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Anzeigenpreise sollen 2010 stabil bleiben

Die Anzeigenpreise der Zeitschriften werden sich im kommenden Jahr inflationsbereinigt etwa auf dem Niveau von 2009 bewegen. Außerdem soll die Steigerung der durchschnittlichen Preise für eine ganzseitige, vierfarbige Anzeige mit durchschnittlich 1,6 Prozent im Rahmen der erwarteten Inflationsrate rangieren. Das geht aus der Anzeigenpreisübersicht des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) über 600 Publikumszeitschriften hervor.

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„Angesichts nach wie vor konjunkturell unsicherer Erwartungen im kommenden Jahr geben die Verlage mit dieser insgesamt maßvollen Preispolitik ein wichtiges Signal an die werbungtreibende Wirtschaft mit Blick auf die notwendige Kostenstabilität und Planungssicherheit“, sagt Holger Busch, Geschäftsführer Marketing Anzeigen im VDZ zur Preisrunde 2010. Die vorsichtige Preispolitik der Verlage spiegle auch die nach wie vor unsicheren konjunkturellen Entwicklungen wider. „Robuste Signale für eine schnelle Wiederbelebung des Werbemarktes sind zumindest zurzeit noch nicht erkennbar, auch wenn sich einige gesamtwirtschaftliche Indikatoren gegenwärtig wieder verbessern“, unterstreicht Busch.

Die Europäische Zentralbank (EZB) habe ebenfalls jüngst auf eine Wiederbelebung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Europa und Deutschland hingewiesen. Danach mehrten sich die Anzeichen dafür, dass die weltweite Rezession auf dem Weg sei, die Talsohle zu erreichen, auch wenn die Unsicherheit nach wie vor hoch sei. Vor dem Hintergrund umfangreicher Konjunkturprogramme, wachsender Staatsverschuldung, steigender Öl- und Rohstoffpreise sowie einer konjunkturellen Wiederbelebung gehe auch die EZB davon aus, dass die derzeitige Phase extrem niedriger Inflationsraten nur von kurzer Dauer sein wird. Mit Blick auf das Jahr 2010 habe die EZB angekündigt, die Preissteigerung mittelfristig unter, aber nahe zwei Prozent zu halten.


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