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Alle Artikel von Ferdinand Dudenhoeffer

  • Das System ADAC ist das Problem

    Bei der Wahl des beliebtesten Autos für den Preis „Gelber Engel“ hat der ADAC das Abstimmungsergebnis gefälscht. Gut zwei Wochen dürfte der ADAC von dem Recherche-Ergebnis der Süddeutschen Zeitung gewusst haben, ehe er die Manipulation zugegeben hat. Lapidar wird auf der Homepage mitgeteilt, daß der Kommunikationschef Ramstetter die absolute Zahl der abgegebenen Stimmen „geschönt“ hat und die alleinige persönliche Verantwortung übernimmt. Damit ist die Sache für den ADAC erledigt. Basta.

  • Die Autobauer und ihr Problem, bei Frauen zu landen – Schafft die IAA die Trendumkehr?

    Würden sich auf der IAA die Neuwagenkäufer in Deutschland treffen, wäre es eine Veranstaltung für ältere Männer. 50,7 Prozent aller Neuwagenkäufer waren in den ersten sieben Monaten dieses Jahres Männer über 45 Jahre, obgleich diese Gruppe nur 23,6 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands darstellt. Es sieht danach aus, als würden die Autobauer die Mitte der Gesellschaft verlieren.

  • Versagt beim Autofahrer die Kreuzpreiselastizität?

    Stellen wir uns vor, Benzin wird über mehr als 15 Jahre Cent für Cent teurer. Der Aufschrei des ADAC ist gewiss, das Abendland steht vor dem Untergang und die „Milchkuh“ des Finanzministers wird müde. Jeder würde vermuten, dass sich so etwas auf den Verkauf von Autos auswirkt. Richtig! Und wie? In Deutschland steigen permanent die PS-Leistungen der Neuwagen.

  • Das iPhone und die Marktforschung

    Stellen wir uns für einen kurzen Moment vor, im Jahr 2006 hätte Apple einen Marktforschungsauftrag vergeben. Handynutzer sollten befragt werden, ob sie sich vorstellen können, ein Mobilphone für mehr als 500 Euro zu kaufen. Marktforschung dieser Art ist Alltagsgeschäft. Die Antwort wäre mehr als klar gewesen. Kein Interesse, denn Handys waren damals zum Preis ab 50 Euro im Markt. Im Jahr 2007 stellte Apple das iPhone vor und über Nacht waren die Ergebnisse der Standard-Marktforschung Makulatur. Bis Ende 2011 hatte Apple 146 Millionen iPhone-Geräte verkauft. Zum Glück hatte Steve Jobs auf die Standard-Marktforschung verzichtet. Sonst wäre die Welt heute um iPhones, iPads und andere schöne Dinge ärmer.

  • Gehen den Autobauern die Autos aus?

    Am 7. Februar 2011 fehlten auf dem deutschen Automarkt exakt 264 000 neue Fahrzeuge. Das hat das Automotive Institute der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC) ausgerechnet und breitflächig mitgeteilt. Kunden, die ihr Auto beim Kauf individuell konfigurieren, müssen laut PwC Anfang Februar 2010 im Durchschnitt 13 Wochen bis zur Auslieferung warten. Bei einigen Modellen gebe es sogar Lieferzeiten von bis zu sieben Monaten. Üblich seien hier bislang Lieferzeiten von acht Wochen gewesen. Gehen also den Autobauern die Autos aus?

  • Marktführer tun sich mit Paradigmenwechsel schwerer

    Paradigmenwechsel haben immer wieder Branchen durcheinander gewirbelt und etablierte Marktführer gefährdet. In der Welt der Großrechner hatten die Marktführer für Mainframes den Technologiesprung zum PC verpasst und verschwanden fast von der Bildfläche. Mit dem PC entstand der Softwareriese Microsoft. Um seinen Software-Verkauf nicht zu gefährden, hat Microsoft das Internet links liegenlassen. Deshalb setzt Google Microsoft unter Druck. Oder Nokia, der Handy-Marktführer wurde über Nacht durch Apple und das iPhone erschüttert.

  • Opel läuft das Image weg

    Die Diskussion um Staatshilfen belastet das Bild von Opel in der Öffentlichkeit zusehends. Die Marke ist nur mit dem Thema „Staatshilfen“ in der Presse. Während andere Automarken mit positiven Botschaften wie Gewinnsprüngen, dem Ende der Kurzarbeit, Neueinstellungen von Ingenieuren, zusätzlichen Investitionen in Elektromobilität und neue Märkte von sich reden machen, besetzt Opel das Thema „Staatsstütze“. Damit wird Opel zur Verlierer-Marke.

  • Markenvorteil mit Klimaschutz?

    Es ist immer das Gleiche. Schlüsselereignisse werden zu Mainstreams, an denen keiner vorbeikommt. Mainstream ist CO2 und Klimawandel. Die Bilder von Eisbären, denen die Eisscholle wegtaut, oder Hurrikans, die Städte wie New Orleans verwüsten, werden zwar gesehen, aber bei vielen Managern ins Reich des „wird sich wieder beruhigen“ verwiesen. Klimaschutz kauft der Kunde nicht. Also müssen wir schauen, dass wir eben ein bisschen was machen, das man gut vorzeigen kann.

  • Autobauer müssen auf die globale Klimaverschiebung reagieren

    Nahezu täglich versorgen uns die Medien mit Bildern von Hurricanes, Überschwemmungen, Hitzerekorden, Dürren, abrutschenden Berghängen und abschmelzenden Gletschern nebst Kommentaren von Klimaforschern. Die Klimaerwärmung wird für die Menschheit zum bisher nicht erlebten Problem. Gleichzeitig muss die Autobranche auf die globale Klimaverschiebung reagieren. „Corporate Social Responsibility = Klimaverschiebung“ lautet die verkürzte Gleichung für die Autohersteller.

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Kommunikation

Clubhouse

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