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Alle Artikel von Michael Brandtner

  • Kunden denken in Kaufentscheidungen, nicht in Dachmarken

    Mit dem „Vatertagsspot“ hat Philips sicher emotional einen Volltreffer gelandet, um damit auch die „Philips Familie“ oder besser die „Philips Produktfamilie“ als den Helfer im Haushalt zu positionieren. Diese Werbelinie im Sinne von Storytelling möchte Philips laut dem Marken- und Kommunikationschef für Deutschland, Österreich und die Schweiz Thomas Schönen fortsetzen. So meinte er kürzlich in einer deutschen Werbefachzeitschrift: „Die Marke bietet „einen reichen Schatz“, wenn es um Storytelling geht.“

  • Markenaufbau: Vergessen Sie nie den zweiten Namen

    1981 schrieben Al Ries und Jack Trout in ihrem Marketing-Klassiker „Positioning“, dass der Markenname die wahrscheinlich wichtigste Einzelentscheidung im Marketing sei. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass in der Regel enorm viel Hirnschmalz und oft auch sehr viel Geld dafür verwendet wird, um den einen richtigen Markennamen zu finden. Nur in diesem Eifer wird oft übersehen, dass man zum erfolgreichen Markenaufbau nicht nur einen, sondern zwei Namen braucht.

  • Das andere Marketing oder den Kunden etwas wegnehmen

    Traditionelles Marketing ist vom „mehr“ getrieben: Mehr Kundenorientierung, mehr Produkte, mehr Dienstleistung, mehr Serviceangebote, mehr Vertriebskanäle, mehr Produkteigenschaften. Es scheint logisch, dass je mehr man den Kunden bietet, desto erfolgreicher wird man. Nur wenn man sich viele der wirklich großen Markenerfolge ansieht, dann beruhen diese auf dem genau gegenteiligen Denken.

  • Markendesign – der Fluch des Einheitslooks

    Eine wesentliche Markenkomponente heute ist das Markendesign, speziell auch, wenn es um das Produktdesign geht. Viele denken jetzt vielleicht spontan an Markendesign-Klassiker wie die Coca-Cola-Konturflasche, die blaue Nivea Dose, an die Maggi-Flasche, an Odol oder auch an Porsche, Mini, den VW-Käfer oder auch die gute, alte Ente von Citroen. Nur kann und darf das Design in vielen Fällen nicht statisch sein.

  • Die Markenlektion 2013: Immer auf den Rand des Marktes achten

    Können Sie sich an den 30. April 1993 erinnern? Vor zwanzig Jahren passierte etwas, das die Welt bis heute nachhaltig veränderte und uns – wie auch gerade jetzt, wenn Sie diese Markenlektion 2013 lesen – begleitete, noch immer begleitet und auch in Zukunft begleiten wird. Trotzdem dürften die wenigsten Menschen etwas Konkretes mit dem 30. April 1993 verbinden.

  • Die doppelte Macht der Originalposition

    Egal ob in der Musik oder auch in der Kunst: Wir schätzen Originale spontan höher ein als Kopien. Ein Elvis-Imitator mag objektiv eine bessere Stimme als Elvis Presley haben, aber er wird nie Elvis Presley werden. Genau das gilt auch in der Welt der Marken.

  • Der neue Erfolgskurs von Opel und der Fluch der meisten Markenstatements

    Opel hat mit Tina Müller einen neuen Markenvorstand und schon hört und sieht man erste Veränderungen. So hat Opel jetzt vier Markenwerte, einen neuen, feineren Stil in der Werbung und im aktuellen Opel Insignia Spot mit dem Opel-Schlüssel zwischen Economy- und Business-Class auch eine neue Dosis Humor, bei der geschickt die Marke im Mittelpunkt steht. Aber wird das reichen, um Opel wieder nachhaltig auf Erfolgskurs zu bringen?

  • Das wahre Kernproblem von Siemens

    Siemens hat einen neuen Chef.So löste Joe Kaeser am 1. August dieses Jahres Peter Löscher als CEO von Siemens ab. In seiner Antrittsrede brachte der neue CEO das wahre Problem von Siemens auf den Punkt: „Sie haben in letzter Zeit viel über Siemens gehört, gesehen und vor allem geschrieben. Und wir haben Ihnen dazu reichlich viel Stoff gegeben: Geschrieben und geredet wird von Chaostagen, von Pleiten, Pech und Pannen, von Menschlichem und Unmenschlichem und vielem mehr. Aber das ist nicht Siemens und das ist nicht, wofür es steht. Vor allem nicht, wofür es stehen sollte!“

  • Vier Thesen zur Zukunft des Marketings

    In letzter Zeit hört und liest man immer öfter, dass das Marketing in der Krise steckt und dadurch auch an Einfluss in den Unternehmen verliert. So schrieb erst kürzlich Christian Thunig genau an dieser Stelle: „Was man im ersten Schritt auf jeden Fall festhalten kann, ist, dass der Begriff „Marketing“ in einer Krise steckt, denn er ist leider negativ belegt. Wenn das Wort „Marketing“ fällt, assoziieren viele unmittelbar „Marketing-Gag“, „geheime Verführer“ oder Manipulation. Also nichts wirklich Seriöses.“ Das war aber nicht immer so.

  • Warum Positionierung nicht Differenzierung bedeutet

    Differenzierung ist heute eines der heißesten Schlagwörter im Marketing. Der Kerngedanke dahinter ist klar: Wer heute nicht über den tiefen Preis verkaufen will oder kann, muss sich positiv vom Wettbewerb unterscheiden. So ist es auch kein Wunder, dass viele Unternehmen Jahr für Jahr gemeinsam mit Beratern und Agenturen nach dem einen entscheidenden Differenzierungsmerkmal für die eigene Marke suchen.

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Kolumnen

VW Käfer

Warum heißt die Marke so? Heute: VW Käfer

"Und läuft und läuft und läuft …". Menschen über 30 müssen nicht lange überlegen, für welches Kult-Auto mit diesem legendären Satz geworben wurde. Dabei ist der letzte VW Käfer vor fast 20 Jahren vom Band gelaufen. Die Geschichte seines Namens ist kurios. mehr…


 

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