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Alle Artikel von Jürgen Häusler

  • Zum Sinn von Markenbewertungen

    In Anlehnung an Henry Ford lässt sich die Marketingwelt aus Sicht von Außenstehenden noch immer treffend so beschreiben: Erstens ist vielleicht die Hälfte ihrer Arbeitsergebnisse geschäftlich relevant. Zweitens besteht das große Problem aus Sicht der Geschäftswelt darin, dass völlig unklar bleibt, welche Hälfte dies wohl sein könnte.

  • Was ist das Gute am „American Way of Doing Business“?

    Amerika, Du hast es besser. So vermutete unter anderem und stellvertretend für Millionen im Laufe von Jahrhunderten Goethe. Amerika, Du machst es besser! Da sind sich in neuerer Zeit immer mehr (werdende) deutsche Spitzenmanager einig und pilgern hoffnungsfroh nach Amerika, vor allem an dessen Westküste.

  • Swissness gegen Frankenschockstarre?

    Der Begriff hat Chancen, in der Schweiz zum Wort des Jahres 2015 zu werden: Frankenschockstarre. Jenseits der Starre beleben inzwischen zahlreiche Therapievorschläge die Debatte. Der „unfaire“ Wechselkurs macht Leistungen der Schweiz (zu) teuer für Abnehmer im Ausland. Und er macht es (zu) teuer für Ausländer, Leistungen in der Schweiz in Anspruch nehmen.

  • Innovationen im Marketing?

    Im gesamtwirtschaftlichen Umfeld wäre ein innovatives Marketing eine große Ausnahme: „Das technologische Fundament, auf dem unser Alltag steht, ist mittlerweile fünfzig bis hundertfünfzig Jahre alt“ (Caspar Hirschi in: Merkur, Juli 2013). So stimmt der „Economist“ in den „Innovationsblues“ ein und beschreibt unser Zeitalter als das der großen Versprechungen und kleinen Verbesserungen. Beschreibt dies nicht treffend den Zustand des Marketings?

  • Beziehungsmuster im Marketing: Der Mensch stört

    Der Mensch, sagt Hans Magnus Enzensberger, stört die Revolution: „Wenn nur die Leute nicht wären! Immer und überall stören die Leute. Alles bringen sie durcheinander.“ Übertragen wir einmal diesen frustrierend erhellenden Gedanken auf ein anderes soziales Feld und betrachten die Entwicklung der Beziehung zwischen Kunden und beratenden Unternehmen im Marketing.

  • Können Zahlen führen?

    Wissenschaftliche Studien stimmen hoffnungsfroh. Übereinstimmend diagnostizieren Wirtschafts- und Wissenschaftshistoriker einen ständigen Fortschritt der theoretischen und praktischen Kenntnisse über das erfolgreiche Führen von Unternehmen. Dies gilt im besonderen Maße seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Demgegenüber machen die Anekdoten des Alltags den teilnehmenden Beobachter skeptischer.

  • Wird „No Logo” mehrheitsfähig?

    No Logo! Seit seinem Erscheinen (1999) gilt der internationale Best- und Dauerseller von Naomi Klein als „Bibel der Bewegung" (New York Times) gegen die Auswüchse des globalen Kapitalismus. Die klare Aufforderung an die bewegte Welt: Kämpft gegen die Macht von Marken! Verstanden und in Aktionen umgesetzt wird sie seitdem von kapitalismuskritischen Bewegungen wie Attac und Occupy – und nun von der EU-Bürokratie? So jedenfalls interpretieren Betroffene in der werbetreibenden Industrie und in der Werbebranche die zunehmenden Versuche aus Brüssel, Werbung einzuschränken. Danach stellt die Marktwirtschaft in Frage, wer Reklame an die Kette legen will.

  • Marken am Ende! Oder am Anfang?

    Wie steht es um die Zukunft von Marken? Interessant ist nicht die Betrachtung von Einzelschicksalen. Da bilden sterbende Marken und neue Sterne am Markenhimmel natürlich einfach die zwei Seiten der einen Medaille. Spannend ist dagegen die Frage nach den Zukunftsperspektiven des Konzepts Marke.

  • 1+1=2 und 1,5+1,5=1,5?

    Rechenkünstler heben die Augenbrauen. Fußballfanatiker ahnen etwas. Fußballkenner wissen es. Also in diesen Tagen wir alle. Wenn in einer Mannschaft bessere Spieler neu hinzustoßen, die schlechtere Spieler ersetzen, spielt die Mannschaft nicht notwendigerweise besser, liefert den Zuschauern nicht notwendigerweise attraktivere Spielerlebnisse und erreicht nicht notwendigerweise größere Erfolge. Zwar ist eigentlich auf die einzelnen Spieler bezogen vieles besser geworden, aber im Ergebnis wird irgendwie alles schlechter. Ein seltsames Paradox, isoliert in der unberechenbaren Fußballwelt?

  • Marken in der (Welt-)Politik

    Der Begriff Politik bezeichnet, so unser gängiges Verständnis, sämtliche Institutionen, Prozesse, Praktiken und Inhalte, die die Einrichtung und Steuerung von Staat und Gesellschaft im Ganzen betreffen. Marken werden in diesem Zusammenhang selten genannt. Sie gelten nicht als politische Institutionen. Ihre Entwicklung wird nicht als politischer Prozess verstanden. Ihre Haltungen, Handlungen und Angebote werden nicht als politische Inhalte deklariert oder wahrgenommen. Es gibt also keinen Zweifel: Marken sind nicht politisch. Oder?

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Kommunikation

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In unserer Serie "Marke post Corona: Learnings aus der Krise" berichten Marketingverantwortliche über ihre Erfahrungen und Lehren aus der Corona-Zeit. Hier finden Sie alle acht Beiträge der Reihe im Überblick. mehr…



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