus in der Wirtschaftspresse nachlesen. Aber anscheinend sind wir Menschen nicht besonders lernfähig. Anders kann man sich folgende Headline in einem Branchenblatt nicht erklären: „Coca-Cola definiert den Preis neu: Der Konzern nimmt Agenturen in die Risiko-Pflicht – und ist damit nicht alleine“.

  • Das wahre Problem von Opel

    Opel spaltet – wie die WirtschaftsWoche schrieb – die Nation im wahrsten Sinne des Wortes, wenn es darum geht, ob der Staat Opel retten sollte oder doch nicht. Dabei kam das Wirtschaftsmagazin selbst zu dem Schluss, dass es zehn gute Gründe gibt, Opel nicht mit Staatsgeldern zu helfen.

  • Raus aus der strategischen Marketingmisere

    Mit großem Interesse habe ich den Blog von Yvette Schwerdt (Absatzwirtschaft Online, 24. Nov. 2008) über die multikulturelle Krise im überregionalen Marketing gelesen, speziell dass die Manager vor allem auf Begriffe wie Mobile Marketing, Social Marketing oder Behavioral Targeting abfahren. Nur wie diese Begriffe zeigen haben wir heute in Deutschland und Österreich nicht nur eine multikulturelle Marketingmisere, wir haben vor allem eine strategische Marketingmisere.

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Kommunikation

Bruno Kollhorst

TK-Marketer Kollhorst: “Wir haben keine Kernzielgruppe”

Die Techniker Krankenkasse (TK) lässt ihre Azubis auf Snapchat agieren, entwickelt Alexa Skills und setzt auf E-Sports-Sponsoring. Im Interview spricht Bruno Kollhorst, Leiter Werbung und HR-Marketing, über innovatives Marketing im digitalen Wandel. mehr…



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