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Alle Artikel von Ebert - Der Physiker und Kabarettist

  • Die Macht der Düfte

    Für uns Menschen war der Geruchssinn lange Zeit der vielleicht wichtigste Sinn überhaupt. Er warnte uns vor verdorbenem Essen, vor Feuer und hatte großen Einfluss bei der Partnerwahl. Inzwischen orientieren wir uns hauptsächlich mit Augen und Ohren. Statt an Lebensmitteln zu riechen, schauen wir lieber auf das Haltbarkeitsdatum; noch bevor wir Feuer mit der Nase wahr nehmen, warnt uns der Rauchmelder mit einem grellen Piepsen; und einen potenziellen Partner lernen wir durch Geruch nur noch dann kennen, wenn er uns in einer Douglas-Filiale über den Weg läuft.

  • Warum Handel friedlich macht

    Oft wird gesagt, der Mensch sei schlecht. Manche sagen sogar, wir wären das grausamste Lebewesen auf Erden. Doch sind wir wirklich schlimmer als Tiere? Einander fremde Schimpansen würden sich niemals ordentlich in eine Schlange stellen, um ein Flugzeug zu besteigen. Oder sich im ICE-Bordrestaurant neben eine nervige schwäbische Reisegruppe setzen, ohne sie mit einem Steakmesser niederzustechen.

  • Hood oder Hoeneß?

    Wir alle lieben die Geschichte von Robin Hood: Ein starrköpfiger Heißsporn aus dem Establishment ist nicht bereit, die überhöhten Abgaben an einen verschwendungssüchtigen Staat zu bezahlen. Er beschließt, Widerstand zu leisten, entwendet kurzerhand Steuergelder, verteilt sie unter‘s einfache Volk, damit es sich Brot leisten kann. Ein toller Plot!

  • Ängste essen Hirn auf

    Marketing ist ja an und für sich eine tolle Erfindung. Mit cleveren Werbekampagnen kann man Kinofilme, Schokoriegel oder Flugabwehr-Raketen verkaufen. Am effektivsten jedoch lässt sich ein Produkt vermarkten, das in unserer Fantasie zu Hause ist: Angst. Kein Wunder, denn die Angst kümmert sich nicht um lästige Fakten. Am Ende sind wir doch nur Tiere, die intuitiv handeln.Sonst würden wir einfach vernünftiger nachdenken.

  • Was die Physik seit 100 Jahren weiß: Erfolg ist nicht berechenbar

    Kennen Sie noch Emile Ratelband? Ein niederländischer Motivationstrainer, der in den 90er Jahren wie ein Irrer auf der Bühne herumgesprungen ist und unschuldigen Menschen „Tsjakkaa! Du schaffst es!“ ins Gesicht gebrüllt hat. Am Ende ließ er sie dann über glühende Kohlen gehen. Tausende von Kursteilnehmern waren fasziniert davon, dass sie offenbar mit ihrem puren Willen Schmerzen ausschalten konnten. Was sie zwangsläufig auch mussten, denn andernfalls wäre das Herumgebrülle des holländischen Schaumschlägers kaum erträglich gewesen. Ratelbands Botschaft war: „Du kannst reich und glücklich werden, wenn du es nur willst. Du kannst alles schaffen.“ Das ist Quatsch.

  • Die Sache mit der Kundenzufriedenheit – Es könnte oft so einfach sein

    Kundenzufriedenheit zu erzeugen scheint eine Kunst zu sein. Dabei würde der Blick auf das Wesentliche wahrscheinlich sehr helfen. Ich bin beruf lich etwa 200 Tage im Jahr unterwegs. Im Allgemeinen fühle ich mich recht wohl dabei. Dennoch gäbe es Verbesserungen, die meine Zufriedenheit ins Unermessliche steigern würden.

  • Mehr Aktien oder mehr Idioten?

    Haben Sie schon mal eine E-Mail aus Nigeria bekommen, in der Ihnen folgendes Problem geschildert wird: 320 Millionen Dollar müssen auf ein deutsches Konto transferiert werden. Aber die haben komischerweise niemanden, der das Geld nehmen kann. Deswegen fragen die Sie, ob sie es bei Ihnen parken können. Als Dank dafür stellt man Ihnen eine üppige Provision in Aussicht. Sie müssen nur vorab läppische 1.000 Euro für Notargebühren und Überweisungskosten zahlen. Jedes Jahr fallen Tausende Deutsche auf diese total hirnverbrannte Betrüger-E-Mail aus Nigeria rein. Ich muss sagen, ich gönne den Nigerianern jeden Cent.

  • “Nichts gegen Marketing, aber ernst genommen werden möchte ich schon”

    Neulich las ich auf der Website von Teekanne: „Mit Teekanne lassen sich Herzen im Sturm erobern.“ Und ob. Man hört ja permanent, dass Frauen seufzen: „Erst hielt ich ihn für ein totales Arschloch, aber als er mir eine Tasse „Frecher Flirt“ gebracht hat, war es um mich geschehen.“

  • Warum glauben so viele Intellektuelle, der Kapitalismus würde uns alle zerstören?

    Kapitalismuskritk ist en vogue. Manchmal hat man fast das Gefühl, dass schon zu hohe Einkünfte verwerflich sind. Aber echte Kapitalisten (wenn man sie überhaupt so nennen kann) nehmen nicht nur - sie geben der Gesellschaft auch etwas zurück.Eine gewöhnungsbedürftige, aber nicht abwegige Vorstellung, die so manchem linksangehauchten Intellektuellen auf den ersten Blick vielleicht sogar wehtut. Aber Vince Ebert macht eine interessante Rechnung auf.

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