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Alle Artikel von Jürgen Häusler

  • Wer will noch eine Bank sein?

    „Eine Bank sein", erklärt der Duden, bedeutet als umgangssprachliche Redewendung „ein sicherer Erfolg sein“. Zwei Dinge fallen ins Auge. Zunächst: Wer hätte im Gralshüter der deutschen Sprache eine Quelle derart tiefgründigen, geradezu britischen Humors vermutet? Aber auch umgekehrt: Welches grosse Ausmass an über Generationen gewachsenen Vertrauens in eine kommerzielle Institution spiegelt sich in der Tatsache wieder, dass „eine Bank sein" in unserem alltäglichen Sprachgebrauch zum Synonym entwickelt hat für „zuverlässig zum Erfolg führen“?

  • Hochmut vor dem Fall?

    Ein finanzieller Erfolg war die Euro 2008 für die Veranstalterin wohl allemal: „Uefa sahnt ab“ – so die Marketingpresse. Eine Milliarde Euro bleibe ihr unter dem Strich. Erfreut zeigen sich denn auch die Verantwortlichen. Weniger euphorisch dürften die Sponsoren der Veranstaltung urteilen. Sportsponsoren geraten angesichts dramatisch steigender Aufwendungen generell bereits intern unter zunehmenden Rechtfertigungsdruck.

  • Darf Wasser zur Marke werden?

    Im spanischen Saragossa widmet sich die Expo 2008 dem Thema „Wasser und nachhaltige Entwicklung“. Ein gut gewähltes Thema. Aktuell und relevant. Unsere Welt besteht grösstenteils aus Wasser. Auch wir Menschen bestehen bekanntlich zu zwei Dritteln aus Wasser.

  • Marken machen Nationen

    Marken machen Nationen? Warum stocken wir beim Lesen dieses kurzen Satzes? Weil wir gewohnheitsmässig die Kausalität in entgegengesetzter Richtung für naturgegeben halten: Nationen machen Marken.

  • Wirkung oder Moral?

    Moralisch entrüsten wir uns immer mehr über entlarvte Dopingsünder. Unlängst verdarb uns im Tennis das „Ende einer Prinzessin“ mindestens das Wochenende. Im Radsport leiden wir monatelang am Schrecken ohne Ende. Und was geschieht, wenn im Kampf China gegen den Rest der Welt der saubere Sport vorhersehbar immer nur hinterherlaufen wird?

  • Sind die Medien-Marken am Ende?

    Die Medienwelt ist verunsichert. Konsumgewohnheiten wandeln sich scheinbar dramatisch. Produktionsprozesse ändern sich radikal. Neue Kanäle drohen traditionelle Medien auf das Abstellgleis zu stellen. Und historisch gewachsene Industriestrukturen werden im Weltmassstab zerstört. Die Spitze dieses bedrohlichen Eisbergs hat nun einen Namen: Murdoch. Und die zuletzt bedrohte Titanic heisst „Wall Street Journal“.

  • Herer Markenglanz im Profitzirkus

    Steve Jobs hat es in diesen Tagen wieder einmal zelebriert: Marken verändern die Welt. Wenn er recht behält, werden wir uns ein neues Verständnis von telefonieren, von miteinander kommunizieren und sich selbst organisieren aneignen müssen. Mit dem Computer für Dich und mich, überall mitnehmbar, hat er ähnliches schon einmal geschafft.

  • Künstler als Markenmacher?

    Dank Hollywood wissen wir es jetzt: Der Teufel trägt Prada. Da Kleider bekanntlich Leute machen, werden wir den Teufel in Zukunft mit der Marke Prada verbinden. Und Jesus mit Birkenstock? Nun lässt sich noch darüber streiten, ob wir es hier schon mit einer Verbindung von Marken und Kunst zu tun haben.

  • Die Fälschung als Erfolgsmodell?

    So sieht es jedenfalls Peter von Matt in seiner „Theorie und Praxis der Hinterlist“: „Die Schöpfung lügt. Wohin man blickt ist Täuschung.“ Und dies schon immer: „Jahrmillionen vor dem ersten Menschen gab es auf dem blauen Planeten schon die praktizierte Falschheit in allen denkbaren Variationen.“ Dabei ist die Täuschung selbst in der unschuldigen Natur nicht nur normal – sie ist der Schlüssel zum Erfolg. Die Evolution belohnt den Simulanten.

  • Nun stehen Marken am politischen Pranger

    Milton Friedman gab die neoliberale Marschroute aus: „The business of business is business“. Doch ausgerechnet im neoliberalen Amerika des George W. Bush stehen die Markenikonen der Gegenwart auf der Anklagebank: Die Kläger werfen Google, Jahoo, Microsoft und Cisco vor, dass sie Geschäfte betreiben. Geschäfte in China - als Instrumente der Pekinger Diktatur.

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Kommunikation

“Marke post Corona” – Serie über die Learnings aus der Krise

In unserer Serie "Marke post Corona: Learnings aus der Krise" berichten Marketingverantwortliche über ihre Erfahrungen und Lehren aus der Corona-Zeit. Hier finden Sie alle acht Beiträge der Reihe im Überblick. mehr…



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Club-Mitglied seit 1999, Präsident des Augsburger Marketing-Clubs seit 2012: Florian Möckel kennt den…

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