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Alle Artikel von Klaus Schmidt

  • Der klassische USP aus Qualität und Design greift zu kurz

    Im Sommer des vergangenen Jahres erreichte der erste Frachter mit Autos „Made in China“ den Hafen von Antwerpen. Die Lieferung von 200 Geländewagen mit dem prosaischen Namen „Landwind“ war zu diesem Zeitpunkt bereits ausverkauft. 17 000 Euro kostet das Modell des weitgehend unbekannten chinesischen Autobauers Jiangling Motors Company (JMC), es ist damit rund 40 Prozent billiger als ein vergleichbares westliches Fahrzeug.

  • Die passive Werbebotschaft verliert an Bedeutung

    Es wird schwieriger und kostspieliger, den Konsumenten über die traditionellen Marketingmechanismen zu erreichen. Die Marktveränderungen der vergangenen Jahre waren im wesentlichen von drei Trends bestimmt: Anhaltende Konsumlethargie, erhöhtes Preisbewußtsein sowie zunehmende Wettbewerbstransparenz. Gleichzeitig sinkt die Effizienz von Werbung, Medien und Absatzkanäle nehmen zu und die Verbraucher selektieren Werbebotschaften nach deren Glaubwürdigkeit.

  • Schenken Sie mir doch Ihr Vertrauen

    Geschenkt wird einem schon mal gar nichts und besonders nicht, so etwas Wertvolles wie das Vertrauen. Diese Tatsache gilt für jeden von uns und ganz besonders auch für „rechtliche Personen“ wie Unternehmen. Diese stehen sogar unter besonderer „Beobachtung“ durch Presse, Analysten, Mitarbeiter oder Shareholder. Vertrauen will verdient sein. Öffentliche Äußerungen einzelner Vertreter der Unternehmen repräsentieren immer mehr, als nur die Meinung einzelner. Sie repräsentieren das Unternehmen als Ganzes. Vorstände zum Beispiel werden als die personifizierten Abbilder ihrer Unternehmen wahrgenommen. Und darin liegt eine große Herausforderung und eine nicht zu vernachlässigende Verantwortung.

  • Wie aus Leitbildern wertschöpfende Instrumente werden

    Axel Weber, frisch gekürter Präsident der Deutschen Bundesbank, sorgte schon in seinen ersten Amtstagen für Aufregung. Er kündigte seiner Mannschaft an, dass sie sich künftig an einem Leitbild ausrichten solle. Sein Ziel: „Leistung steigern und bessere Kontrolle“, so die Wirtschaftswoche. Dabei gab es Aufregung genug in jüngster Vergangenheit. Der Rücktritt Ernst Weltekes wegen seines Berlin-Ausflugs auf Kosten der Dresdner Bank hatte die „finanzpolitische Kathedrale der alten Bundesrepublik“ schwer erschüttert. Nun also ein Leitbild – was soll das bringen?

  • Mehr Schein als Sein: „Unser Dax soll schöner werden“

    Wow, was für ein Gedanke! Endlich weiß die Welt, warum Deutschland den „Arsch nicht hoch bekommt“. Es liegt an den Logos! Die deutsche Wirtschaftelite präsentiere sich visuell provinziell, es gebe wenig Licht und viel Schatten, die Logos steckten voller Biederkeit, so schrieb es die Financial Times Deutschland (FTD) am Freitag nach Weiberfastnacht.

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