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Amazon Prime Video schließt zu Netflix auf und erhöht den Produktions-Etat auf 4,5 Milliarden Dollar

E-Commerce-Milliardär und Unterhaltungs-Gigant: Amazon-Gründer Jeff Bezos

Amazon will offenbar rund 4,5 Milliarden Dollar in sein Streaming-Angebot stecken. Das berichtet der US-Branchendienst Business Insider. Amazon Prime Video könnte Konkurrent Netflix damit bedrohlich nah kommen – den Sender HBO habe der Internet-Gigant mit dem Budget bereits hinter sich gelassen.

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Bereits im Juli vergangenen Jahres hat Amazons CFO Brian Olsavksy angekündigt, das Budget im Video-Segment für die zweite Hälfte des Jahres 2016 „fast verdoppeln“ sowie die Amazon-Eigenproduktionen „verdreifachen“ zu wollen, zitiert Business Insider den Finanzvorstand des Versandriesen. Basierend auf diesen Aussagen haben die Analysten von JPMorgan nun ein Budget für 2017 errechnet: 4,5 Milliarden Dollar soll Amazon angeblich in sein Streaming-Angebot stecken.

Amazon setzt auch auf Live-Sport

Zwar läge man selbst mit dieser Investitionssumme immer noch hinter Konkurrent Netflix, der sechs Milliarden Dollar ins eigene Angebot stecken will, doch Branchengrößen wie HBO seien damit überholt, heißt es. Der US-Sender soll vergangenes rund zwei Milliarden Dollar in die Hand genommen haben. Im Dezember hat der Streaming-Gigant von Amazon in über 200 Länder expandiert, setzt neben zahlreichen (nationalen) Eigenproduktionen wie der „You are Wanted“ von und mit Matthias Schweighöfer nun auch auf Live-Sport mit den Übertragungsrechten für Spiele der National Football League (NFL), wie Business Insider berichtet.

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