Suche

Anzeige

Apple-Autos vor dem Aus?

Apple-Chef Tim Cook mit einem Apple-Auto © Tim Cook; dpa 2015

Die Gerüchte um Apples selbstfahrende Autos lösen sich zunehmend in Luft auf. Der Konzern soll jetzt hunderte Auto-Experten entlassen oder abgezogen haben. Kann sich die Autoindustrie damit vor neuer Konkurrenz in Sicherheit wiegen?

Anzeige

Statt weiter Gas zu geben, legt Apple scheinbar eine Vollbremsung hin und verwirft seine automobilen Ambitionen. Das Indiz: Hunderte Mitarbeiter des Auto-Projekts „Titan“, das übrigens nie offiziell von Apple bestätigt wurde, sind laut US-Nachrichtenagentur Bloomberg entlassen oder einer neuen Aufgabe zugewiesen worden. Manche seien auch freiwillig gegangen. Sogar die Führung wurde ausgewechselt. Bereits Anfang des Jahres kriselte es in Apple Auto-Schmiede, ein Einstellungsstopp war die Folge. Sind die Auto-Pläne jetzt endgültig passé? Nicht ganz. Denn die übrigen Mitarbeiter des etwa tausendköpfigen Titan-Teams werden sich laut Bloomberg einem neuen Ziel widmen – der Entwicklung einer Software-Plattform für selbstfahrende Autos. Über die Erfolgsaussichten des Strategiewechsels werde die Titan-Führung bis Ende nächsten Jahres entscheiden. Damit lasse sich Apple laut Bloomberg weiterhin die Freiheit, zum Autobau zurückzukehren.

Zulieferer legen Steine in den Weg

Allerdings wären die Eintrittshürden in den Automarkt bis dahin nicht geringer. Vor allem die komplexen Zulieferketten hatte Apple den Zugang zur Automobilindustrie erschwert. Denn anders als beim Smartphone, für das Apple zahlreiche Geschäftsbeziehungen unterhält und oft über exklusive Rechte an bestimmten Bauteilen verfügt, müsste sich der Konzern bei Autobauteilen noch viel Einfluss erarbeiten. Das ist in der Startphase nicht gerade einfach, denn die georderten Stückzahlen wären zunächst gering, was die Attraktivität für Zulieferer eher mindert.

War der Strategiewechsel sinnvoll?

Ob der neue Kurs jedoch Früchte trägt, hängt von der Art der Apple-Technologien ab. Bei Services, mit denen Verbraucher ihr Auto selbstständig aufrüsten können, könnte der Konzern bei Apple-Begeisterten punkten. Handelt es sich jedoch um Lösungen, für die Apple auf eine Kooperation mit den großen Playern wie BWM, Mercedes & Co. angewiesen ist, wären die Erfolgsaussichten eher fragwürdig. Schließlich wollen diese ihre Autos mit eigenen Lösungen ausstatten.

Kommunikation

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark Zuckerberg befindet sich seit Monaten trotzdem in Büßerpose. Nun folgte der nächste Fauxpas des 34-Jährigen, während eines Podcast-Interviews mit der Techreporterin Kara Swisher. So wolle Zuckerberg Holocaust-Leugnungen auf Facebook nicht löschen. Ein paar Stunden später versuchte das Unternehmen, den Schaden zu minimieren. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark…

Wie das Start-up About You zum ersten „Unicorn“ aus Hamburg wurde, und was solch ein Einhorn auszeichnet

Im Zuge einer Kapitalerhöhung wurde das Bekleidungs-Start-up About You mit mehr als einer…

Wie BMW auf den Handelsstreit reagiert und neue Wege findet: „China ist mittlerweile der Nabel der Autowelt“

Kann Shenyang in China dem amerikanischen Spartanburg den Rang ablaufen? BMW investiert zumindest…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige