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Alle Artikel von Malte W. Wilkes

  • Nichtwähler trotzen aufdringlichen Werbern

    Die Bundestagswahl ist gelaufen. Die Nichtwählerquote liegt bei 26,7 Prozent. 1972 war die Wahlbeteiligung im Allzeithoch von 91,1 Prozent, 2009 betrug sie 70,8. Viel besser ist die Situation 2013 also auch nicht geworden. Obwohl Wahl-Werber alles aufgeboten haben, was sie als vom Feinsten halten. Sie schütteten die Wähler mit Marketing-Maßnahmen nur so zu: Talkrunden auf allen Kanälen, Befragungen der Spitzenkandidaten als 4-Kanal TV-Hype, Plakate im Überfluss. Dazu viele Veranstaltungen mit Tausenden Helfern, Kugelschreibern, Blümchen, Flyern. Doch ein Viertel der Deutschen verweigert sich.

  • Organspende gehört nicht in Werbers Hand

    Organspenderausweise gehen nicht wie geschnittenes Brot. Kriminelle ärztliche Energie soll die Schuld dafür tragen. Mediziner manipulierten Daten, um Patienten außer der Reihe zu einem Organ zu verhelfen. Doch tatsächlich wird auch in der Kommunikation getrickst und schöngeredet. Sie ist in der Hand von klassischen Werbern und PR-Leuten.

  • Corporate Customer-Kodex – Warum die Marketing-Community mehr verantworten muss

    Natürlich denken alle, dass Marketing für den Kunden das Beste will, ohne das eigene Geschäft aus den Augen zu verlieren. Doch so gut ist es nicht. Es wird getrickst, geschummelt und ausgesessen. Legales, Illegitimes und Kriminelles wird unter dem Fehlbegriff der "Grauzone" fröhlich panaschiert. Isoliert lösen das Unternehmen durch das Customer Centricity-System als unternehmerisches Leitsystem auf. Doch die Marketing-Community hat insgesamt eine Verantwortung.

  • Mit Streik Kunden gewinnen

    Sicherheitspersonal, Lockführer, Müllmänner, Lehrer in Berlin, Lagerarbeiter bei Kaufland, Einzelhandelsmitarbeiter bei Karstadt, Real oder H&M, Metaller. Der Arbeitskampf als Machtmittel zur Durchsetzung der eigenen Interessen ist wieder hoch im Kurs. Letztendlich wird nur einer bestraft – der Kunde. Im Streik wird aber beim Unternehmen die Perspektive des Kunden sträflich vernachlässig.

  • Wenn der Kunde um Gnade bettelt

    Dass Kunden illegal beschummelt werden, wissen wir. Dass Kunden legal beschummelt werden, haben wir hier ausführlich diskutiert. Dass aber wohlwollende Mitarbeiter in Unternehmen, die viel auf ihre Kundenorientierung halten, selbst dann die Perspektive des Kunden nicht verstehen, wenn dieser sie auf Probleme aufmerksam macht, zeigt die mentale Blockade. Customer Centricity kämpft gegen „Gnadengesuche“ des Kunden beim Mitarbeiter. Denn er will einfach nur korrekt bedient werden.

  • Bewerben ist wie Werben – Wie Customer Centricity im Personalmarkt funktioniert

    Personaler haben genauso wenig Lust, 110 Bewerbungen durchzugehen, wie Kunden 110 Produktangebote. Und darum zählen auch bei ihnen ein paar Wahrheiten: Nicht der Leistungsbeste bekommt zwingend die Stelle. Es lohnt, sich zunächst nur um das individuelle Gespräch zu bewerben, und nicht um den Job. Und darum lohnt es sich auch nicht, alles nach dem „Heini Ratgeber 0815“ aufzubauen. Denn den – haben die Mitbewerber auch schon abgeschrieben.

  • Veranstaltungen zum Change-Management enden oft in Outdoor-„Sackhüpfen“

    Computer-Logbuch Sternzeit drei-null-sechs vier-komma-zwei. Wir schreiben das Jahr 12/13 - Veranstaltungen, die von Geschäftsführungen initiiert und begleitet werden, ballen sich: Jahrestagungen, Marketing- und Vertriebskonferenzen. Und wieder werden viele die Vorstandsziele nicht erreichen.

  • Over Engineering im Marketing

    Als over engineered bezeichnet man eine Leistung, die mit mehr Qualität und mehr Aufwand entstanden ist, als der Kunde es wirklich wünscht. Üblicherweise wird das dem Innovationsprozess zugeordnet – und dort zu oft nicht ernst genommen. Aber immer mehr betrifft es auch die Markt-Kommunikation.

  • Chief Customer Officer – der Treffpunkt der Bosse

    IBM bringt es auf seiner Website auf den Punkt: „Wenn Sie sich ein Bild davon machen möchten, wie der Marketingbereich in Zukunft aussehen wird, sollten Sie sich mit seinen Wurzeln beschäftigen. Im Kern basierte Marketing seit jeher auf einfachen Prinzipien: den Kunden verstehen, seine Anforderungen erfüllen und dies auf eine Weise, die Vertrauen erzeugt.“ Doch IBMs Antworten sind nicht radikal genug gedacht.

  • Das Marketing führt ins Paradies – die Rechtsabteilung in die Hölle

    Eröffne kein Geschäft – wenn Du nicht lächeln kannst, sagt ein altes chinesisches Sprichwort. Marketing hat die Aufgabe, den einzelnen Kunden anzulächeln. Werbung findet Worte, die das Paradies versprechen. Vertrauensvoll wird ein Vertrag unterschrieben. Ob im privaten Bereich oder bei kleinen Unternehmen. Doch die Legal-Abteilung sieht das alles ganz anders. Vertragsparagraphen werden zur Kunden-Hölle.

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Kommunikation

“Marke post Corona” – Serie über die Learnings aus der Krise

In unserer Serie "Marke post Corona: Learnings aus der Krise" berichten Marketingverantwortliche über ihre Erfahrungen und Lehren aus der Corona-Zeit. Hier finden Sie alle acht Beiträge der Reihe im Überblick. mehr…



Newsticker

Studien der Woche: Sportbranche, Smart Speaker, Direktvertrieb

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig…

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Das Katastrophenjahr 2020 für den Tourismus hat die Reisebranche nahezu abgeschrieben. Jetzt geht…

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