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Alle Artikel von Malte W. Wilkes

  • Was nicht nur Facebook nicht versteht

    Ja, es gibt Tricks, den Aktienkurs zu hebeln. Weit über den Unternehmenswert hinaus. Doch dann müssen Altinhaber, Investoren und Management schon auf eine besondere Art zusammenarbeiten. Ja, es gibt Verfahren, einen Aktienkurs zu stützen. Und ja, im Allgemeinen steigen die Absatzchancen für eine Aktie, wenn eine gute Story vorhanden ist. Doch auf lange Sicht kommt es nicht auf die Aktienkunden an, sondern nur auf die Kunden des Unternehmens.

  • Kunden sind wichtiger als Frauen

    Das Thema "Mehr Frauen ins Management" wird in fast jeder Agenda diskutiert. Da will auch die Politik nicht zurücktreten. Selbst kleine Regionalkabinette schwingen sich zu großen Forderungen auf.

  • Diplom-Kunde als Marketing-Ohrfeige

    Jetzt werden die ersten "Diplom-Konsumenten" ausgebildet. Der Philosoph Prof. Peter Sloterdijk bietet das als Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe an. Er spricht Menschen an, die sich gegen die Vermarktung und deren Manager wehren. Oder wie er in Abwandlung sagt: Er ist wieder da, der Konsument, der empörungsfähig blieb, weil er trotz aller Versuche, ihn zum Libido-Bündel abzurichten, seinen Sinn für Selbstbehauptung gewahrt hat. Lange hat man ihn nicht mehr gesehen, diesen informierten und empörten Kunden, der plötzlich, man begreift nicht wie, auf den Gedanken verfällt, das Marktangebot auf sich selber zu beziehen, wonach alle Unternehmensziele vom Kunden ausgehen.

  • Kundentäuschung auf legalem Weg

    „Es macht mich krank, wie kaltschnäuzig die Leute darüber reden, ihre Kunden abzuzocken“, so Greg Smith, Ex-Manager von Goldman Sachs, in seinem in der New York Times veröffentlichten Abschiedsbrief. Nur ein paar Tage später kommentiert der ADAC die Preissprünge der Mineralölkonzerne: „Morgens wird den Autofahrern förmlich das Geld aus der Tasche gezogen.“ Der ADAC-Präsident Peter Meyer formuliert in „Bild“, dass mit ihrer „Jo-Jo-Preispolitik“ die „Ölmultis die Autofahrer systematisch abkassieren“. Doch man sollte nicht vergessen: Auch in solchen Fällen steht hinter jedem der jeweiligen Vorstände ein Ober-Marketer.

  • „Erotisches Verhältnis zum Marktanteil“

    Der Marktanteil gilt als strategische Maßzahl und wesentliches Steuerungsdatum. Jubelnd wird sein Klimax, die Marktführerschaft verkündet. Doch sind beide Größen wirklich bedeutsam? Customer Centricity findet „nein“ und eine andere Antwort: McKinsey´s Thron wackelt. Der Kampf um die Marktführerschaft im Beratungsgeschäft wird härter, so die aktuelle Meldung. KPS bezeichnet sich dagegen als Marktführer für Transformationsberatung. Confiserie-Spezialist Hussel spricht von sich als Marktführer im deutschen Süßwarenfachhandel. Bayer will den globalen Marktanteil ausbauen, Henkel die Marktanteile in den reifen Märkten

  • Marketing ist mausetot

    „Marketing funktioniert nicht mehr“, formulierte Philip Kotler bereits 2005 in einer Anwandlung von Weitsichtigkeit. Heute ist es eingetroffen: Marketing ist mausetot. Es scheint so als hätten wir alle nichts gelernt. Wir alle sind groß geworden mit dem Mann. Wir haben seine Bücher inhaliert, seine Analysen verzehrt, seine methodischen Diskussionen und Veränderungsüberlegungen nachvollzogen. Nur, um zum Schluss dann zu lernen: Marketing ist im Top-Management der Unternehmen low interested. Doch das Top-Management spürt die Lücke und sucht den neuen unternehmerischen Ansatz. Er kommt auch methodisch mit Macht…

  • Kunden können gar nicht gut bedient werden

    Jetzt, wo Märkte zusammenbrechen, durchhängen oder sich Kapitaleigner und Finanzgeber auch um mittelständische Unternehmen und ihre Effizienz kümmern, jetzt bleibt strategisch und operativ kein Stein auf dem anderen. Alle reden dabei vom Kunden. Doch zeigen unsere Erfahrungen, dass Unternehmen Kunden zwar bedienen wollen, das aber oft gar nicht können.

  • Zeit der Marketingstrategen – nicht der Träumer

    In vielen Branchen ist der heiße Atem der Rezession schon zu spüren. Doch Marketing und Vertrieb werden es schon richten – sagen die Rezeptschwätzer. Man muss einfach nur Mut haben und die Marke stärken. Aber die Wahrheit ist: Es gibt keine Standard-Rezepte. Darum sehen die Antworten sehr unterschiedlich aus.

  • Klassische Pitches sind closed shop

    Werbepitches sind eine verschleierte Welt. Streit über Klarheit und Wahrheit im Verfahren gibt es zwischen Kunden und Agenturen immer wieder. Doch auch hochkarätige Agenturen verweigern sich der Transparenz…

  • Non-scripted ist die neue Anmache

    Werbung ist meistens streng durchdacht: Saubere Kommunikationsanalyse, konsequente Strategieentwicklung, klare Briefings, stringente Konzeption, kreative Umsetzung nach Regeln der Wissenschaft. Und doch wenden sich Gruppen mehr und mehr von ihr ab. Die gewollte, die geplante Wirkung bleibt aus. Markenwerte sinken, der Kunde wird eine flüchtige Gestalt. Er überblättert, was zu überblättern gilt.

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Kommunikation

“Marke post Corona” – Serie über die Learnings aus der Krise

In unserer Serie "Marke post Corona: Learnings aus der Krise" berichten Marketingverantwortliche über ihre Erfahrungen und Lehren aus der Corona-Zeit. Hier finden Sie alle acht Beiträge der Reihe im Überblick. mehr…



Newsticker

Studien der Woche: Sportbranche, Smart Speaker, Direktvertrieb

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig…

Krise von “epischen Dimensionen” im Tourismus – Rettung 2021?

Das Katastrophenjahr 2020 für den Tourismus hat die Reisebranche nahezu abgeschrieben. Jetzt geht…

Die Dmexco naht – 5 Fragen an: Matthias Hach von Comdirect

Als Marketingvorstand der Comdirect Bank beschäftigt sich Matthias Hach intensiv mit auf den…

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